Update: Müssen Reiche bald mehr Steuern zahlen?
vor 1 Monat
Die Koalition erwägt den Spitzensteuersatz zu erhöhen. Für den Plan
bekommt sie Kritik. Und: Bundeskanzler Merz kritisiert US-Erlaubnis
für russisches Öl.
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Bis zur Mitte der Wahlperiode will die schwarz-rote Bundesregierung
kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im
Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht,
weil sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun
kommt Bewegung in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein
höherer Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach
schließt die Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr
kategorisch aus. Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt
entgegenkommen, um eine große Steuerreform zu ermöglichen. Der
Steuerexperte Stefan Bach vom Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den starken
Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den
Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der
Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz,
stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt
im Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon
profitieren würde. Deutsche Politikerinnen und Politiker
kritisieren die Entscheidung der US-Regierung, angesichts stark
gestiegener Energiepreise vorübergehend wieder den Verkauf von
russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für falsch, die
Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen, weil
Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte
davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus
Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt
Anlass zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der
Ukraine. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT,
begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im
Podcast ordnet er ein, welche Auswirkungen die Entscheidung auf den
Krieg in der Ukraine haben könnte und warum der Bundeskanzler den
US-Präsidenten ungewohnt deutlich kritisiert. Außerdem im
Update: - Abwehrsysteme der Nato haben nach türkischen
Angaben eine dritte iranische Rakete zerstört. Diese sei vom Iran
in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische
Verteidigungsministerium mit. Es ist bereits der dritte Angriff auf
den Nato-Bündnispartner Türkei seit Beginn des Irankriegs. - Das
Auswärtiges Amt plant vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge für
Deutsche aus der Golfregion. Und sonst so? Wie eine Kolonie
von Königspinguinen von der Erderwärmung profitiert
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses
Fendel Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere
Links zur Folge: Einkommensteuertarif: Was ein höherer
Spitzensteuersatz für Sie bedeuten könnte Wirtschaftspodcast: "Ist
das eine Blase?": Wie entlasten wir die Mittelschicht? Irankrieg:
Merz kritisiert US-Entscheidung zu russischem Öl als "falsch"
Irankrieg: Nato-Abwehrsystem fängt weitere Rakete aus dem Iran über
der Türkei ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
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kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlasten. So steht es im
Koalitionsvertrag. Ein konkretes Konzept gibt es aber noch nicht,
weil sich Union und SPD bisher nicht einigen konnten. Doch nun
kommt Bewegung in die Diskussion. Im Gespräch ist unter anderem ein
höherer Spitzensteuersatz, wie das Handelsblatt berichtet. Demnach
schließt die Union eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes nicht mehr
kategorisch aus. Sie würde damit der SPD in einem zentralen Punkt
entgegenkommen, um eine große Steuerreform zu ermöglichen. Der
Steuerexperte Stefan Bach vom Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, den starken
Belastungsanstieg für mittlere Einkommen zu glätten und den
Solidaritätszuschlag abzuschaffen. Im Gegenzug soll der
Spitzensteuersatz von 42 auf 49 Prozent steigen. Mark Schieritz,
stellvertretender Ressortleiter im Politikressort der ZEIT, erklärt
im Podcast, worum es in dem Reformvorschlag geht und wer davon
profitieren würde. Deutsche Politikerinnen und Politiker
kritisieren die Entscheidung der US-Regierung, angesichts stark
gestiegener Energiepreise vorübergehend wieder den Verkauf von
russischem Erdöl zu erlauben. "Wir halten es für falsch, die
Sanktionen zu lockern", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
Deutschland müsse den Druck auf das Regime in Moskau erhöhen, weil
Russland keine Verhandlungsbereitschaft zeige. Auch
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (ebenfalls CDU) warnte
davor, Putins Kriegskasse weiter zu füllen. Die Entscheidung aus
Washington kommt für die Bundesregierung überraschend und gibt
Anlass zur Sorge um mögliche Folgen für die Unterstützung der
Ukraine. Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT,
begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise nach Norwegen. Im
Podcast ordnet er ein, welche Auswirkungen die Entscheidung auf den
Krieg in der Ukraine haben könnte und warum der Bundeskanzler den
US-Präsidenten ungewohnt deutlich kritisiert. Außerdem im
Update: - Abwehrsysteme der Nato haben nach türkischen
Angaben eine dritte iranische Rakete zerstört. Diese sei vom Iran
in Richtung Türkei abgeschossen worden, teilte das türkische
Verteidigungsministerium mit. Es ist bereits der dritte Angriff auf
den Nato-Bündnispartner Türkei seit Beginn des Irankriegs. - Das
Auswärtiges Amt plant vorerst keine weiteren Evakuierungsflüge für
Deutsche aus der Golfregion. Und sonst so? Wie eine Kolonie
von Königspinguinen von der Erderwärmung profitiert
Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Moses
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Spitzensteuersatz für Sie bedeuten könnte Wirtschaftspodcast: "Ist
das eine Blase?": Wie entlasten wir die Mittelschicht? Irankrieg:
Merz kritisiert US-Entscheidung zu russischem Öl als "falsch"
Irankrieg: Nato-Abwehrsystem fängt weitere Rakete aus dem Iran über
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