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Beschreibung
vor 1 Monat
Manchmal hört und liest man ja in Gottesdiensten oder geistlichen
Texten Formulierungen, die kaum noch jemand versteht, weil man die
Hintergründe nicht mehr weiß und die Wortwahl sehr fremd und
unverständlich klingt.Im Jubiläumsjahr unserer Ordensgemeinschaft
2013, als wir 150 Jahre Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung
gefeiert haben, wurde unter anderem ein immerwährender Kalender
erstellt und alle Schwestern unserer Gemeinschaft weltweit haben
ihn bekommen. Darin haben wir Fotos aus unseren Provinzen in
Deutschland, Brasilien, den USA und den Philippinen und alle paar
Tage ein Wort, ein Zitat von unserer Gründerin Mutter Maria
Theresia Bonzel abgedruckt. Dieser Tage habe ich da gelesen: "Gott
hat uns in seinen Dienst genommen. Lasst uns bereitwillige
Werkzeuge in seiner Hand sein, damit er uns zu seiner Ehre benutzen
kann."Das Wort stammt aus einem ihrer vielen Briefe an die
Schwestern. Wenn ich mal von der etwas verstaubten Sprache absehe,
wird ihr Denken schon deutlich. Sie ist überzeugt, dass Gott sich
Menschen erwählt, damit sie in seinem Namen, an seiner Stelle für
ihre Mitmenschen sorgen und sich um die kümmern, die es notwendig
brauchen – damals die Waisenkinder und die Kranken. Werkzeug
in seiner Hand zu sein klingt in meinen emanzipierten Ohren nicht
gerade erstrebenswert und benutzt zu werden als bereitwilliges
Werkzeug schon gar nicht. Benutzt mich Gott zu seiner eigenen
Ehre?Ich weiß nicht, wie es für Dich klingt. Ich denke, wir müssen
solche Sätze in unser heutiges Denken übersetzen. Dann könnte es
heißen: "Gott hat jeder und jedem von uns eine Aufgabe in der Welt
zugedacht. Jeder Mensch hat dazu so viele Talente und Gaben
bekommen, wie er braucht, um zur größeren Ehre Gottes an der Stelle
zu beten, zu arbeiten, zu leiden und zu sein, wo Gott uns
hingestellt hat, damit Gott geehrt wird durch all unser Tun."So
klingt es in meinen Ohren und in meinem kritischen Herzen auch so,
dass ich glauben kann, dass ich gemeint bin und vorbehaltlos
loslegen kann in all dem, was heute anliegt und auf mein Tun
wartet, zur größeren Ehre Gottes.
Texten Formulierungen, die kaum noch jemand versteht, weil man die
Hintergründe nicht mehr weiß und die Wortwahl sehr fremd und
unverständlich klingt.Im Jubiläumsjahr unserer Ordensgemeinschaft
2013, als wir 150 Jahre Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung
gefeiert haben, wurde unter anderem ein immerwährender Kalender
erstellt und alle Schwestern unserer Gemeinschaft weltweit haben
ihn bekommen. Darin haben wir Fotos aus unseren Provinzen in
Deutschland, Brasilien, den USA und den Philippinen und alle paar
Tage ein Wort, ein Zitat von unserer Gründerin Mutter Maria
Theresia Bonzel abgedruckt. Dieser Tage habe ich da gelesen: "Gott
hat uns in seinen Dienst genommen. Lasst uns bereitwillige
Werkzeuge in seiner Hand sein, damit er uns zu seiner Ehre benutzen
kann."Das Wort stammt aus einem ihrer vielen Briefe an die
Schwestern. Wenn ich mal von der etwas verstaubten Sprache absehe,
wird ihr Denken schon deutlich. Sie ist überzeugt, dass Gott sich
Menschen erwählt, damit sie in seinem Namen, an seiner Stelle für
ihre Mitmenschen sorgen und sich um die kümmern, die es notwendig
brauchen – damals die Waisenkinder und die Kranken. Werkzeug
in seiner Hand zu sein klingt in meinen emanzipierten Ohren nicht
gerade erstrebenswert und benutzt zu werden als bereitwilliges
Werkzeug schon gar nicht. Benutzt mich Gott zu seiner eigenen
Ehre?Ich weiß nicht, wie es für Dich klingt. Ich denke, wir müssen
solche Sätze in unser heutiges Denken übersetzen. Dann könnte es
heißen: "Gott hat jeder und jedem von uns eine Aufgabe in der Welt
zugedacht. Jeder Mensch hat dazu so viele Talente und Gaben
bekommen, wie er braucht, um zur größeren Ehre Gottes an der Stelle
zu beten, zu arbeiten, zu leiden und zu sein, wo Gott uns
hingestellt hat, damit Gott geehrt wird durch all unser Tun."So
klingt es in meinen Ohren und in meinem kritischen Herzen auch so,
dass ich glauben kann, dass ich gemeint bin und vorbehaltlos
loslegen kann in all dem, was heute anliegt und auf mein Tun
wartet, zur größeren Ehre Gottes.
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