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Beschreibung
vor 1 Monat
Wann liest man denn schon Gedichte? Also so richtig, ohne dabei
gleichzeitig auf das Handy zu schauen? In unserer Welt, in der
wir nur noch wischen, scrollen und Informationen in Millisekunden
wegatmen, zwingen Gedichte zum Anhalten. Ein Gedicht lässt sich
nicht mal eben konsumieren. Es ist kein schneller Snack, man muss
verweilen, um den Geschmack überhaupt mitzukriegen. Es geht um
Konzentration statt Verflachung. Ein Beispiel für diesen
Widerstand in Versen sind die Gedichte von Gudrun Braunsperger.
Valerie Springer: „Präzise, verdichtet, zeithell.“
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