BOOK SHOT. Literatur beflügelt. Archiv
176 Episoden
5 Minuten
Nele Pollatschek stellt eines Tages überrascht fest, dass sie glücklich ist. Dabei hält sie sich selbst für einen Menschen, der zum Glücklichsein denkbar ungeeignet ist. In ihrem neuen Buch Wie ich so glücklich wurde geht sie der Frage nach, wie Glück entsteht, warum manche Menschen trotz guter Lebensumstände unglücklich sind und ob man lernen kann, mit dem eigenen Leben zufriedener zu werden.
Valerie Springer: „Klug, unterhaltsam, überraschend.“
Valerie Springer: „Klug, unterhaltsam, überraschend.“
5 Minuten
Valentin Polánšek erzählt von seiner Kindheit und Jugend als Kärntner Slowene während des Nationalsozialismus. In Gesang der Dohlen geht es um eine verbotene Sprache, um Schule und Familie, um Verfolgung und den Verlust geliebter Menschen. Aber auch um Freundschaften, Bücher und Menschen, die einander helfen.
Valerie Springer: „Eindringlich, persönlich, bewegend.“
Valerie Springer: „Eindringlich, persönlich, bewegend.“
13 Minuten
Nach eineinhalb Monaten in Namibia, Botswana und Simbabwe ist Valerie Springer zurück, mit vielen Eindrücken und vier Büchern im Gepäck. Sie erzählt von zwei Großmüttern zwischen der Schweiz und Kamerun, von deutschen Geologen, die sich während des Zweiten Weltkriegs in der Namib versteckten, und von einem geheimnisvollen Erlebnis bei den heiligen Tsodilo Hills. Außerdem berichtet sie von einer tragisch gescheiterten Missionsexpedition am Chobe-River im Jahr 1860. Vier ganz unterschiedliche Geschichten, deren Schauplätze Valerie Springer selbst besucht hat und die sie nach dieser Reise mit anderen Augen liest.
Valerie Springer: "Wüsten. Wunder. Weltbilder."
Valerie Springer: "Wüsten. Wunder. Weltbilder."
5 Minuten
Manche Bücher enden mit der letzten Seite, andere wirken noch lange weiter. Bilder, Stimmen und Sätze bleiben gegenwärtig und brauchen Zeit, um sich zu setzen.
Zum Abschluss von Unterwegs mit Büchern widmet sich Valerie Springer jener besonderen Stille, die nach einer großen Lektüre entsteht.
Zum Abschluss von Unterwegs mit Büchern widmet sich Valerie Springer jener besonderen Stille, die nach einer großen Lektüre entsteht.
5 Minuten
Beim Wiederlesen begegnet man einem vertrauten Buch und zugleich einer früheren Version seiner selbst. Der Text ist derselbe geblieben, Erfahrungen und Blickwinkel haben sich verändert.
In der sechsten Folge von Unterwegs mit Büchern erzählt Valerie Springer davon, wie Bücher ganze Lebensphasen bewahren können.
In der sechsten Folge von Unterwegs mit Büchern erzählt Valerie Springer davon, wie Bücher ganze Lebensphasen bewahren können.
5 Minuten
Von vielen gelesenen Büchern verblassen Handlung, Figuren und Einzelheiten. Geblieben sind Stimmungen, Tonfälle und kaum merkliche Veränderungen des eigenen Blicks.
Valerie Springer geht in Unterwegs mit Büchern der Frage nach, wie eine Lektüre weiterwirken kann, obwohl ihr Inhalt längst nicht mehr abrufbar ist.
Valerie Springer geht in Unterwegs mit Büchern der Frage nach, wie eine Lektüre weiterwirken kann, obwohl ihr Inhalt längst nicht mehr abrufbar ist.
5 Minuten
Romane bringen Menschen nahe, denen man im Alltag kaum begegnen würde. Sie ermöglichen Verständnis, ohne Zustimmung zu verlangen, und verlangsamen das schnelle Urteil.
In dieser Folge von Unterwegs mit Büchern denkt Valerie Springer über eine Nähe nach, die weder eingreifen noch entscheiden muss.
In dieser Folge von Unterwegs mit Büchern denkt Valerie Springer über eine Nähe nach, die weder eingreifen noch entscheiden muss.
5 Minuten
Lesen wird gern als Flucht aus der Wirklichkeit bezeichnet. Für Valerie Springer bedeutet es vielmehr eine Unterbrechung des Lärms und eine Möglichkeit, die eigene Aufmerksamkeit wieder zu sammeln.
Die dritte Folge von Unterwegs mit Büchern erzählt von einem Rückzug, aus dem man wacher in die Welt zurückkehrt.
Die dritte Folge von Unterwegs mit Büchern erzählt von einem Rückzug, aus dem man wacher in die Welt zurückkehrt.
5 Minuten
Mit Pixi-Büchern und den Geschichten der älteren Schwester begann Valerie Springers Weg zum Lesen. Weil die Schwester nicht immer vorlesen wollte, lernte das Kind, sich die Geschichten selbst zu erschließen.
In Unterwegs mit Büchern erinnert sich Valerie Springer an jene frühe Erfahrung von Unabhängigkeit, Trost und Freiheit.
In Unterwegs mit Büchern erinnert sich Valerie Springer an jene frühe Erfahrung von Unabhängigkeit, Trost und Freiheit.
5 Minuten
Lesen verändert den inneren Zustand und gibt der Zeit einen anderen Takt. Ein Text begegnet Erinnerungen, Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen – und wird deshalb von jedem Menschen anders gelesen.
Zum Auftakt ihrer Sonderserie Unterwegs mit Büchern fragt Valerie Springer, was Bücher in uns auslösen und hinterlassen.
Zum Auftakt ihrer Sonderserie Unterwegs mit Büchern fragt Valerie Springer, was Bücher in uns auslösen und hinterlassen.
5 Minuten
Caroline Wahls neuer Roman 1999 Meter über dem Meer erscheint am 28. August bei Rowohlt. Im Juli hatte Springer Wahls Roman Die Assistentin vorgestellt. Nun hier ein Ausblick auf ein neues Buch über Freiheit, Rollen, erfundene Identitäten und eine junge Frau, die nicht mehr brav in das Leben passen will, das andere für sie vorgesehen haben.
Valerie Springer: „Dreist, freiheitslustig, gegenwärtig.“
Valerie Springer: „Dreist, freiheitslustig, gegenwärtig.“
5 Minuten
In Tine Melzers neuem Roman Lotto steht eine junge Frau im Mittelpunkt, die nach einem Unfall ihr Gesicht verbirgt und nur noch über ihre Stimme mit fremden Menschen in Kontakt tritt. Die Erzählerin arbeitet in einem Callcenter, hört zu, spricht, verkauft, und wird für andere zu einer Person, der sie mehr erzählen, als sie eigentlich wollten.
Valerie Springer: „Präzise, eigenwillig, stimmnah.“
Valerie Springer: „Präzise, eigenwillig, stimmnah.“
14 Minuten
Sondersendung zum Jahrestag des ersten Smartphones der Welt!
Am 16. August 1994 kam der IBM Simon auf den Markt, jenes Gerät, das heute als erstes Smartphone der Welt gilt. Drei Jahrzehnte später ist digitale Technik aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Wer sich mit ihr schwertut, erlebt nicht selten, wie schnell daraus ein Nachteil wird.
Diese Sondersendung handelt jedoch nicht von der Sehnsucht nach VHS-Kassetten, Papierfahrkarten oder Telefonen mit Wählscheibe. Valerie Springer richtet den Blick auf eine Generation, die noch einen Alltag vor der umfassenden Digitalisierung kennt.
Deren Erfahrungen können helfen, die gegenwärtige Entwicklung einzuordnen:
Was ist tatsächlich Fortschritt?
Was geht verloren, wenn Schnelligkeit zum wichtigsten Maßstab wird?
Und weshalb braucht eine demokratische Gesellschaft neben technischem Können auch Sorgfalt, Erfahrung und Urteilskraft?
Am 16. August 1994 kam der IBM Simon auf den Markt, jenes Gerät, das heute als erstes Smartphone der Welt gilt. Drei Jahrzehnte später ist digitale Technik aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Wer sich mit ihr schwertut, erlebt nicht selten, wie schnell daraus ein Nachteil wird.
Diese Sondersendung handelt jedoch nicht von der Sehnsucht nach VHS-Kassetten, Papierfahrkarten oder Telefonen mit Wählscheibe. Valerie Springer richtet den Blick auf eine Generation, die noch einen Alltag vor der umfassenden Digitalisierung kennt.
Deren Erfahrungen können helfen, die gegenwärtige Entwicklung einzuordnen:
Was ist tatsächlich Fortschritt?
Was geht verloren, wenn Schnelligkeit zum wichtigsten Maßstab wird?
Und weshalb braucht eine demokratische Gesellschaft neben technischem Können auch Sorgfalt, Erfahrung und Urteilskraft?
5 Minuten
Wladimir Kaminers Buch Tolstois Bart und Tschechows Schuhe tägt den Untertitel Streifzüge durch die russische Literatur. Und es ist ein höchst amüsanter Streifzug. Kaminer erzählt darin von Dostojewski, Tolstoi, Tschechow, Bulgakow, Majakowski, Nabokov und Daniil Charms, aber nicht als trockene Literaturgeschichte, sondern als persönliche, anekdotische und sehr vergnügliche Annäherung an die großen Autoren seiner Herkunft.
Valerie Springer: „Kenntnisreich, leichtfüßig, wissensvermittelnd.“
Valerie Springer: „Kenntnisreich, leichtfüßig, wissensvermittelnd.“
5 Minuten
Rachel Khongs Roman Real Americans erzählt von drei Generationen einer chinesisch-amerikanischen Familie: Lily Chen, Tochter chinesischer Einwanderer, ihr Sohn Nick und Lilys Mutter May. Der Roman beginnt in New York kurz vor der Jahrtausendwende und führt zurück bis ins China der Mao-Zeit. Es geht um Liebe, Herkunft, sozialen Aufstieg, Familiengeheimnisse, Genetik und die Frage, was einen Menschen zu dem macht, der er ist.
Valerie Springer: „Weit, gegenwärtig, generationenreich.“
Valerie Springer: „Weit, gegenwärtig, generationenreich.“