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Beschreibung
vor 1 Monat
Überall in den Gärten sieht man die Leute herumwuseln und ihren
Garten frühlingsschön machen. Da werden dürre Gräser und Zweige
abgeschnitten, die trockenen Blüten vom letzten Jahr und die
Wassertriebe an den Bäumen, neue Blumen gepflanzt oder ausgesät und
so weiter und so fort. Weil das schöne Wetter einfach lockt und wir
Lust haben, draußen zu sein und endlich wieder bunte Blüten zu
sehen, die langsam aber sicher überall aufsprießen. Meine Brüder
sind Gärtner und von ihnen habe ich gelernt, dass zu warten in
diesem frühen Frühling einfach klüger ist. Viele Dinge, die wir
jetzt abschneiden, treiben fröhlich neu und wenn dann noch Frost
kommt, was hier in der Gegend nicht so selten ist, dann erfrieren
die frischen Triebe und alle Mühe war umsonst.Ich gebe gerne zu,
dass mir in manchen Situationen das Warten echt schwerfällt. Wir
sind in der dritten Woche der Fastenzeit und es ist gefühlt noch
ewig hin bis zum Osterfest. Eigentlich wären wir doch schon
vorbereitet dafür, oder? Bei der scheinbar langen Zeit der
Fastenzeit gerät schon mal aus dem Sinn, worum es in dieser Zeit
geht. Im Abschnitt aus dem Lukasevangelium heute gibt es einen sehr
prägnanten Schlusssatz: Jesus erklärt den Leuten, die ein Wunder
von ihm nicht als göttlich anerkennen wollen und sagt: "Wer nicht
für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der
zerstreut." Oh, das ist mehr als deutlich. Es geht nicht nur um
freundlich kleine Aktivitäten, damit mein Glaube frisch aufblüht
und mein Christsein wach bleibt. Es geht um knallharte Entscheidung
für oder gegen Jesus und das, was er vom Reich Gottes verkündet.Für
Jesus sein heißt immer auch für die Menschen sein, die Gottes
Kinder sind und mit allen, egal wo sie herkommen, welche Religion
oder Hautfarbe sie haben, in Frieden zu leben. Und alles und jedes,
was dem entgegensteht, das sammelt nicht in Jesu Sinn, sondern
zerstreut. Für Jesus sein und mit ihm Menschen für sein Reich
gewinnen ist unsere Aufgabe, egal was und wie und wo wir leben und
arbeiten. Nicht mehr und auch nicht weniger, damit die Botschaft
Jesu immer frisch austreiben kann und keinem Glaubensfrost zum
Opfer fällt.
Garten frühlingsschön machen. Da werden dürre Gräser und Zweige
abgeschnitten, die trockenen Blüten vom letzten Jahr und die
Wassertriebe an den Bäumen, neue Blumen gepflanzt oder ausgesät und
so weiter und so fort. Weil das schöne Wetter einfach lockt und wir
Lust haben, draußen zu sein und endlich wieder bunte Blüten zu
sehen, die langsam aber sicher überall aufsprießen. Meine Brüder
sind Gärtner und von ihnen habe ich gelernt, dass zu warten in
diesem frühen Frühling einfach klüger ist. Viele Dinge, die wir
jetzt abschneiden, treiben fröhlich neu und wenn dann noch Frost
kommt, was hier in der Gegend nicht so selten ist, dann erfrieren
die frischen Triebe und alle Mühe war umsonst.Ich gebe gerne zu,
dass mir in manchen Situationen das Warten echt schwerfällt. Wir
sind in der dritten Woche der Fastenzeit und es ist gefühlt noch
ewig hin bis zum Osterfest. Eigentlich wären wir doch schon
vorbereitet dafür, oder? Bei der scheinbar langen Zeit der
Fastenzeit gerät schon mal aus dem Sinn, worum es in dieser Zeit
geht. Im Abschnitt aus dem Lukasevangelium heute gibt es einen sehr
prägnanten Schlusssatz: Jesus erklärt den Leuten, die ein Wunder
von ihm nicht als göttlich anerkennen wollen und sagt: "Wer nicht
für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der
zerstreut." Oh, das ist mehr als deutlich. Es geht nicht nur um
freundlich kleine Aktivitäten, damit mein Glaube frisch aufblüht
und mein Christsein wach bleibt. Es geht um knallharte Entscheidung
für oder gegen Jesus und das, was er vom Reich Gottes verkündet.Für
Jesus sein heißt immer auch für die Menschen sein, die Gottes
Kinder sind und mit allen, egal wo sie herkommen, welche Religion
oder Hautfarbe sie haben, in Frieden zu leben. Und alles und jedes,
was dem entgegensteht, das sammelt nicht in Jesu Sinn, sondern
zerstreut. Für Jesus sein und mit ihm Menschen für sein Reich
gewinnen ist unsere Aufgabe, egal was und wie und wo wir leben und
arbeiten. Nicht mehr und auch nicht weniger, damit die Botschaft
Jesu immer frisch austreiben kann und keinem Glaubensfrost zum
Opfer fällt.
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