Social-Media-Verbot für Kinder: Ist das noch Liberalismus?

Social-Media-Verbot für Kinder: Ist das noch Liberalismus?

Kinder raus aus TikTok, Instagram und Co.! Australien macht es vor. Aber schützt so ein Verbot wirklich – oder greift es zu tief in die Freiheit ein?
1 Stunde 16 Minuten

Beschreibung

vor 1 Tag
Dass soziale Medien mal als Hoffnungstechnologie, also als
menschenfreundliche Erfindung, galten, in die man allerlei
Zukunftsoptimismus hineinprojizieren durfte – das ist längst
vergessen und verdrängt, daran erinnern sich höchstens noch die
ganz Alten. Schon seit vielen Jahren stehen soziale Medien
bekanntlich in der Kritik; die Probleme, die sie bereiten, sind
umfänglich diagnostiziert worden, und auch an konstruktiven
Lösungsvorschlägen mangelt es nicht: Es soll regulatorisch
durchgegriffen werden gegen Hass und Hetze, die Algorithmen sollen
offengelegt werden, die Monopole zerschlagen. So war es bisher.
Jetzt geistert eine neue Idee durch den Diskurs: Soziale Medien
sollen ganz verboten werden – zumindest für Kinder und Jugendliche.
Seit Australien Ernst gemacht hat und alle unter 16 aussperrt,
nicht bloß aus der TikTok-App, wird auch in Deutschland über solche
Eingriffe debattiert. Ist der Schaden, den Social Media in
Kinderhirnen und Jugendseelen anrichtet, nicht offensichtlich? In
der neuen Folge des Feuilletonpodcasts "Die sogenannte Gegenwart"
diskutieren auch Ijoma Mangold und Lars Weisbrod über den digitalen
Jugendschutz. Wann wurde aus dem Social-Media-Traum eigentlich ein
Albtraum? Ist diese Kommunikationstechnologie wirklich so
furchtbar, wie sie dargestellt wird? Und wie könnte eine
tatsächlich liberale Haltung aussehen, wenn es um Kinder geht, die
soziale Medien nutzen wollen? SHOWNOTES - Oliver Webers Artikel aus
der "FAZ" - Marie-Luise Goldmanns Artikel aus der "Welt"  -
Joel Feinberg: "The Child’s Right to an Open Future", 1980 Sie
erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind
Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv
mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf
www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf
Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie
Sie ihr Abo mit Spotify oder Apple Podcasts verbinden, lesen Sie
hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen
und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann
testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und
unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls
Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie
jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. 

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

Mirischa
Hamburg
Xylocopa
Schlumpfhausen
HannesPod
Schwarme
Gabranelle
Kritzendorf
xra7tx8h
Haselünne
15
15