Warum jetzt alle Nonnen werden wollen
Ob Dating-Fatigue, Job-Stress oder mediale Überreizung: Das
klösterliche Leben ist gerade dabei, zur Sehnsuchtschiffre der
Gegenwart zu werden. Wie kann das sein?
1 Stunde 15 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Monat
Ganz in weiß, mit Haube auf dem Kopf, die Augen entrückt
geschlossen, so zeigt sich die Sängerin Rosalía auf dem Cover ihres
Erfolgsalbums Lux: ein Weltstar, inszeniert als Nonne. “Wenn ich
noch ein schlechtes Date erlebe, gehe ich ins Kloster!”, schallt es
zeitgleich aus den Accounts junger Frauen auf Social Media, die
müde vom Dating sind und sich mit Nonnen-Content ironisch von der
Männerwelt verabschieden, während auf TikTok echte Ordensschwestern
zu Internetpersönlichkeiten werden, indem sie ihren Alltag im
Kloster zwischen Beten, Singen und Hostienbacken für ihre
Followerschaft erklären. Nonne sein, das trendet, die
Vorstellungen klösterlicher Abgeschiedenheit und Schwesterlichkeit
sind zu wahren Sehnsuchtsorten gestresster Gegenwartsmenschen
geworden. Warum? Wie kann es sein, dass ausgerechnet die strenge
Unterordnung in einer stark hierarchisch organisierten Institution,
die oft von Männern dominiert wird, heute als positiver Akt
weiblicher Freiheit gedeutet wird? Und was ist eigentlich mit dem
Keuschheitsgelübde? Dem Versprechen, als Bräute Jesu zu leben? Und
wo ist Gott dabei? Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma
Mangold in der neuen Episode von Die sogenannte Gegenwart. Weitere
Links zur Folge und zum Thema Nonnen finden Sie hier. Sie erreichen
das Team unter gegenwart@zeit.de. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des
Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem
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www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf
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geschlossen, so zeigt sich die Sängerin Rosalía auf dem Cover ihres
Erfolgsalbums Lux: ein Weltstar, inszeniert als Nonne. “Wenn ich
noch ein schlechtes Date erlebe, gehe ich ins Kloster!”, schallt es
zeitgleich aus den Accounts junger Frauen auf Social Media, die
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Männerwelt verabschieden, während auf TikTok echte Ordensschwestern
zu Internetpersönlichkeiten werden, indem sie ihren Alltag im
Kloster zwischen Beten, Singen und Hostienbacken für ihre
Followerschaft erklären. Nonne sein, das trendet, die
Vorstellungen klösterlicher Abgeschiedenheit und Schwesterlichkeit
sind zu wahren Sehnsuchtsorten gestresster Gegenwartsmenschen
geworden. Warum? Wie kann es sein, dass ausgerechnet die strenge
Unterordnung in einer stark hierarchisch organisierten Institution,
die oft von Männern dominiert wird, heute als positiver Akt
weiblicher Freiheit gedeutet wird? Und was ist eigentlich mit dem
Keuschheitsgelübde? Dem Versprechen, als Bräute Jesu zu leben? Und
wo ist Gott dabei? Diesen Fragen widmen sich Nina Pauer und Ijoma
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