Die einzigen Menschen der Welt, die konzentriert arbeiten – “The Pitt”

Die einzigen Menschen der Welt, die konzentriert arbeiten – “The Pitt”

Warum begeistert uns ausgerechnet eine neue Krankenhausserie so sehr?
1 Stunde 18 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Kranksein ist mal wieder politisch. Wer mit Erkältung zu Hause
bleibt, schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland, finden
Konservative. Und warum wird unser Gesundheitssystem jedes Jahr
noch ein bisschen teurer? Und wer ist eigentlich wirklich krank,
und wer tut nur so? Vielleicht lassen sich solche Fragen am besten
dort klären, wo es den Leuten unzweifelhaft nicht so gut geht – in
der Notaufnahme. “The Pitt” heißt eine neue, preisgekrönte
amerikanische Fernsehserie, die jetzt auch in Deutschland zu sehen
ist: Sie erzählt aus dem überfüllten "emergency room" eines
Krankenhauses in Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania.
Zwischen Traumacenter und Triageraum schauen wir dem Ärzteteam um
Dr. Michael “Robby” Robinavitch zu, wie sie intubieren,
aufschneiden, blutungsstillende Ballons aufpumpen – und auch sonst
alles Menschenmögliche tun, um die versehrten Patienten wenigstens
so weit zu stabilisieren, bis irgendwo anders im Krankenhaus
hoffentlich ein Bett frei wird. Für die Krankenhausserienfans Nina
Pauer und Lars Weisbrod ist das genau der richtige Stoff: In der
neuen Folge des Feuilletonpodcasts sprechen die beiden über “The
Pitt” und die Ästhetik der Notaufnahme. Warum ist dieser
Arbeitsplatz jetzt wieder der Serienschauplatz der Stunde? Geht es
um “competence porn”? Um die Zurschaustellung von absoluter
Konzentrationsfähigkeit, die die Zuschauer in ihrem eigenen Leben
gar nicht mehr aufbringen können? Außerdem stellen Nina und Lars
fest: Man kann aus der Seriennotaufnahme sogar etwas fürs eigene
Leben außerhalb des Krankenhauses lernen. Wie man schlechte
Nachrichten überbringt, zum Beispiel. Und wie man sich richtig
verabschiedet. Sie erreichen das Team unter gegenwart@zeit.de. Ab
dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die sogenannte
Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der ZEIT zu
hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple
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