"Für Merz und seine Koalition ist das Ergebnis eine Belastung"
vor 1 Monat
Dank Cem Özdemir gewinnen die Grünen knapp die Landtagswahl in
Baden-Württemberg. Was bedeutet das für die Bundespolitik? Und: Wie
die Türkei auf den Krieg im Iran blickt.
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Beschreibung
vor 1 Monat
In Baden-Württemberg haben die Menschen einen neuen Landtag
gewählt. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegen die
Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU
mit ihrem Kandidaten Manuel Hagel – 30,2 Prozent für die Grünen,
rund 29,7 Prozent für die CDU. Die AfD erreicht den dritten Platz
mit 18,8 Prozent, während die SPD mit 5,5 Prozent das schlechteste
Ergebnis ihrer Geschichte einfuhr. FDP und Linke scheiterten an der
Fünf-Prozent-Hürde. Besonders auffällig: Gewonnen hat ein bekannter
Politiker, der sich im Wahlkampf bewusst von seiner Partei
distanziert und stark auf seine persönliche Popularität gesetzt
hat. Baden-Württemberg wird seit 2011 von den Grünen regiert,
zuletzt in einer Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident
Winfried Kretschmann, der zu dieser Wahl nicht mehr angetreten ist.
Welche politischen Folgen das Wahlergebnis für die Arbeit der
schwarz-roten Koalition auf Bundesebene haben könnte, ordnet Fabian
Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. In
der Türkei beginnt der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler
Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, einen der wichtigsten politischen
Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Die Staatsanwaltschaft
fordert bis zu 2.430 Jahre Haft für den Oppositionspolitiker. Die
Anklage wirft İmamoğlu unter anderem die Gründung und Leitung einer
kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche vor.
Kritiker sehen darin vor allem den Versuch, einen populären Rivalen
politisch auszuschalten: İmamoğlu galt als einer der wenigen
Oppositionspolitiker, die Erdoğan bei künftigen
Präsidentschaftswahlen gefährlich werden könnten. Seit seiner
Festnahme im März 2025 sitzt er im Gefängnis von Silivri bei
Istanbul. Für die türkische Gesellschaft ist der Prozessbeginn kein
großes Thema. Das liegt unter anderem daran, dass die
Aufmerksamkeit der Menschen im Land gerade hauptsächlich auf den
Krieg im Iran gerichtet ist. Erst vor wenigen Tagen hat die
Nato-Luftabwehr eine vom Iran abgefeuerte ballistische
Rakete abgefangen. Marion Sendker berichtet für DIE ZEIT aus
der Türkei. Im Podcast erklärt sie, wie groß die Chancen sind, dass
İmamoğlu zu Lebzeiten aus dem Gefängnis kommt. Außerdem analysiert
sie die Gefahr, dass die Türkei als Nato-Mitglied in einen Krieg
hineingezogen werden könnte. Und sonst so? Wenn Fußballfans dem
Videoschiedsrichter den Stecker ziehen. Moderation und
Produktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de. Und hier noch der angekündigte Link zur
"Alles gesagt?"-Folge mit Cem Özdemir Weitere Links zur
Folge: Landtagswahl in Baden-Württemberg: Die Ergebnisse aus allen
Wahlkreisen live Wahlergebnisse in Baden-Württemberg: Das war die
Wahl, die Merz nicht hätte verlieren dürfen Baden-Württemberg: Es
ist der Sieg des Cem Özdemir – aber nicht der Grünen Türkei: Die
einen am Tisch, die anderen im Knast Türkische Opposition: Lieber
nicht mehr mit Erdoğan anlegen Krieg im Iran: Nato fängt Rakete aus
dem Iran ab Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören?
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gewählt. Laut dem vorläufigen amtlichen Endergebnis liegen die
Grünen mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir knapp vor der CDU
mit ihrem Kandidaten Manuel Hagel – 30,2 Prozent für die Grünen,
rund 29,7 Prozent für die CDU. Die AfD erreicht den dritten Platz
mit 18,8 Prozent, während die SPD mit 5,5 Prozent das schlechteste
Ergebnis ihrer Geschichte einfuhr. FDP und Linke scheiterten an der
Fünf-Prozent-Hürde. Besonders auffällig: Gewonnen hat ein bekannter
Politiker, der sich im Wahlkampf bewusst von seiner Partei
distanziert und stark auf seine persönliche Popularität gesetzt
hat. Baden-Württemberg wird seit 2011 von den Grünen regiert,
zuletzt in einer Koalition mit der CDU unter Ministerpräsident
Winfried Kretschmann, der zu dieser Wahl nicht mehr angetreten ist.
Welche politischen Folgen das Wahlergebnis für die Arbeit der
schwarz-roten Koalition auf Bundesebene haben könnte, ordnet Fabian
Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. In
der Türkei beginnt der Hauptprozess gegen den ehemaligen Istanbuler
Bürgermeister Ekrem İmamoğlu, einen der wichtigsten politischen
Gegner von Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Die Staatsanwaltschaft
fordert bis zu 2.430 Jahre Haft für den Oppositionspolitiker. Die
Anklage wirft İmamoğlu unter anderem die Gründung und Leitung einer
kriminellen Vereinigung sowie Bestechung und Geldwäsche vor.
Kritiker sehen darin vor allem den Versuch, einen populären Rivalen
politisch auszuschalten: İmamoğlu galt als einer der wenigen
Oppositionspolitiker, die Erdoğan bei künftigen
Präsidentschaftswahlen gefährlich werden könnten. Seit seiner
Festnahme im März 2025 sitzt er im Gefängnis von Silivri bei
Istanbul. Für die türkische Gesellschaft ist der Prozessbeginn kein
großes Thema. Das liegt unter anderem daran, dass die
Aufmerksamkeit der Menschen im Land gerade hauptsächlich auf den
Krieg im Iran gerichtet ist. Erst vor wenigen Tagen hat die
Nato-Luftabwehr eine vom Iran abgefeuerte ballistische
Rakete abgefangen. Marion Sendker berichtet für DIE ZEIT aus
der Türkei. Im Podcast erklärt sie, wie groß die Chancen sind, dass
İmamoğlu zu Lebzeiten aus dem Gefängnis kommt. Außerdem analysiert
sie die Gefahr, dass die Türkei als Nato-Mitglied in einen Krieg
hineingezogen werden könnte. Und sonst so? Wenn Fußballfans dem
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Wahlkreisen live Wahlergebnisse in Baden-Württemberg: Das war die
Wahl, die Merz nicht hätte verlieren dürfen Baden-Württemberg: Es
ist der Sieg des Cem Özdemir – aber nicht der Grünen Türkei: Die
einen am Tisch, die anderen im Knast Türkische Opposition: Lieber
nicht mehr mit Erdoğan anlegen Krieg im Iran: Nato fängt Rakete aus
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