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Beschreibung
vor 1 Tag
Gestern war Internationaler Frauentag – ein Tag, der daran
erinnert, dass Gleichberechtigung noch längst nicht erreicht ist.
Neben großen strukturellen Ungleichheiten – etwa beim Einkommen, in
der Medizin oder in der Verteilung von Sorgearbeit – prägen auch
unzählige kleine Alltagsmomente unser Leben. Mikroaggressionen,
doppelte Standards und subtile Erwartungen wirken oft unscheinbar,
aber dauerhaft. In dieser Folge von Mamafürsorge spricht Michèle
mit der Autorin und Content-Creatorin Evelyn Höllrigl-Zsagner über
genau diese Ebene: den sogenannten Mikrofeminismus. In ihrem Buch
The Daily Feminist zeigt sie, wie kleine Handlungen, bewusste
Sprache und alltägliche Entscheidungen dazu beitragen können,
patriarchale Muster sichtbar zu machen – und Schritt für Schritt zu
verändern. Ein zentraler Gedanke dabei: Mikrofeminismus bedeutet
nicht „kleiner Feminismus“. Es geht um die Mikroebene unseres
Alltags – also die Situationen, in denen wir tatsächlich Einfluss
haben. Wie wir sprechen, wie wir unsere Kinder erziehen, welche
Kommentare wir hinterfragen oder welche Selbstverständlichkeiten
wir nicht mehr einfach hinnehmen. Das Gespräch führt durch viele
typische Situationen: Warum wirkt Feminismus manchmal „provokant“,
obwohl er nur Gleichberechtigung fordert? Wie stark prägen Sprache
und scheinbar harmlose Begriffe unsere Wahrnehmung? Und warum
erleben viele Frauen erst mit der Mutterschaft, wie tief
gesellschaftliche Ungleichheiten im Alltag verankert sind? Auch
Beispiele aus dem Familienleben kommen zur Sprache: inklusive
Sprache am Esstisch, stereotype Kinderkleidung oder
unterschiedliche Erwartungen an Mütter und Väter. Während ein Vater
auf dem Spielplatz schnell als engagiert gilt, wird eine Mutter mit
dem Handy in der Hand kritischer beobachtet. Solche doppelten
Standards begegnen vielen Eltern täglich. Evelyn macht dabei
deutlich: Es geht nicht um Perfektionismus oder darum, Frauen noch
mehr Aufgaben aufzubürden. Mikrofeminismus soll entlasten – weil er
Verständnis schafft. Wer erkennt, woher ein diffuses Unwohlsein
kommt, kann anders damit umgehen. Oft beginnt Veränderung schlicht
mit einer Frage: Würden wir über einen Mann genauso sprechen wie
über eine Frau? Die Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen:
bei Sprache, Rollenbildern, Schönheitsidealen oder Kommentaren über
Körper nach Schwangerschaften. Gleichzeitig zeigt sie, wie
empowernd kleine Schritte sein können – im eigenen Umfeld, in der
Familie oder im Freundeskreis. Denn manchmal beginnt Veränderung
nicht auf großen Bühnen, sondern am Küchentisch. Wenn du mehr über
die Mikroimpulse aus Evelyns Buch erfahren möchtest, schau in die
Shownotes – dort findest du auch den Link zu The Daily Feminist.
Und schreib uns gern: Welche kleinen feministischen Impulse setzt
du im Alltag um?
erinnert, dass Gleichberechtigung noch längst nicht erreicht ist.
Neben großen strukturellen Ungleichheiten – etwa beim Einkommen, in
der Medizin oder in der Verteilung von Sorgearbeit – prägen auch
unzählige kleine Alltagsmomente unser Leben. Mikroaggressionen,
doppelte Standards und subtile Erwartungen wirken oft unscheinbar,
aber dauerhaft. In dieser Folge von Mamafürsorge spricht Michèle
mit der Autorin und Content-Creatorin Evelyn Höllrigl-Zsagner über
genau diese Ebene: den sogenannten Mikrofeminismus. In ihrem Buch
The Daily Feminist zeigt sie, wie kleine Handlungen, bewusste
Sprache und alltägliche Entscheidungen dazu beitragen können,
patriarchale Muster sichtbar zu machen – und Schritt für Schritt zu
verändern. Ein zentraler Gedanke dabei: Mikrofeminismus bedeutet
nicht „kleiner Feminismus“. Es geht um die Mikroebene unseres
Alltags – also die Situationen, in denen wir tatsächlich Einfluss
haben. Wie wir sprechen, wie wir unsere Kinder erziehen, welche
Kommentare wir hinterfragen oder welche Selbstverständlichkeiten
wir nicht mehr einfach hinnehmen. Das Gespräch führt durch viele
typische Situationen: Warum wirkt Feminismus manchmal „provokant“,
obwohl er nur Gleichberechtigung fordert? Wie stark prägen Sprache
und scheinbar harmlose Begriffe unsere Wahrnehmung? Und warum
erleben viele Frauen erst mit der Mutterschaft, wie tief
gesellschaftliche Ungleichheiten im Alltag verankert sind? Auch
Beispiele aus dem Familienleben kommen zur Sprache: inklusive
Sprache am Esstisch, stereotype Kinderkleidung oder
unterschiedliche Erwartungen an Mütter und Väter. Während ein Vater
auf dem Spielplatz schnell als engagiert gilt, wird eine Mutter mit
dem Handy in der Hand kritischer beobachtet. Solche doppelten
Standards begegnen vielen Eltern täglich. Evelyn macht dabei
deutlich: Es geht nicht um Perfektionismus oder darum, Frauen noch
mehr Aufgaben aufzubürden. Mikrofeminismus soll entlasten – weil er
Verständnis schafft. Wer erkennt, woher ein diffuses Unwohlsein
kommt, kann anders damit umgehen. Oft beginnt Veränderung schlicht
mit einer Frage: Würden wir über einen Mann genauso sprechen wie
über eine Frau? Die Folge ist eine Einladung, genauer hinzusehen:
bei Sprache, Rollenbildern, Schönheitsidealen oder Kommentaren über
Körper nach Schwangerschaften. Gleichzeitig zeigt sie, wie
empowernd kleine Schritte sein können – im eigenen Umfeld, in der
Familie oder im Freundeskreis. Denn manchmal beginnt Veränderung
nicht auf großen Bühnen, sondern am Küchentisch. Wenn du mehr über
die Mikroimpulse aus Evelyns Buch erfahren möchtest, schau in die
Shownotes – dort findest du auch den Link zu The Daily Feminist.
Und schreib uns gern: Welche kleinen feministischen Impulse setzt
du im Alltag um?
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