„Ich kann vergeben, aber ich kann nicht vergessen.“ - #62 - Ilse Grünewald I
Ilse Grünewald erzählt ihre Fluchtgeschichte
32 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Sie ist 90 Jahre alt, als ich, Corinna Below, die Autorin von EIN
STÜCK DEUTSCHLAND, Ilse Grünewald interviewe. Und das Erste, was
sie sagt, das Erste, was ihr in den Kopf kommt, ist: „Ich kann
vergeben, aber ich kann nicht vergessen.“ Dieser Satz ist
gewichtig. Mit diesem Satz startet auch diese Folge. Geboren 1914
in Seelze, wächst sie dort zunächst unbeschwert auf – als jüdisches
Kind von Eltern mit einem gut laufenden Weißwarengeschäft in einem
Dorf bei Hannover. Die Familie Willner ist die einzige jüdische
Familie in dem 3000-Seelen-Ort. Mit der Machtübernahme durch die
Nationalsozialisten ändert sich alles für die junge Frau. Sie
beschreibt, wie sie gedemütigt und drangsaliert wurden. Um ein
genaueres Bild über diese Zeit zu erlangen, habe ich mich mit
Menschen verabredet, die sich ebenfalls mit Ilse Grünewalds Leben
und mit der Familie Willner befasst haben. Sie zeigen mir in Seelze
die Orte, die für die Familie wichtig waren. Mit Originaltönen und
neu erschlossenen Akten erzählen wir gemeinsam und im Gespräch mit
dem EI STÜCK DEUTSCHLAND Co-Host Carsten Janz von Verlust,
Demütigung und der Flucht 1938 – und davon, was Erinnerung
bedeutet.
STÜCK DEUTSCHLAND, Ilse Grünewald interviewe. Und das Erste, was
sie sagt, das Erste, was ihr in den Kopf kommt, ist: „Ich kann
vergeben, aber ich kann nicht vergessen.“ Dieser Satz ist
gewichtig. Mit diesem Satz startet auch diese Folge. Geboren 1914
in Seelze, wächst sie dort zunächst unbeschwert auf – als jüdisches
Kind von Eltern mit einem gut laufenden Weißwarengeschäft in einem
Dorf bei Hannover. Die Familie Willner ist die einzige jüdische
Familie in dem 3000-Seelen-Ort. Mit der Machtübernahme durch die
Nationalsozialisten ändert sich alles für die junge Frau. Sie
beschreibt, wie sie gedemütigt und drangsaliert wurden. Um ein
genaueres Bild über diese Zeit zu erlangen, habe ich mich mit
Menschen verabredet, die sich ebenfalls mit Ilse Grünewalds Leben
und mit der Familie Willner befasst haben. Sie zeigen mir in Seelze
die Orte, die für die Familie wichtig waren. Mit Originaltönen und
neu erschlossenen Akten erzählen wir gemeinsam und im Gespräch mit
dem EI STÜCK DEUTSCHLAND Co-Host Carsten Janz von Verlust,
Demütigung und der Flucht 1938 – und davon, was Erinnerung
bedeutet.
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