Besitz im Kopf, Verlustangst & warum Information allein nicht reicht
Warum wir Dinge verteidigen, die uns nicht gehören – und warum
genau dort Verantwortung entsteht
34 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Tagen
Die neue Staffel von Beyond the Edge startet mit einem Gespräch,
das tief in die psychologischen Mechanismen von Veränderung
eintaucht – und erklärt, warum Menschen oft anders handeln, als sie
es selbst für rational halten. Zum Auftakt ist Bernadette
Kamleitner, Konsumpsychologin und Vizerektorin der WU Wien, zu
Gast. Gemeinsam sprechen wir über Verlustaversion, psychologischen
Besitz und Entscheidungsdruck – und darüber, warum Knappheit,
Kontrolle und persönliche Investition oft stärker wirken als jedes
noch so gute Argument. Warum empfinden wir Verluste intensiver als
gleich große Gewinne? Weshalb erzeugt Verknappung nicht nur
Aufmerksamkeit, sondern echten Handlungszwang? Und warum
verteidigen Menschen Dinge, die ihnen rechtlich gar nicht gehören –
vom Spotify-Account bis zur „eigenen“ Umwelt? Anhand konkreter
Beispiele – von Black Friday über Streaming-Plattformen bis hin zu
Klima-, Umwelt- und Tierschutz – zeigt Kamleitner, wie Besitz im
Kopf entsteht, warum Verantwortung ohne persönliche Verbindung kaum
greift, weshalb Information allein selten Verhalten verändert, und
wie kleine Investitionen, Kontrolle und „intimes Wissen“ den
Kipppunkt vom guten Vorsatz zur echten Umsetzung markieren. Ein
Gespräch über Konsum, Gewohnheiten, Krisen, Resignation – und
darüber, warum wir gerade in überfordernden Zeiten vor allem eines
brauchen: das Gefühl, noch etwas bewirken zu können.
das tief in die psychologischen Mechanismen von Veränderung
eintaucht – und erklärt, warum Menschen oft anders handeln, als sie
es selbst für rational halten. Zum Auftakt ist Bernadette
Kamleitner, Konsumpsychologin und Vizerektorin der WU Wien, zu
Gast. Gemeinsam sprechen wir über Verlustaversion, psychologischen
Besitz und Entscheidungsdruck – und darüber, warum Knappheit,
Kontrolle und persönliche Investition oft stärker wirken als jedes
noch so gute Argument. Warum empfinden wir Verluste intensiver als
gleich große Gewinne? Weshalb erzeugt Verknappung nicht nur
Aufmerksamkeit, sondern echten Handlungszwang? Und warum
verteidigen Menschen Dinge, die ihnen rechtlich gar nicht gehören –
vom Spotify-Account bis zur „eigenen“ Umwelt? Anhand konkreter
Beispiele – von Black Friday über Streaming-Plattformen bis hin zu
Klima-, Umwelt- und Tierschutz – zeigt Kamleitner, wie Besitz im
Kopf entsteht, warum Verantwortung ohne persönliche Verbindung kaum
greift, weshalb Information allein selten Verhalten verändert, und
wie kleine Investitionen, Kontrolle und „intimes Wissen“ den
Kipppunkt vom guten Vorsatz zur echten Umsetzung markieren. Ein
Gespräch über Konsum, Gewohnheiten, Krisen, Resignation – und
darüber, warum wir gerade in überfordernden Zeiten vor allem eines
brauchen: das Gefühl, noch etwas bewirken zu können.
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