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Beyond The Edge Archiv

102 Episoden
34 Minuten
In dieser besonderen Folge drehe ich den Spieß um: Statt selbst zu interviewen, bin ich zu Gast bei der ehemaligen Ö1-Journalistin Eva Gänsdorfer. Nach über 50 Gesprächen mit führenden Expert:innen ziehe ich eine Zwischenbilanz: Die lineare Kommunikation hat in einer vernetzten Gesellschaft ausgedient. Statt klassischer Heldenreisen braucht es heute starke Core Stories und transmediale Story-Universen. Medien sind Resonanzräume, die man gestalten muss. Ich präsentiere die 16 Erfolgsfaktoren für gelungene Change-Prozesse und zeige, wie man psychologische Barrieren wie Verlustaversion oder das Gesetz der konsistenten Handlung überwindet. Ein zentrales Prinzip: lösungsorientiert kommunizieren statt defizitorientiert. Die Erkenntnisse aus den 50 Interviews und meiner Masterarbeit habe ich in meinem ersten Buch „The Change Code“ gebündelt – die praktische Anleitung, wie du Veränderung wirklich erreichst. Jetzt reinhören.
28 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Harald Wimmer, Studiengangsleiter für den Master Digital Marketing & Kommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten (USTP: University of Applied Sciences St. Pölten). Harald hat einen ungewöhnlichen Weg vom HTL-Maschinenbauer zum langjährigen Hochschullehrer hinter sich. Im Gespräch erklärt er, warum reine Aufmerksamkeit heute nicht mehr ausreicht und Vertrauen zur wichtigsten Währung im Marketing geworden ist. Er spricht darüber, wie man Menschen in der Reizüberflutung noch emotional erreicht, warum Zuhören zur entscheidenden Zukunftskompetenz wird und welche Rolle Künstliche Intelligenz in der nächsten Stufe des Marketings spielt. Ein ehrliches und praxisnahes Gespräch über persönlichen Change und die Zukunft der Kommunikation.
36 Minuten
Veränderung macht Angst – dabei ist sie laut Kommunikationsexperte David Dobrowsky genau das Gegenteil: notwendig, positiv und oft erst im Rückblick verständlich. Im Gespräch mit Martin Aschauer erklärt der Leiter des Studiengangs Corporate Communication an der FH Wien, warum Media Literacy und KI-Kompetenz zu den wichtigsten Skills der Zukunft zählen – und warum wir gleichzeitig etwas Entscheidendes verlernen: den respektvollen Umgang mit anderen Meinungen. Dobrowsky spricht über Shitstorms, strategische Kampagnen und den größten Irrtum über PR: dass es um Manipulation geht. Für ihn ist klar: Gute Kommunikation beginnt nicht bei Maßnahmen, sondern bei Strategie, Haltung und Glaubwürdigkeit. Sein zentraler Punkt: Kommunikation wird dann exzellent, wenn sie Resonanz erzeugt und Vertrauen aufbaut – auch wenn das bedeutet, Position zu beziehen und anzuecken. Eine Folge über Perspektivenwechsel, Verantwortung und die Frage, wie Kommunikation in einer polarisierten Welt wieder verbinden kann.
3 Minuten
Höre erste Ausschnitte aus dem kommende Woche erscheinenden Gespräch. In der nächsten Folge von Beyond the Edge – dem Media-Campaigning-Podcast spricht Martin Aschauer mit David Dobrowsky, Leiter des Studiengangs Kommunikationswirtschaft / Corporate Communication an der FH Wien der WKW. Im Fokus: Future Skills, die Bedeutung von Media Literacy und AI Literacy sowie die Frage, warum Kommunikation heute vor allem anschlussfähig sein muss. Dobrowsky zeigt, warum Veränderung grundsätzlich positiv ist – und wann Kommunikation wirklich exzellent wird: wenn sie Vertrauen schafft. Eine Folge über Perspektivenwechsel, Resonanz und verantwortungsvolle Kommunikation.
45 Minuten
Was macht gute Nachhaltigkeitskommunikation heute wirklich aus? Franziska Weder spricht über die Zukunft der Nachhaltigkeitskommunikation – und darüber, warum klassische, lineare Modelle immer weniger tragen. Im Zentrum steht eine grundlegende Frage: Wie sprechen wir über Nachhaltigkeit, ohne Menschen zu ermüden, zu belehren oder mit abstrakten Begriffen zu verlieren? Franziska Weder zeigt, warum gute Nachhaltigkeitskommunikation mehr sein muss als Reporting, CSR-Botschaften oder schön formulierte Website-Texte. Sie spricht über Storytelling statt Schlagworten, über Restorying Sustainability, über die Kraft kleiner Geschichten und darüber, warum Menschen nur dann ins Handeln kommen, wenn globale Krisen mit ihrem eigenen Alltag verknüpft werden. Ein zentraler Gedanke: Es wird nicht die eine große Nachhaltigkeitserzählung geben. Zu unterschiedlich sind Lebensrealitäten, kulturelle Kontexte und gesellschaftliche Ausgangslagen. Gerade deshalb braucht es neue Narrative, alternative Zukunftserzählungen und den Mut, gewohnte Kommunikationsmuster aufzubrechen. Franziska Weder spricht außerdem über Greenwashing, transformatives Kommunizieren, die Grenzen klassischer Dialoglogik, die Bedeutung von Disruption und Pionierverhalten sowie über das Prinzip Care: also die Haltung, dass Menschen anders mit Dingen umgehen, wenn ihnen wirklich etwas an ihnen liegt. Ein Denkanstoß für alle, die an Change-Kommunikation, Nachhaltigkeitskommunikation, Campaigning, PR, strategischer Kommunikation oder gesellschaftlichem Wandel arbeiten.
4 Minuten
Was macht eine Kampagne wirklich wirksam? In dieser Teaser-Folge von Beyond the Edge – dem Media-Campaigning-Podcast hörst du erste Ausschnitte aus der nächsten Episode – und bekommst einen Einblick in eine neue Sicht auf Kommunikation und Veränderung. Denn eines wird schnell klar: Kommunikation darf nicht das sein, was ganz am Ende kommt. Nicht das „Wir reden dann drüber“, nachdem alles entschieden ist. Echte Kampagnen beginnen früher – offener und mutiger. Es geht um radikale Kommunikation: nicht nur Botschaften senden, sondern neue Denk- und Handlungsräume öffnen. Statt fixer Ziele stehen What-if-Szenarien im Mittelpunkt. Statt vorgefertigter Antworten: bewusstes Ausprobieren. Ein zentrales Konzept dabei: Care. Also die Frage: Was ist uns wirklich wichtig – und handeln wir auch danach? Es wird nicht die eine große Story geben. Veränderung ist kontextabhängig, dynamisch und widersprüchlich. Was es braucht: Mut, Dinge anders zu denken das Aufbrechen gewohnter Muster und konkrete Beispiele, die zeigen, dass Veränderung möglich ist Diese Teaser-Folge ist eine Einladung, Kampagnen neu zu denken – als Ausgangspunkt von Veränderung. Jetzt reinhören und einen ersten Eindruck der nächsten Folge bekommen.
47 Minuten
Warum scheitert Veränderung so oft nicht an Ideen, sondern an fehlender Zugehörigkeit? Darüber spricht Martin Aschauer in dieser Folge von Beyond the Edge – Media-Campaigning Podcast mit Bettina Ludwig. Die Kulturanthropologin, Unternehmerin und Keynote-Speakerin verbindet moderne Organisationsfragen mit einem weiten Blick auf die Menschheitsgeschichte – und zeigt, was wir von Jäger- und Sammler-Gesellschaften über Zusammenarbeit, Gemeinschaft und sinnstiftenden Wandel lernen können. Es geht um Community als Grundlage von Veränderung, um Storytelling als verbindende Kraft und um die Frage, warum Menschen nicht einfach geführt, sondern vor allem eingebunden werden wollen. Bettina Ludwig beschreibt, weshalb Zugehörigkeit ein zentrales menschliches Bedürfnis ist, warum Menschen von Natur aus beitragen wollen und wieso echte Transformation dort beginnt, wo Menschen sich gesehen, gebraucht und verbunden fühlen. Eine inspirierende Folge über Menschlichkeit, Leadership, Kommunikation und die Strukturen, die es braucht, damit aus Einzelnen ein echtes Wir wird. Höre jetzt das exklusive Podcastgespräch in voller Länge.
5 Minuten
Was hält Menschen wirklich zusammen? Ideen – oder Beziehungen? In der nächsten Folge von Beyond the Edge – Media-Campaigning Podcast geht es um eine der grundlegendsten Kräfte menschlicher Gesellschaften: Zugehörigkeit. Ich spreche mit Bettina Ludwig darüber, warum Menschen von Natur aus beitragen wollen, warum echte Veränderung nur in Gemeinschaft entsteht – und weshalb gute Geschichten der „Klebstoff“ sind, der Menschen miteinander verbindet. Dabei führt uns das Gespräch weit über klassische Kommunikationsstrategien hinaus: von moderner Organisationskultur bis zu überraschenden Erkenntnissen aus Jäger-Sammler-Gesellschaften, in denen Besitz, Hierarchie und Konkurrenz kaum eine Rolle spielen. Eine Episode über Community, Menschlichkeit in der Wirtschaft und die Frage, welche Strukturen wir bauen müssen, damit Menschen sich wieder als Teil eines größeren Ganzen fühlen. Höre hier die ersten Ausschnitte aus der nächsten Folge.
34 Minuten
Die neue Staffel von Beyond the Edge startet mit einem Gespräch, das tief in die psychologischen Mechanismen von Veränderung eintaucht – und erklärt, warum Menschen oft anders handeln, als sie es selbst für rational halten. Zum Auftakt ist Bernadette Kamleitner, Konsumpsychologin und Vizerektorin der WU Wien, zu Gast. Gemeinsam sprechen wir über Verlustaversion, psychologischen Besitz und Entscheidungsdruck – und darüber, warum Knappheit, Kontrolle und persönliche Investition oft stärker wirken als jedes noch so gute Argument. Warum empfinden wir Verluste intensiver als gleich große Gewinne? Weshalb erzeugt Verknappung nicht nur Aufmerksamkeit, sondern echten Handlungszwang? Und warum verteidigen Menschen Dinge, die ihnen rechtlich gar nicht gehören – vom Spotify-Account bis zur „eigenen“ Umwelt? Anhand konkreter Beispiele – von Black Friday über Streaming-Plattformen bis hin zu Klima-, Umwelt- und Tierschutz – zeigt Kamleitner, wie Besitz im Kopf entsteht, warum Verantwortung ohne persönliche Verbindung kaum greift, weshalb Information allein selten Verhalten verändert, und wie kleine Investitionen, Kontrolle und „intimes Wissen“ den Kipppunkt vom guten Vorsatz zur echten Umsetzung markieren. Ein Gespräch über Konsum, Gewohnheiten, Krisen, Resignation – und darüber, warum wir gerade in überfordernden Zeiten vor allem eines brauchen: das Gefühl, noch etwas bewirken zu können.
4 Minuten
Die neue Staffel von Beyond the Edge startet – und sie beginnt mit einer der spannendsten Stimmen der Konsumpsychologie. Zum Auftakt ist Bernadette Kamleitner, Vize-Rektorin der WU Wien, zu Gast. Warum empfinden wir Verluste stärker als Gewinne? Weshalb führt Knappheit zu Entscheidungsdruck – und warum kaufen Menschen Dinge, die sie eigentlich nicht brauchen? Im Gespräch geht es um Verlustaversion, psychologischen Besitz und die Frage, warum wir Dinge verteidigen, die uns rechtlich gar nicht gehören. Anhand eindrücklicher Beispiele – von Black Friday über Spotify bis hin zu Umwelt- und Naturschutz – erklärt Kamleitner, wie Besitz im Kopf entsteht, wie Verantwortung wächst und warum Veränderung mehr braucht als Information: nämlich persönliche Verbindung, Investition und Kontrolle. Höre rein in die ersten Highlights der neuen Staffel. Das ganze Gespräch mit Bernadette Kamleitner gibt es ab kommender Woche auf diesem Kanal oder unter https://mediacampaigning.at/podcast/
42 Minuten
Zukunftsforscher Tristan Horx erklärt, warum sich unsere Kommunikationswelt gerade grundlegend neu ordnet. Lineare Medien ziehen sich in eine Nische zurück, während soziale Plattformen längst kein echtes Sender-zu-Sender-System mehr sind – Algorithmen entscheiden, welche Stimmen sichtbar werden. Das verändert nicht nur Kampagnen und Journalismus, sondern auch unser Bild von Zukunft und Wandel. In dieser Folge spricht Tristan darüber, wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit steuern und „Ragebait“ systematisch belohnen, warum klassische Dramaturgien wie die Heldenreise an Wirkung verlieren und wieso positive Zukunftsbilder heute fast ein rebellischer Akt sind. Eine Folge über das Ende alter Muster, die Macht neuer Systeme – und darüber, welche Art von Storytelling Veränderung in Zukunft tatsächlich möglich macht. Fest steht: Change war noch nie so schwierig wie heute. Denn auch die Kulturtechnik, die lange als stärkster Hebel galt, verliert an Wirkung: Am Ende gingen Menschen auf die Straße – doch genau das funktioniert zunehmend weniger.
3 Minuten
Zukunftsforscher Tristan Horx erklärt, warum sich unsere Kommunikationswelt gerade grundlegend neu ordnet. Lineare Medien ziehen sich in eine Nische zurück, während soziale Plattformen längst kein echtes Sender-zu-Sender-System mehr sind – Algorithmen entscheiden, welche Stimmen sichtbar werden. Das verändert nicht nur Kampagnen und Journalismus, sondern auch unser Bild von Zukunft und Wandel. In dieser Folge spricht Tristan darüber, wie Algorithmen unsere Aufmerksamkeit steuern und „Ragebait“ systematisch belohnen, warum klassische Dramaturgien wie die Heldenreise an Wirkung verlieren und wieso positive Zukunftsbilder heute fast ein rebellischer Akt sind. Eine Folge über das Ende alter Muster, die Macht neuer Systeme – und darüber, welche Art von Storytelling Veränderung in Zukunft tatsächlich möglich macht.
42 Minuten
Ich spreche mit Klemens Ganner darüber wie sich Kommunikation, Journalismus und Medienarbeit unter dem Druck von KI, Plattform-Ökonomie und Reichweitenzerfall neu erfinden müssen. Ganner erklärt, – warum KI in der APA nur unter klaren Leitlinien („Trusted AI“) eingesetzt wird, – wie man journalistische Glaubwürdigkeit schützt, während man gleichzeitig automatisiert zusammenfasst, semantisch sucht und Millionen Beiträge pro Tag auswertet, – wo Journalismus aufhört und Kommunikation anfängt – und warum diese Grenze trotzdem strikt bleiben muss, – wie man heute strategisch zuhört (Monitoring, Medienbeobachtung, Relevanzfilter statt Content-Überflutung), – und warum echte Veränderung nur funktioniert, wenn sie messbar gemacht wird. Wir reden über die ökonomische Krise der österreichischen Medien, den Druck durch Plattformen, fragmentierte Zielgruppen, AI-gestützte Tools – und über etwas sehr Untechnisches: Zuhören. Für Ganner ist Zuhören eine Führungsqualität und die Voraussetzung, um Vertrauen aufzubauen – intern, politisch, gesellschaftlich. Diese Episode ist für alle, die Kommunikation nicht mehr nur als PR verstehen, sondern als Organisationsprinzip: KI, Journalismus, Media Campaigning, Messbarkeit, Verantwortung. Oder in Ganners Worten: „Veränderung beginnt damit, dass wir verstehen, was wirklich relevant ist.“
3 Minuten
Dieser Teaser zeigt die ersten Ausschnitte aus meinem Gespräch mit Clemens Ganner (APA Comm). Wir sprechen darüber, wie sich Medien, Journalismus und Kommunikation unter dem Druck von KI, Plattform-Ökonomie und Reichweitenverlust neu aufstellen müssen. Ganner erklärt, warum die APA KI nur unter klaren Leitlinien („Trusted AI“) einsetzt, wie journalistische Glaubwürdigkeit geschützt wird – und weshalb die Grenze zwischen Journalismus und Kommunikation trotz technologischer Konvergenz unbedingt bestehen bleiben muss. Du hörst auch, wie strategisches Zuhören heute funktioniert und warum echte Veränderung nur gelingt, wenn sie messbar wird. Ein erster Einblick in ein Gespräch über Medienkrise, KI, Verantwortung – und über eine der wichtigsten Führungsqualitäten: Zuhören.
33 Minuten
In dieser Folge von „Beyond the Edge – dem Media-Campaigning-Podcast“ ist Leonore Gewessler, Ex-Klimaschutzministerin und seit Juni 2025 Bundessprecherin & Klubobfrau der Grünen, zu Gast. Leonore erklärt, warum für sie gilt: „Politik ist am Ende Kommunikation“ – und was das konkret heißt, wenn man Klimaticket, Pfandsystem oder EU-Naturschutzgesetz nicht nur verhandeln, sondern auch verständlich erklären und mehrheitsfähig machen will. Wir sprechen darüber, warum positive Emotionalisierung („Lust auf Veränderung“) stärker ist als Angst, und weshalb ohne Social Media heute keine wirksame Change-Kommunikation mehr möglich ist. Außerdem erzählt Leonore, wie sie mit Desinformation und der FPÖ als „Problembewirtschaftungspartei“ umgeht, warum Zuhören am Tisch ohne Mikro manchmal politisch wirksamer ist als jede Bühne – und welche Rolle Tierschutz, Biodiversität und Bodenschutz in ihrem Verständnis von Transformation spielen.
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Der Podcast über Changemaker, ihre Visionen und Geschichten für morgen