Nach Irans Drohnen auf Zypern: Deutschland will sich weiter raus halten

Nach Irans Drohnen auf Zypern: Deutschland will sich weiter raus halten

vor 4 Wochen
Eine Woche Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran. Wird sich die Nato daran beteiligen? Und: Was der Kommunalwahlkampf in Bayern über die Bundespolitik aussagt.
12 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 4 Wochen
Seit einer Woche greifen Israel und die USA Ziele im Iran an.
Teheran reagiert mit Gegenangriffen und beschießt auch andere
Staaten am Golf, in denen die USA Militärstützpunkte unterhalten.
Gleichzeitig hat sich eine weitere Front geöffnet: Zwischen Israel
und der Hisbollah im Libanon kommt es zu Gefechten. Unklar ist
weiterhin, welche Strategie US-Präsident Donald Trump verfolgt.
Bleibt es bei Luftangriffen oder könnten die USA auch Bodentruppen
einsetzen? Der Konflikt hat inzwischen auch Europa erreicht. So kam
es zu einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt
auf Zypern. Über der Türkei wurde zudem eine iranische Rakete
abgefangen. Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hält
eine deutsche Beteiligung im Rahmen eines Nato-Mandats für denkbar.
Wie realistisch ist dieses Szenario? Holger Stark,
stellvertretender Chefredakteur der ZEIT, erklärt im Podcast, ob
die Nato in den Konflikt hineingezogen werden könnte und was das
für Deutschland bedeuten würde. Am Sonntag wird in Bayern gewählt:
Bei den Kommunalwahlen werden Stadt- und Gemeinderäte,
Bürgermeister und Oberbürgermeisterinnen, Kreistage und Landräte
neu bestimmt. 2.065 Gemeinden und 71 Landkreise hat das Bundesland,
entsprechend viele Mandate werden neu bestimmt. Bayern gilt
traditionell als CSU-Land. Doch die Abstimmung ist auch ein
wichtiger Stimmungstest für die bayerische Landesregierung unter
Ministerpräsident Markus Söder sowie für die Bundesregierung. Eine
Umfrage des Instituts Civey sieht die CSU derzeit bei rund 40
Prozent. Gleichzeitig erstarkt, wie in vielen anderen Teilen
Deutschlands, die AfD. Sie käme demnach auf etwa 18 Prozent und
läge damit auf Platz zwei. Auch in kleinen bayerischen Gemeinden
wird der Wettbewerb größer. In Neuschönau im Bayerischen Wald tritt
Bürgermeister Alfons Schinabeck nach zwölf Jahren erstmals gegen
einen AfD-Herausforderer an: Norbert Wurm. Politikredakteurin Lisa
Caspari war für die ZEIT vor Ort. Im Podcast erklärt sie, wie
Schinabeck mit seinem Herausforderer umgeht und wie die CSU in
Bayern versucht, ihre Vormachtstellung zu verteidigen.   Und
sonst so? Wenn nicht mit Taxi, dann mit dem Gabelstapler  
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel,
Philip-Johann Moser Mitarbeit: Lisa Pausch, Konstantin
Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.  Weitere Links zur Folge: Liveblog:
Iran-Krieg OK, America? / Donald Trump: Trumps Krieg ohne Ziel
Krieg im Iran: Nato fängt Rakete aus dem Iran ab Nato: Omid
Nouripour hält deutsche Nato-Beteiligung am Irankrieg für möglich
Kommunalwahl in Bayern: Worum es bei der Kommunalwahl in Bayern
geht Kommunalwahl im Bayerischen Wald: Sein Gegner? Ein Phantom Sie
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