30 Prozent weniger Lohn für Frauen? Warum Frauen in der Gig-Economy weniger verdienen

30 Prozent weniger Lohn für Frauen? Warum Frauen in der Gig-Economy weniger verdienen

ZEW Wirklich Wirtschaft mit Dr. Eliza Stenzhorn zum Weltfrauentag
13 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen
Am 8. März ist der Weltfrauentag, der auf die Gleichberechtigung
zwischen den Geschlechtern hinweisen soll: Im Jahr 2025 verdienten
Frauen in Deutschland pro Stunde im Schnitt 16 Prozent weniger als
Männer. Über den Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen
in der Gig Economy spricht Dr. Eliza Stenzhorn in der aktuellen
Ausgabe von „ZEW Wirklich Wirtschaft“. Stenzhorn führt im Gespräch
mit Podcast-Host Fabian Oppel auf Basis einer eigenen Studie aus,
dass der unbereinigte Gender Wage Gap in der Gig Economy mit rund
30 Prozent sehr hoch ist. Dieser Unterschied lässt sich jedoch
weitgehend erklären: Rund 90 Prozent des erklärbaren
Lohnunterschieds sind auf Unterschiede im Bewerbungsverhalten
zurückzuführen, ein kleinerer Teil auf Unterschiede in formaler
Bildung und spezifischen Qualifikationen. Werden diese Faktoren
statistisch berücksichtigt, reduziert sich der Gender Wage Gap auf
unter zwei Prozent – und liegt damit deutlich niedriger als auf
klassischen Arbeitsmärkten. Die Art und Weise, wie Frauen und
Männer die Plattformen nutzen, auf denen Jobs vermittelt werden,
ist also hoch relevant.

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