#5nach12 mit Alex De Vito und Enrico Eberlein

#5nach12 mit Alex De Vito und Enrico Eberlein

Der Filmemacher und Visionär zu Gast bei Enrico Eberlein
1 Stunde 2 Minuten

Beschreibung

vor 5 Tagen
Ein kurzer Film kann 5000 Menschen das Leben retten. Was wie eine
zugespitzte These klingt, ist in dieser Folge von #5nach12 gelebte
Realität. Ich spreche mit dem Filmemacher und Visionär Alex de Vito
über die Kraft von Bildern und über die Verantwortung, die
entsteht, wenn man sie in die Welt setzt. Ausgangspunkt unseres
Gesprächs ist ein siebenminütiger Film über ein Vernichtungslager
in Afrika. Zwei Jahre nach Veröffentlichung trägt dieser Film über
politische und diplomatische Wege dazu bei, dass rund 5000 Menschen
befreit werden. Eine Geschichte, die zeigt, dass Storytelling weit
mehr sein kann als Dokumentation. Es kann konkrete Veränderung
auslösen. Wir sprechen über noch mehr, wie nachhaltige
Wassersysteme, die Dorfgemeinschaften ihre Selbstbestimmung
sichern. Über Dreharbeiten in Krisen- und Kriegsregionen, in denen
Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Über den schmalen Grat
zwischen Beobachtung und Verantwortung. Und darüber, warum echte,
ungeschönte Geschichten oft stärker wirken als jeder
Hochglanz-Imagefilm. Alex beschreibt Film als „Waffe“, als Werkzeug
mit enormer Wirkung. Entscheidend ist, wofür wir es einsetzen.
Seine Arbeit führt uns zu vielen Schauplätzen und immer mit der
gleichen Haltung: hinschauen, zuhören, sichtbar machen, verändern.
Diese Episode ist eine intensive Reise durch Themen wie
Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Wasser, Krisenjournalismus,
Kinderrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Vor allem aber
stellt sie eine Frage, die bleibt: Was machen wir mit dem Wissen,
wenn wir einmal wirklich hingesehen haben? Raus aus der
Komfortzone, ist der Appell an die Jugend und Zukunft von uns
beiden. Hinsehen statt wegzuschauen. Nachhaltigkeit bei #5nach12
diesmal durch die Kamera-Linse.

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