#5nach12

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Episoden

#5nach12 mit Prof. Dr. Pia Münster & Kim Münster und Enrico Eberlein
02.04.2026
1 Stunde 5 Minuten
Heute geht es bei #5nach12 um Landwirtschaft, Verantwortung und die Zukunft unserer Ernährung. Und zwar nah dran, ehrlich, ohne Schwarz-Weiß-Denken und der Frage, wie wir als Gesellschaft mit einem der wichtigsten Systeme unseres Alltags umgehen. Zu Gast sind Prof. Dr. Pia Münster, Agrarbiologin und Umweltwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Tiergesundheit, Lebensmittelsicherheit und Nachhaltigkeit, sowie Kim Münster, Regisseurin und Produzentin im Dokumentarfilmbereich. Gemeinsam sprechen wir über ihr Buch „Erde, Arbeit, Leidenschaft – Landwirtschaft hautnah“ und ihre Reise durch zwölf deutsche Bauernhöfe, über echte Einblicke in die Landwirtschaft und über die komplexen Herausforderungen zwischen Tierwohl, Klimaschutz, regionale Lebensmittel, Wirtschaftlichkeit, Hofnachfolge, Planungssicherheit und gesellschaftlicher Wertschätzung. Wie gelingt nachhaltige Landwirtschaft heute und in Zukunft in Deutschland? Die Folge zeigt, warum Landwirtschaft weit mehr als ein Thema für Fachleute ist: Sie betrifft uns alle, ob als Konsument*innen, als Gesellschaft und als Menschen, die täglich essen und trinken. Es geht um die Herausforderungen landwirtschaftlicher Betriebe, um den Druck durch Preise, Bürokratie und gesellschaftliche Erwartungen, aber auch um Innovation, Kreislaufwirtschaft, regenerative Landwirtschaft und neue Wege zwischen konventionell und Bio. Im Mittelpunkt stehen die Menschen auf den Höfen, ihre Verantwortung, ihre Unsicherheiten und ihre Leidenschaft für die Produktion unserer Lebensmittel. Gleichzeitig geht es um die Rolle von Politik und uns Konsumenten. Wenn du dich für Themen der gesellschaftlichen Transformation interessierst, dann ist diese Folge genau wieder richtig für dich. Hören, was wirkt. Mein Name ist Enrico Eberlein und ich bin Host von #5nach12. Ich spreche über Lösungen, wie mit Veränderung der Weg von der Ambition zur Wirkung gelingt.
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#5nach12 mit Lea Grosse, Eva Södermann und Enrico Eberlein
19.03.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit Lea Grosse und Eva Södermann über ein zentrales Thema unserer Zeit: Klimakommunikation und warum sie darüber entscheidet, ob nachhaltige Transformation gelingt. In der aktuellen Zeit stehen wir vor weiteren tiefgreifenden Veränderungen, wie Künstliche Intelligenz, die ebenso eine erfolgreiche Kommunikation dieser Transformation erfordern. Obwohl die Klimakrise wissenschaftlich klar belegt ist, bleibt Handeln oft aus. Warum? Weil Fakten allein nicht reichen. Das sogenannte Informationsdefizit-Modell greift zu kurz. Menschen wissen viel, aber handeln nicht automatisch danach. Die Gründe liegen in psychologischen Mechanismen wie Verdrängung, optimistischer Verzerrung oder der sogenannten pluralistischen Ignoranz: Viele unterschätzen, wie groß die Bereitschaft anderer ist, sich für Klimaschutz zu engagieren. Genau hier setzt wirksame Kommunikation an. Lea und Eva zeigen, wie wichtig es ist, soziale Normen sichtbar zu machen, Werte anzusprechen und die Lebensrealität der Menschen zu verstehen. Denn Kommunikation wirkt dann, wenn sie nicht nur den Kopf, sondern auch das Umfeld und die Emotionen erreicht. Die Folge macht deutlich, welche Ansätze nicht funktionieren – etwa Angstkommunikation, Schuldzuweisungen oder Verzichtsnarrative – und was stattdessen wirkt: faktenbasierte Zuversicht, konkrete Zukunftsbilder und Co-Benefits wie Gesundheit, Sicherheit oder wirtschaftliche Chancen. Ein zentraler Gedanke: Wir müssen nicht alle überzeugen. Schon eine engagierte Minderheit kann gesellschaftlichen Wandel anstoßen. Eine Folge über die Kraft von Sprache, Wahrnehmung, Dialog und darüber, wie wir Menschen motivieren, Teil der Lösung zu werden. Als Podcast-Host von #5nach12 moderiere ich praxisnahe Gespräche mit Expert*innen wie hier aus Klimafakten‑Akademie und Wissenschaftskommunikation. Für mich, Enrico Eberlein, geht’s um die Kernfrage: Wie wird aus Wissen Wirkung?
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#5nach12 mit Alex De Vito und Enrico Eberlein
05.03.2026
1 Stunde 2 Minuten
Ein kurzer Film kann 5000 Menschen das Leben retten. Was wie eine zugespitzte These klingt, ist in dieser Folge von #5nach12 gelebte Realität. Ich spreche mit dem Filmemacher und Visionär Alex de Vito über die Kraft von Bildern und über die Verantwortung, die entsteht, wenn man sie in die Welt setzt. Ausgangspunkt unseres Gesprächs ist ein siebenminütiger Film über ein Vernichtungslager in Afrika. Zwei Jahre nach Veröffentlichung trägt dieser Film über politische und diplomatische Wege dazu bei, dass rund 5000 Menschen befreit werden. Eine Geschichte, die zeigt, dass Storytelling weit mehr sein kann als Dokumentation. Es kann konkrete Veränderung auslösen. Wir sprechen über noch mehr, wie nachhaltige Wassersysteme, die Dorfgemeinschaften ihre Selbstbestimmung sichern. Über Dreharbeiten in Krisen- und Kriegsregionen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Über den schmalen Grat zwischen Beobachtung und Verantwortung. Und darüber, warum echte, ungeschönte Geschichten oft stärker wirken als jeder Hochglanz-Imagefilm. Alex beschreibt Film als „Waffe“, als Werkzeug mit enormer Wirkung. Entscheidend ist, wofür wir es einsetzen. Seine Arbeit führt uns zu vielen Schauplätzen und immer mit der gleichen Haltung: hinschauen, zuhören, sichtbar machen, verändern. Diese Episode ist eine intensive Reise durch Themen wie Nachhaltigkeit, Menschenrechte, Wasser, Krisenjournalismus, Kinderrechte und gesellschaftliche Verantwortung. Vor allem aber stellt sie eine Frage, die bleibt: Was machen wir mit dem Wissen, wenn wir einmal wirklich hingesehen haben? Raus aus der Komfortzone, ist der Appell an die Jugend und Zukunft von uns beiden. Hinsehen statt wegzuschauen. Nachhaltigkeit bei #5nach12 diesmal durch die Kamera-Linse.
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#5nach 12 mit Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg und Enrico Eberlein
19.02.2026
56 Minuten
Was wäre, wenn wir Nachhaltigkeit bisher falsch gedacht haben? Nicht in Kennzahlen, sondern beim Menschen beginnt sie. Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg ist Zukunftsforscherin, Buchautorin von über 50 Büchern, Unternehmerin und eine der gefragtesten Stimmen, wenn es um die Verbindung von Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Führung geht. In der neuen Folge #5nach12 sprechen wir genau darüber: Wie gelingt Transformation wirklich? Für Anabel steht fest: Ohne soziale Nachhaltigkeit ist alles andere Fassade. Sie stellt das „S“ in ESG an die erste Stelle. Es ist nicht allein aus Menschenfreundlichkeit, sondern aus Überzeugung, dass langfristiger Erfolg nur entsteht, wenn wir Potenziale entfalten, psychologische Sicherheit schaffen und Gesundheitskennzahlen genauso ernst nehmen wie (CO₂) Bilanzen. Wer heute nur noch verwaltet, verliert Gestaltungsmacht. Wir tauchen ein in konkrete Lösungen: Wie wird aus der (CSRD) Berichtspflicht ein Innovationsmotor? Wie sieht Green Leadership im Alltag aus? Und welche drei Kennzahlen für Innovation, Gesundheit und Klima sollten Unternehmen wirklich einführen? Nachhaltigkeit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Qualitätsversprechen. Dabei geht es immer um Haltung. Anabel erzählt, warum sie genau dann Pause macht, wenn alles in ihr schreit: „Mach weiter!“ und wie diese Momente der Stille ihren Erfolg ausmachen. Besonders persönlich wird es, wenn Anabel über Krankheit und Grenzen spricht Ihre Botschaft: Veränderung beginnt bei uns selbst. Statt in Dauerkrisenmodus und Empörung zu verharren, plädiert sie für Zuversicht, Gestaltungsraum zu sehen, Verantwortung und Risiken einzugehen, gerade in unsicheren Zeiten. #5nach12 - Höre rein, für frische Perspektiven auf Nachhaltigkeit, die bewegen.
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#5nach12 mit Toralf Staud und Enrico Eberlein
05.02.2026
1 Minute
Was passiert, wenn sich das Klima nicht mehr Schritt für Schritt verändert, sondern plötzlich kippt? Wenn aus schleichender Erwärmung abrupte, unumkehrbare Prozesse werden? In dieser Folge von #5nach12 spreche ich mit dem Klima-Journalisten und Bestseller-Autor Toralf Staud über Kipppunkte im Erdsystem. Über die kritischen Schwellen, nach deren Überschreiten sich Entwicklungen selbst verstärken und nicht mehr aufzuhalten sind. Wir sprechen über das Abschmelzen der großen Eisschilde, über die Atlantische Umwälzzirkulation (AMOC) und über den Amazonas als fragiles, sich selbst regulierendes System. Toralf erklärt, warum Kipppunkte kein theoretisches Randthema der Klimaforschung sind, sondern eine reale Risikofrage für Gesellschaft, Wirtschaft und politische Stabilität. Selbst wenn Eintrittswahrscheinlichkeiten unsicher erscheinen, sind die möglichen Schäden so groß, dass Wegsehen rational kaum zu rechtfertigen ist. Gleichzeitig bleibt das Gespräch nicht bei den Gefahren stehen. Denn Kipppunkte existieren auch in die andere Richtung. In Wirtschaft, Gesellschaft und Innovation. Am Beispiel der Photovoltaik zeigt Toralf, wie politische Rahmenbedingungen selbsttragende Dynamiken auslösen können, mit rasant sinkenden Kosten und weltweiter Verbreitung. Positive Kipppunkte machen deutlich: Veränderung kann schneller gehen, als wir oft annehmen. Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist der Perspektivwechsel in der Debatte: Klimaschutz ist keine Verzichts-, sondern eine Stabilitätsfrage. Es geht darum, das stabile Klima zu bewahren, auf dem unsere Zivilisation basiert. Oder wie Toralf es formuliert: Nach dem Kipppunkt hilft auch Abkühlen nicht mehr. Ein Gespräch über Risiken, Verantwortung und darüber, warum jedes Zehntelgrad zählt. Es ist natürlich noch nicht #5nach12.
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Über diesen Podcast

Hören, was wirkt! Mit #5nach12® – dem Podcast für lösungsorientierte Transformation – öffne ich einen Raum für optimistische, praxisnahe Gespräche, erfolgreich platziert unter den Wirtschaftspodcasts. Ich spreche mit Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur, die konkrete Ansätze und Wirkung statt Krisenrhetorik mitbringen. Fachlich fundiert und verständlich. Ich übersetze komplexe Transformation in Wirkung, Zuversicht und klare Handlungsimpulse. Takeaway: Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel, positive Beispiele und Mut zum nächsten Schritt. Veränderung beginnt mit einem guten Gespräch.
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