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In dieser Folge spreche ich über die neurobiologischen
Mechanismen von Depression und darüber, welche Rolle
Krafttraining als evidenzbasierter Baustein in der Begleitung
spielen kann.

Wir schauen uns an:

Veränderungen von Neurotransmittern bei Depression

Die Rolle von Entzündungsprozessen

BDNF und Neuroplastizität

Stressregulation über die HPA-Achse

Die Studienlage zu Widerstandstraining und depressiven
Symptomen

Wichtig: Krafttraining ersetzt keine Therapie, kann aber
ein wissenschaftlich gut untersuchter ergänzender Faktor
sein.

Du hast Lust in Bewegung zu kommen? Besuch mich bei Instagram:
HIER

Gordon BR et al. (2018)

Association of Efficacy of Resistance Exercise Training With
Depressive Symptoms: Meta-analysis and Meta-regression Analysis
of Randomized Clinical Trials

Journal: JAMA Psychiatry

DOI: https://doi.org/10.1001/jamapsychiatry.2018.0572

Kernaussage:

Widerstandstraining reduziert depressive Symptome signifikant –
unabhängig von Alter, Geschlecht oder Gesundheitszustand. Bereits
moderate Trainingsumfänge zeigen Wirkung.

Gordon BR et al. (2020)

Resistance Exercise Training for Anxiety and Depressive Symptoms:
A Systematic Review and Meta-Analysis

Journal: Sports Medicine

DOI: https://doi.org/10.1007/s40279-019-01199-6

Kernaussage:

Moderate Effektstärken für die Reduktion von depressiven und
Angstsymptomen. Besonders wirksam bei 2–3 Einheiten pro Woche mit
moderater Intensität.

Szuhany KL et al. (2015)

A meta-analytic review of the effects of exercise on
brain-derived neurotrophic factor

Journal: Journal of Psychiatric Research

DOI: https://doi.org/10.1016/j.jpsychires.2015.02.006

Kernaussage:

Akute Bewegung erhöht BDNF signifikant. Regelmäßiges Training
steigert den Grundspiegel – relevant für Neuroplastizität und
Stressresilienz.

Dowlati Y et al. (2010)

A meta-analysis of cytokines in major depression

Journal: Biological Psychiatry

DOI: https://doi.org/10.1016/j.biopsych.2009.09.033

Kernaussage:

Depressive Patient:innen zeigen erhöhte proinflammatorische
Zytokine (u.a. IL-6, TNF-α). Depression hat eine messbare
immunologische Komponente.

Pariante CM & Lightman SL (2008)

The HPA axis in major depression: classical theories and new
developments

Journal: Trends in Neurosciences

DOI: https://doi.org/10.1016/j.tins.2008.03.006

Kernaussage:

Dysregulation der HPA-Achse (Stressachse) ist ein zentraler
Mechanismus bei Major Depression.

️ Hinweis

Diese Folge ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische
Beratung.

Wenn du selbst betroffen bist, wende dich bitte an medizinisches
Fachpersonal.
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„Krafttraining & Depression“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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