Denk mal positiv!

Denk mal positiv!

vor 1 Monat
Morgenimpuls mit Schwester Katharina
4 Minuten
Podcast
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Der Start in den Tag

Beschreibung

vor 1 Monat
Mir geht es wie manchen Menschen: Ich habe zwischendurch ein
schlechtes Gedächtnis. Und dann habe ich Tricks, wie ich trotzdem
bei den Dingen bleiben kann, die mir wichtig sind. So liegt zum
Beispiel auf meinem Schreibtisch ein Zettel. Darauf steht: 40
Tage Fastenzeit – nicht jammern – nicht meckern – nicht kritisieren
– nicht ablehnen – nicht verletzen – nicht lästern - nicht
verurteilen – DENK MAL POSITIV. Ich hatte das irgendwo
abgeschrieben, weil es mir sehr zugesagt hat. Und jetzt fällt mir
ein: ein Viertel der Zeit ist schon vorbei – was ist jetzt mit
diesen Sätzen, die mich so angesprochen haben? Das ist ja
schon mal die Crux mit den Vorsätzen: man fasst sie ziemlich
hochgemut und hat guten Willen, dann kommt das Alltagschaos oder
das tägliche Einerlei und plötzlich ist schon eine ziemliche Zeit
vorbei und ich habe nicht dran gedacht. Der Vorteil der Fastenzeit
ist, dass es ein gut überschaubarer Zeitraum ist: 7 Wochen, geht
doch eigentlich. Und manchmal hilft dann eine Zusage und
Ermutigung. So wie sie in der heutigen Lesung steht aus dem
ersten Buch der Könige. „Wir sind ja Dein Volk Herr, und dein
Eigentum. Du hast uns unter allen Völkern als Dein Eigentum
ausgewählt“ Geht noch mehr?Wir sind gemeint, wir sind Gottes
Eigentum, von ihm ausgewählt. Da fällt mir vieles leichter: ich
muss nicht alles leisten, ich muss nicht alles allein schaffen, ich
kann jeden Tag neu anfangen. Es immer neu probieren.Und dann hilft
mir zum Beispiel, wenn ich nicht denken muss: Das nicht, das nicht
und das auch nicht. Sondern auf meinem Zettel lesen kann: Denk mal
positiv. Also: Du darfst, Du kannst, Du hast die Möglichkeit,
Du willst doch. Das geht leichter. Denk mal positiv.
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