Nicole Nau, wie entstand der Tango Argentino wirklich?

Nicole Nau, wie entstand der Tango Argentino wirklich?

Verruchte Hafenviertel und Bordelle waren nicht die Hauptschauplätze
57 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Die Profitänzerin und Choreografin Nicole Nau ist in Düsseldorf
geboren, und lebt seit Jahrzehnten in Buenos Aires. Gemeinsam mit
ihrem Ehemann, dem Tänzer Luis Pereyra, erforscht sie die
ursprünglichen Wurzeln des Tango Argentino, und präsentiert das
Ergebnis sowohl im Buch "Der Klang meiner Erde" als auch in einer
Show. Vielfach kolportiert wird die Entstehung des Tango Argentino
in verruchten Hafenvierteln in der Gegend des Rio de la Plata. Das
Künstlerpaar Nicole Nau und Luis Pereyra stellen dagegen die These
auf, dass der Tango viel „argentinischer“ ist als bisher angenommen
und dass seine Wurzeln in der ländlichen Folklore sowie in der der
vorkolumbianischen indigenen Kultur liegen. Der Tango habe seine
Basis im „Tanzen in Erde und Sand“. Der Gaucho ist die zentrale
Figur, die sich zum städtischen Compadre und damit zum Tangotänzer
wandelte. Im Teil 1 des Gesprächs (diese Episode) erzählt Nicole
Nau über die Ursprünge des Tango Argentino, über den Unterschied -
den es nicht geben sollte - zwischen dem Tanzen auf der Bühne und
im sozialen Kontext der Milonga, über ihre Kritik am modernen Tango
und an Wettbewerben, wie den jährlichen Weltmeisterschaften. Tango
ist für sie eine „ernste Angelegenheit“. Der Tango sei ein
ritueller, fast heiliger Moment der Begegnung. Mit ihrem Ehemann
Luis Pereyra und ihrer Company El Sonido de mi Tierra tourt sie
durch die ganze Welt. Die Kraft des Tango stammt aus der „Kraft der
Erde“ und der Geschichte unterdrückter Völker, das ist der
Kernpunkt der aktuellen Show VIDA. Zu sehen ist sie in Österreich
und Deutschland im Februar und März 2026, und dann nochmals 2027.

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