Mostböcks Regel für Krisentagen: Iran-Krieg - Risk-off ja, Panik nein -

Mostböcks Regel für Krisentagen: Iran-Krieg - Risk-off ja, Panik nein -

Warum Europa stärker zittert als die USA
12 Minuten

Beschreibung

vor 19 Stunden
Fritz Mostböck, Head of Research der Erste Group, ordnet die
Risk-off-Lage nach dem Angriff auf den Iran ein: Gold ist gesucht,
Öl fester, Aktien verunsichert. Sein Hinweis: In Phasen großer
Unsicherheit nicht ins fallende Messer greifen, erst eine
Bodenbildung abwarten. Europas Kursrutsch hält er für eine
Überreaktion: Durch die Straße von Hormus geht mehr Öl nach Asien
als nach Europa, trotzdem preist Europa den Schock stark ein.
Inflation kommt, wenn überhaupt, verzögert und hängt von Dauer und
Intensität der Energiepreise ab. Für Notenbanken heißt das:
Zinssenkungen könnten bei neuer Inflation vom Tisch sein. Mehr
Klarheit bringen eher die Inflationsdaten für März. Stresscheck:
zuerst auf den Volatilitätsindex schauen. Wien bleibt attraktiv:
KGV von 11 für heuer, 10 für nächstes Jahr, Dividendenrendite 4,5
bis 5 %. Chancen sieht er unter anderem bei OMV, EVN, Strabag und
VIG. Strategie: Ruhe bewahren, Risiko dosieren, Daten schlagen
Schlagzeilen.

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