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Beschreibung
vor 2 Monaten
Was passiert, wenn Kinder Aufgaben übernehmen, die eigentlich nicht
zu ihrem Alter gehören? In dieser tiefgehenden Folge von
Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Jana Hauschild über
Parentifizierung – ein Phänomen, bei dem sich Rollen in der Familie
verschieben und Kinder emotional oder praktisch Verantwortung für
ihre Eltern tragen. Gemeinsam beleuchten sie, wie es zu dieser
Dynamik kommen kann – besonders in Krisenzeiten, bei Krankheit,
Trennung oder emotionaler Überforderung. Kinder wollen helfen. Sie
spüren Spannungen, übernehmen Verantwortung und stellen ihre
eigenen Bedürfnisse zurück. Besonders empathische Kinder sind hier
gefährdet. Doch was kurzfristig „funktioniert“, kann langfristig
Spuren hinterlassen: überhöhte Selbstansprüche, Schwierigkeiten mit
Grenzen oder psychische Belastungen im Erwachsenenalter. Die beiden
machen deutlich: Es geht nicht darum, Kinder aus allem
herauszuhalten. Es geht um gesunde Balance. Kinder dürfen
einbezogen werden – aber nicht überfordert. Sie brauchen das
sichere Gefühl: Die Verantwortung liegt bei den Erwachsenen. Auch
die Rolle des Umfelds wird thematisiert. Ärzt*innen, Lehrkräfte und
andere Bezugspersonen können wichtige Schutzfaktoren sein. Und:
Sich Hilfe zu holen ist kein Scheitern, sondern gelebte
Verantwortung. Eine Folge, die zum Nachdenken einlädt – über eigene
Kindheitserfahrungen, über Grenzen und über die Frage, wie wir als
Erwachsene den Raum schaffen, in dem Kinder einfach Kinder sein
dürfen. Wer mehr erfahren möchte, dem sei diese Folge und natürlich
Janas Buch "Das ewig hilfreiche Kind" empfohlen. Teile diese
Episode mit Eltern oder Fachkräften, die sensibel für familiäre
Dynamiken bleiben wollen, und abonniere Mamafürsorge, um keine
Folge zu verpassen.
zu ihrem Alter gehören? In dieser tiefgehenden Folge von
Mamafürsorge sprechen Michèle und Katharina mit Jana Hauschild über
Parentifizierung – ein Phänomen, bei dem sich Rollen in der Familie
verschieben und Kinder emotional oder praktisch Verantwortung für
ihre Eltern tragen. Gemeinsam beleuchten sie, wie es zu dieser
Dynamik kommen kann – besonders in Krisenzeiten, bei Krankheit,
Trennung oder emotionaler Überforderung. Kinder wollen helfen. Sie
spüren Spannungen, übernehmen Verantwortung und stellen ihre
eigenen Bedürfnisse zurück. Besonders empathische Kinder sind hier
gefährdet. Doch was kurzfristig „funktioniert“, kann langfristig
Spuren hinterlassen: überhöhte Selbstansprüche, Schwierigkeiten mit
Grenzen oder psychische Belastungen im Erwachsenenalter. Die beiden
machen deutlich: Es geht nicht darum, Kinder aus allem
herauszuhalten. Es geht um gesunde Balance. Kinder dürfen
einbezogen werden – aber nicht überfordert. Sie brauchen das
sichere Gefühl: Die Verantwortung liegt bei den Erwachsenen. Auch
die Rolle des Umfelds wird thematisiert. Ärzt*innen, Lehrkräfte und
andere Bezugspersonen können wichtige Schutzfaktoren sein. Und:
Sich Hilfe zu holen ist kein Scheitern, sondern gelebte
Verantwortung. Eine Folge, die zum Nachdenken einlädt – über eigene
Kindheitserfahrungen, über Grenzen und über die Frage, wie wir als
Erwachsene den Raum schaffen, in dem Kinder einfach Kinder sein
dürfen. Wer mehr erfahren möchte, dem sei diese Folge und natürlich
Janas Buch "Das ewig hilfreiche Kind" empfohlen. Teile diese
Episode mit Eltern oder Fachkräften, die sensibel für familiäre
Dynamiken bleiben wollen, und abonniere Mamafürsorge, um keine
Folge zu verpassen.
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