#159 Essen im Ohr mit Ellen Menne
Ehrenamtliches Engagement ist einfach und macht Spaß, sagt Ellen
Menne. Sie ist seit über 40 Jahren dabei
48 Minuten
Podcast
Podcaster
"Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt"
Beschreibung
vor 2 Tagen
Seit Jahrzehnten engagiert sich Ellen Menne in Essen. Vor allem in
ihrem Stadtteil Überruhr: In der Flüchtlingshilfe, in der
Kirchengemeinde, im Schulausschuss, und und und. Ihr größtes
Projekt: Der jährliche Bücherbasar. Jetzt hat sie für ihr
Engagement das Verdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Was sie
motiviert, erzählt Ellen Menne bei "Essen im Ohr". Angefangen hat
alles in der Flüchtlingshilfe, damals für Menschen, die aus dem
ehemaligen Jugoslawien kamen. "Das hat so viel Spaß gemacht, dass
ich auch immer genügend Leute motivieren konnte, mitzumachen. Wenn
wir da die Nachbarn überfallen haben, wenn wir wieder Bettwäsche
brauchten oder Wäsche oder Möbel, da haben wir uns einen Wagen
geliehen [...]. Wir waren also gut aufgestellt und haben uns wie
die Heuschrecken da über Überruhr verteilt. Und die, die da
mitgewirkt haben, das waren so unglaublich viele, die waren einfach
nur klasse. Noch heute sprechen wir darüber, wie schön das war. Und
heute [...] stürzen wir uns alle auf den Bücherbasar". Im Radio
Essen-Podcast "Essen im Ohr" erzählt die 77jährige, dass sie keinen
Beruf mehr, sondern nur noch eine Berufung hat. Sie hat sich schon
in vielen Bereichen engagiert: Nicht nur in der Flüchtlingshilfe,
sondern auch in verschiedenen Gremien der katholischen
Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung, im Schulausschuss, für den
öffentlichen Bücherschrank in Überruhr-Hinsel, bei der kfd, im
Weltladen und sie organisiert seit 1993 einen Bücherbasar. Für
Ellen Menne ist ihr Engagement selbstverständlich: "Das kommt
irgendwie von innen. Wir sind von Zuhause gewöhnt, zu gucken, wo
Not ist. Und da ist das ganz normal, dass man sich da engagiert."
Ihr besonderes Talent ist, dass sie auch alle anderen Menschen,
denen sie begegnet, überzeugt, sich zu engagieren. Nicht nur ihre
ganze Familie und ihre Freunde sind dabei, auch den Essener
Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sie mit an Bord geholt für den
Bücherbasar. Für ihr jahrzehntelanges Engagement ist sie im
September 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet
worden. In Essen engagiert sich nach einer Studie auf dem Jahr 2024
jeder Zweite. Sei es als Sporttrainer im Verein, im Altenheim, der
Kirche oder am Bücherschrank. Und das ist gut und wichtig, sagt
Ellen Menne. "Ehrenamtlich ist auch, wenn Leute aus dem
Stadtviertel hergehen, ordnen den Bücherschrank neu oder heben
irgendetwas auf, damit es nicht so fludderig aussieht. [...] Ich
kenne ganz viele, die irgendetwas auf die Bahn bringen, bei uns
werden zum Beispiel Bingonachmittage angeboten im Bürgertreff oder
verschiedene andere Sachen [...]. Da kriegt keiner Geld für, das
machen Leute alle ehrenamtlich [...]. Das ist unglaublich, was die
so leisten." Sie wünscht sich, dass sie mit dieser Podcastfolge
mehr Menschen erreicht, die Lust haben, sich zu engagieren. "Wenn
ganz Viele etwas machen, könnte so viel Gutes geschaffen werden."
ihrem Stadtteil Überruhr: In der Flüchtlingshilfe, in der
Kirchengemeinde, im Schulausschuss, und und und. Ihr größtes
Projekt: Der jährliche Bücherbasar. Jetzt hat sie für ihr
Engagement das Verdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Was sie
motiviert, erzählt Ellen Menne bei "Essen im Ohr". Angefangen hat
alles in der Flüchtlingshilfe, damals für Menschen, die aus dem
ehemaligen Jugoslawien kamen. "Das hat so viel Spaß gemacht, dass
ich auch immer genügend Leute motivieren konnte, mitzumachen. Wenn
wir da die Nachbarn überfallen haben, wenn wir wieder Bettwäsche
brauchten oder Wäsche oder Möbel, da haben wir uns einen Wagen
geliehen [...]. Wir waren also gut aufgestellt und haben uns wie
die Heuschrecken da über Überruhr verteilt. Und die, die da
mitgewirkt haben, das waren so unglaublich viele, die waren einfach
nur klasse. Noch heute sprechen wir darüber, wie schön das war. Und
heute [...] stürzen wir uns alle auf den Bücherbasar". Im Radio
Essen-Podcast "Essen im Ohr" erzählt die 77jährige, dass sie keinen
Beruf mehr, sondern nur noch eine Berufung hat. Sie hat sich schon
in vielen Bereichen engagiert: Nicht nur in der Flüchtlingshilfe,
sondern auch in verschiedenen Gremien der katholischen
Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung, im Schulausschuss, für den
öffentlichen Bücherschrank in Überruhr-Hinsel, bei der kfd, im
Weltladen und sie organisiert seit 1993 einen Bücherbasar. Für
Ellen Menne ist ihr Engagement selbstverständlich: "Das kommt
irgendwie von innen. Wir sind von Zuhause gewöhnt, zu gucken, wo
Not ist. Und da ist das ganz normal, dass man sich da engagiert."
Ihr besonderes Talent ist, dass sie auch alle anderen Menschen,
denen sie begegnet, überzeugt, sich zu engagieren. Nicht nur ihre
ganze Familie und ihre Freunde sind dabei, auch den Essener
Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sie mit an Bord geholt für den
Bücherbasar. Für ihr jahrzehntelanges Engagement ist sie im
September 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet
worden. In Essen engagiert sich nach einer Studie auf dem Jahr 2024
jeder Zweite. Sei es als Sporttrainer im Verein, im Altenheim, der
Kirche oder am Bücherschrank. Und das ist gut und wichtig, sagt
Ellen Menne. "Ehrenamtlich ist auch, wenn Leute aus dem
Stadtviertel hergehen, ordnen den Bücherschrank neu oder heben
irgendetwas auf, damit es nicht so fludderig aussieht. [...] Ich
kenne ganz viele, die irgendetwas auf die Bahn bringen, bei uns
werden zum Beispiel Bingonachmittage angeboten im Bürgertreff oder
verschiedene andere Sachen [...]. Da kriegt keiner Geld für, das
machen Leute alle ehrenamtlich [...]. Das ist unglaublich, was die
so leisten." Sie wünscht sich, dass sie mit dieser Podcastfolge
mehr Menschen erreicht, die Lust haben, sich zu engagieren. "Wenn
ganz Viele etwas machen, könnte so viel Gutes geschaffen werden."
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