Essen im Ohr - Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt
"Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt"
"Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt"
Podcaster
Episoden
24.03.2026
41 Minuten
Lost Places in Essen: Für die neue Folge vom Radio Essen-Podcast „Essen im Ohr“ hat Host Fabian Schulenkorf einen Urbex-Explorer (Entdecker von Lost Places) in einen Bunker begleitet. Davon gibt es noch immer viele in Essen. Wie in diesem Fall gibt es auch noch Relikte aus der Zeit zu finden, in der der Bunker erbaut wurde. Was für Sicherheitsrisiken es gibt und wie man sich selbst und die Lost Places schützt, hört Ihr in dieser Folge.
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17.03.2026
57 Minuten
Nein, Kenji Hövels berlinert nicht als er im Podcast-Studio von Radio Essen Platz nimmt. Dennoch hat der Berliner Handballtrainer viel zu erzählen. Von seiner Frau aus Ostwestfalen, die ihren Mann auch mal liebevoll "Hövels" nennt und mit der es öfter Mal zum Streit über die Aussprache mancher Wörter kommt. Aber auch von seinem Wechsel zum TUSEM Essen. Der Verein, im kalten Dezember tief im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga. Bedenkzeit gab es wenig, gefühlt über Nacht ging es mit seiner Frau und der gemeinsamen sechs Monate alten Tochter in ein Airbnb in Essen. Inzwischen fühlt sich der 32-Jährige hier sehr wohl: "Die Stadt bringt Charme mit. Es ist sehr grün, mit dem Grugapark oder dem Baldeneysee. Mir fehlt es hier an Nichts. [...] Auch die Leute haben mich sehr herzlich empfangen und sehr gut aufgenommen." Zeit für eine Essener Currywurst war aber noch nicht. Klar ist, die Verantwortung ist jetzt eine ganz andere als zu Spielerzeiten. "Ich habe nicht nur die Verantwortung für eine Mannschaft und einen Verein, sondern auch als Familienvater. [...] Aber nur weil etwas schwer ist, ist es nicht der richtige Weg zu sagen, 'ich mach's nicht." Im Gespräch mit Host Mario Arlt wird schnell klar, wieso Kenji Hövels in der schwierigen sportlichen Situation beim TUSEM Essen auf Anhieb etwas bewegen konnte.
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09.03.2026
52 Minuten
Wenn kleine Babys sie anlachen – oder auch mal anpinkeln – und Jugendliche am Ende doch noch brummelnd „Danke“ sagen, dann merkt Dr. Nicole Treptau, warum sie ihren Beruf so liebt. In der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“ wird deutlich, wie viel Freude sie als Kinderärztin an ihrer Arbeit hat. Seit 2011 führt sie ihre Praxis im Essener Stadtteil Bredeney – und fühlt sich dort genau richtig. Aufgewachsen ist Nicole Treptau in Gronau, an der niederländischen Grenze. Ihre Ausbildung machte sie an der Uniklinik Münster. Anschließend blieb sie in der Kinderklinik, wo sie sich unter anderem auf Neonatologie und Kinderdiabetologie spezialisierte. Später zog sie mit ihrem Mann ins Ruhrgebiet, arbeitete im Elisabeth-Krankenhaus in Essen und half dort, die Kinderdiabetologie aufzubauen. 2011 wechselte Nicole Treptau schließlich in eine Praxis im Essener Süden – dort ist sie bis heute tätig. Besonders liebt die Kinderärztin die kleinen und großen Momente mit ihren Patientinnen und Patienten: „Dass man einfach jeden Tag wirklich gerne in die Praxis geht und sagt: Ja, ich hab' da auch Spaß dran. Und das haben Sie als Kinderarzt. Das ist es einfach so. Wenn die kleinen Babys sie anlachen oder auch mal anpinkeln. Wenn die Jugendlichen dann da sitzen und zum Schluss dann doch brummelnd rausgehen und "Danke" sagen. Dann haben Sie viel erreicht," so Treptau. Im Podcast spricht sie außerdem darüber, wie sehr sich das Elternsein verändert hat. Früher war vieles selbstverständlicher, heute sind Eltern oft deutlich verunsicherter. Einen „Elternführerschein“ für bestimmte Themen findet sie deshalb durchaus spannend. Gleichzeitig gibt sie aber Entwarnung: zehn bis zwölf fieberhafte Infekte während der Kindergartenzeit sind völlig normal. Viele Kinderkrankheiten treten außerdem saisonal auf – zum Beispiel Influenza oder die Hand-Mund-Fuß-Krankheit – und gehen regelmäßig durch Kitas und Schulen. Zu den ansteckendsten Krankheiten gehören Masern und Windpocken, gegen beide wird aber konsequent geimpft. Woran erkennen Eltern, dass hinter einem harmlosen Infekt vielleicht doch mehr steckt – und wann sollte man dringend zum Arzt gehen? Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Dr. Nicole Treptau in der aktuellen Folge des Podcasts „Essen im Ohr“. Dabei spricht sie auch über eines ihrer Fachgebiete: die Kinderdiabetologie. Immer wieder beeindruckt sie, wie gut Kinder mit einer chronischen Erkrankung umgehen können. „Kinder können sich unglaublich gut anpassen. Und das sehen wir nicht nur im Positiven, das sehen wir ja leider auch im Negativen. Wenn man Missbrauch und so etwas anguckt, wie viel Kinder ertragen und bei diesen Erkrankungen kommen Kinder da sehr schnell gut mit zurecht.“ Außerdem erzählt Treptau im Podcast, wie sich der Praxisalltag in den vergangenen Jahren verändert hat und warum Kinder oft widerstandsfähiger sind als Erwachsene denken. Wer wissen möchte, worauf man bei Infekten achten sollte und wie Kinder mit chronischen Erkrankungen umgehen, findet viele Antworten in dieser Folge. In der Rubrik "Gesundheit" geht es um körperliche und seelische Krankheiten – von der Harnröhre bis zum Ohr, von der Psyche bis zur Bauchspeicheldrüse. Erfahrene Medizinerinnen und Mediziner aus Essen kommen zu Wort. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags – zuhören könnt Ihr auf eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an podcast@radioessen.de. In unserer Folge zum Podcast-Jubiläum könnt Ihr sogar selbst zum Gast werden!
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09.03.2026
48 Minuten
Seit Jahrzehnten engagiert sich Ellen Menne in Essen. Vor allem in ihrem Stadtteil Überruhr: In der Flüchtlingshilfe, in der Kirchengemeinde, im Schulausschuss, und und und. Ihr größtes Projekt: Der jährliche Bücherbasar. Jetzt hat sie für ihr Engagement das Verdienstkreuz am Bande verliehen bekommen. Was sie motiviert, erzählt Ellen Menne bei "Essen im Ohr". Angefangen hat alles in der Flüchtlingshilfe, damals für Menschen, die aus dem ehemaligen Jugoslawien kamen. "Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich auch immer genügend Leute motivieren konnte, mitzumachen. Wenn wir da die Nachbarn überfallen haben, wenn wir wieder Bettwäsche brauchten oder Wäsche oder Möbel, da haben wir uns einen Wagen geliehen [...]. Wir waren also gut aufgestellt und haben uns wie die Heuschrecken da über Überruhr verteilt. Und die, die da mitgewirkt haben, das waren so unglaublich viele, die waren einfach nur klasse. Noch heute sprechen wir darüber, wie schön das war. Und heute [...] stürzen wir uns alle auf den Bücherbasar". Im Radio Essen-Podcast "Essen im Ohr" erzählt die 77jährige, dass sie keinen Beruf mehr, sondern nur noch eine Berufung hat. Sie hat sich schon in vielen Bereichen engagiert: Nicht nur in der Flüchtlingshilfe, sondern auch in verschiedenen Gremien der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Heimsuchung, im Schulausschuss, für den öffentlichen Bücherschrank in Überruhr-Hinsel, bei der kfd, im Weltladen und sie organisiert seit 1993 einen Bücherbasar. Für Ellen Menne ist ihr Engagement selbstverständlich: "Das kommt irgendwie von innen. Wir sind von Zuhause gewöhnt, zu gucken, wo Not ist. Und da ist das ganz normal, dass man sich da engagiert." Ihr besonderes Talent ist, dass sie auch alle anderen Menschen, denen sie begegnet, überzeugt, sich zu engagieren. Nicht nur ihre ganze Familie und ihre Freunde sind dabei, auch den Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sie mit an Bord geholt für den Bücherbasar. Für ihr jahrzehntelanges Engagement ist sie im September 2025 mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. In Essen engagiert sich nach einer Studie auf dem Jahr 2024 jeder Zweite. Sei es als Sporttrainer im Verein, im Altenheim, der Kirche oder am Bücherschrank. Und das ist gut und wichtig, sagt Ellen Menne. "Ehrenamtlich ist auch, wenn Leute aus dem Stadtviertel hergehen, ordnen den Bücherschrank neu oder heben irgendetwas auf, damit es nicht so fludderig aussieht. [...] Ich kenne ganz viele, die irgendetwas auf die Bahn bringen, bei uns werden zum Beispiel Bingonachmittage angeboten im Bürgertreff oder verschiedene andere Sachen [...]. Da kriegt keiner Geld für, das machen Leute alle ehrenamtlich [...]. Das ist unglaublich, was die so leisten." Sie wünscht sich, dass sie mit dieser Podcastfolge mehr Menschen erreicht, die Lust haben, sich zu engagieren. "Wenn ganz Viele etwas machen, könnte so viel Gutes geschaffen werden."
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24.02.2026
55 Minuten
Ryko war eigentlich Rapper, Musiker, Punkrocker. Die meisten kennen den Essener aber wegen seiner Videos auf TikTok und Instagram. Unterhemd, Schnäuzer, Vokuhila und das Wort „Langen“ - Ein Missionar des Ruhrgebiets? So einfach ist das nicht, erklärt der bescheidene Ryko im Podcast. Der Grundstein für eine steile Karriere ist aber gelegt: Eine immer größer werdende Followerschaft, Auftritte mit Bands und Comedians wie Kuult und den 257ers den Freerunnning Schlappen, Björn von Morgenstern, Markus Krebs und vielen anderen.
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Über diesen Podcast
Wie klingt unsere Stadt? Bunt, abwechslungsreich und spannend! Bei
Essen im Ohr bringen wir die aktuellsten Themen aus Essen direkt in
Euer Ohr. Unsere Gäste sind dabei so vielfältig wie unsere Stadt:
Neben Musiker:innen, Promis, Schauspieler:innen, Influencern oder
Politiker:innen sitzen auch immer wieder Menschen mit uns im
Podcast-Studio, die einfach eine spannende Geschichte aus ihrem
Alltag erzählen. Bei Essen im Ohr wird nachgefragt, erklärt und vor
allem viel gelacht.
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