Podcast
Podcaster
"Der Talk mit Persönlichkeiten aus der Stadt"
Beschreibung
vor 23 Stunden
Radio Essen-Stadtreporter Timm Schröder trifft Augusta in ihrem
Eiscafe in Holsterhausen. Anfang 2000 hat sie sich damit einen
Traum erfüllt. Groß geworden ist sie im Tal der Eismacher - in
Auronzo di Cadore. Dort kommen sehr viele Italiener her, die in
Deutschland eine Eisdiele aufgemacht haben. Ihre Mutter hatte dort
ein kleines Lebensmittelgeschäft, ihre Tante eine Fleischerei und
ihre Oma ein Gasthaus. Schon früh unterstützte sie ihre Familie bei
der Arbeit. Trotzdem erinnert sie sich gerne an die schöne Natur in
dem kleinen Tal zwischen den hohen Bergen, den Tannenbäumen und dem
kleinen See. Im Sommer verkaufte ihre Mutter in ihrem Laden auch
selbstgemachtes Eis. Für Augusta war das immer das Highlight des
Jahres. 1975 entschließen sich die Eltern alles zu verkaufen und
mit einer Eissdiele in Ibbenbüren zwischen Münster und Osnabrück
neu zu starten. Damals war Augusta 15 Jahre alt. Sie bleibt mit
ihren beiden Geschwistern bei der Oma in Italien und macht die
Schule fertig. Nur in den Ferien ist sie in Deutschland und hilft
ihren Eltern. Drei Jahre später zieht sie auch nach Deutschland und
macht sich 1985 mit einem Eiscafe in Überruhr selbstständig. Hier
zieht sie auch ihre beiden Kinder groß. 15 Jahre später eröffnet
sie dann ein neues Geschäft in Holsterhausen. Augusta vom Eiscafe
Tosca in Holsterhausen scheint überall gleichzeitig zu sein. Eben
steht sie noch hinter der Theke und stapelt drei Kugeln Zitroneneis
in ein Hörnchen und schon flitzt sie durch ihren Laden an der
Gemarkenstraße und bringt einen Espresso an den Tisch einer
Stammkundin. Kaum leert sich einer der großen Edelstahlbehälter in
der Kühltheke, bestellt sie Nachschub. Etwa eine viertel Stunde
später ist das neue Eis fertig. Von ihrem Vater weiß sie: Eis muss
immer frisch sein. Auf Vorrat wird hier nicht produziert. Deshalb
hat sie in ihrem Eislabor, wie sie die kleine Küche neben dem Laden
liebevoll nennt, auch nur zwei große Gefrierschränke. Drei
Eiskonditoren gehören zu dem Team der Italienerin. Ihr Leben lang
musste sie immer kämpfen. Auch für die mittlerweile 20 Tische vor
ihrem Cafe. Aber nicht nur in Essen weiß Augusta was sie will. Beim
Europäischen Parlament hat sie mit Kollegen 2013 den
internationalen Tag des Eises durchgeboxt. Sie ist bei der
internationalen Eis-Messe in Rimini immer dabei, hat 2025
"Halleluja Eis" auf dem Peterplatz in Rom verteilt und für
Eurovision Song Contest die Eissorte "Melody" kreiert. Mit dem
"Ruhrfeuer" hat sie jetzt auch den Menschen im Ruhrgebiet ihr
eigenes Eis geschenkt. So zeigt sie ihre Dankbarkeit gegenüber
Essen. In diesem Jahr wurde sie außerdem mit dem Ehrenpreis für
herausragende Persönlichkeiten der Gelato-Welt in Stuttgart
ausgezeichnet. In der Rubrik „Mittendrin" ist Radio
Essen-Stadtreporter Timm Schröder immer irgendwo in Essen mit einem
oder mehreren Interviewpartnern unterwegs. Sie zeigen ihm ein Stück
aus ihrem Leben. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann
lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine
neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags –
zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt
selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien
Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder
Kritik loswerden? Dann meldet euch gerne per E-Mail an
podcast@radioessen.de.
Eiscafe in Holsterhausen. Anfang 2000 hat sie sich damit einen
Traum erfüllt. Groß geworden ist sie im Tal der Eismacher - in
Auronzo di Cadore. Dort kommen sehr viele Italiener her, die in
Deutschland eine Eisdiele aufgemacht haben. Ihre Mutter hatte dort
ein kleines Lebensmittelgeschäft, ihre Tante eine Fleischerei und
ihre Oma ein Gasthaus. Schon früh unterstützte sie ihre Familie bei
der Arbeit. Trotzdem erinnert sie sich gerne an die schöne Natur in
dem kleinen Tal zwischen den hohen Bergen, den Tannenbäumen und dem
kleinen See. Im Sommer verkaufte ihre Mutter in ihrem Laden auch
selbstgemachtes Eis. Für Augusta war das immer das Highlight des
Jahres. 1975 entschließen sich die Eltern alles zu verkaufen und
mit einer Eissdiele in Ibbenbüren zwischen Münster und Osnabrück
neu zu starten. Damals war Augusta 15 Jahre alt. Sie bleibt mit
ihren beiden Geschwistern bei der Oma in Italien und macht die
Schule fertig. Nur in den Ferien ist sie in Deutschland und hilft
ihren Eltern. Drei Jahre später zieht sie auch nach Deutschland und
macht sich 1985 mit einem Eiscafe in Überruhr selbstständig. Hier
zieht sie auch ihre beiden Kinder groß. 15 Jahre später eröffnet
sie dann ein neues Geschäft in Holsterhausen. Augusta vom Eiscafe
Tosca in Holsterhausen scheint überall gleichzeitig zu sein. Eben
steht sie noch hinter der Theke und stapelt drei Kugeln Zitroneneis
in ein Hörnchen und schon flitzt sie durch ihren Laden an der
Gemarkenstraße und bringt einen Espresso an den Tisch einer
Stammkundin. Kaum leert sich einer der großen Edelstahlbehälter in
der Kühltheke, bestellt sie Nachschub. Etwa eine viertel Stunde
später ist das neue Eis fertig. Von ihrem Vater weiß sie: Eis muss
immer frisch sein. Auf Vorrat wird hier nicht produziert. Deshalb
hat sie in ihrem Eislabor, wie sie die kleine Küche neben dem Laden
liebevoll nennt, auch nur zwei große Gefrierschränke. Drei
Eiskonditoren gehören zu dem Team der Italienerin. Ihr Leben lang
musste sie immer kämpfen. Auch für die mittlerweile 20 Tische vor
ihrem Cafe. Aber nicht nur in Essen weiß Augusta was sie will. Beim
Europäischen Parlament hat sie mit Kollegen 2013 den
internationalen Tag des Eises durchgeboxt. Sie ist bei der
internationalen Eis-Messe in Rimini immer dabei, hat 2025
"Halleluja Eis" auf dem Peterplatz in Rom verteilt und für
Eurovision Song Contest die Eissorte "Melody" kreiert. Mit dem
"Ruhrfeuer" hat sie jetzt auch den Menschen im Ruhrgebiet ihr
eigenes Eis geschenkt. So zeigt sie ihre Dankbarkeit gegenüber
Essen. In diesem Jahr wurde sie außerdem mit dem Ehrenpreis für
herausragende Persönlichkeiten der Gelato-Welt in Stuttgart
ausgezeichnet. In der Rubrik „Mittendrin" ist Radio
Essen-Stadtreporter Timm Schröder immer irgendwo in Essen mit einem
oder mehreren Interviewpartnern unterwegs. Sie zeigen ihm ein Stück
aus ihrem Leben. Euch hat die Folge "Essen im Ohr" gefallen? Dann
lasst gerne eine Bewertung da und abonniert den Podcast, um keine
neue Folge zu verpassen. Unseren Podcast gibt es immer dienstags –
zuhören könnt Ihr auf Eurer Lieblings-Podcast-Plattform. Ihr wollt
selbst mal einen Gast für das neue Format mit den Kategorien
Gesundheit, Sport und Mensch vorschlagen? Oder ihr möchtet Lob oder
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