Teilhabe unter Druck: Was Kürzungen für berufliche Inklusion bedeuten

Teilhabe unter Druck: Was Kürzungen für berufliche Inklusion bedeuten

Mehr als jeder vierte Jugendliche mit Behinderung ist weder in Ausbildung noch im Job – eine deutlich höhere Quote als bei jungen Menschen ohne Behinderung. Gleichzeitig gerät der Ausgleichstaxfonds, der zentrale Unterstützungsangebote für berufliche Inkl
27 Minuten

Beschreibung

vor 2 Tagen

Die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit Behinderungen ist hoch –
und bei jungen Menschen spitzt sich die Lage weiter zu. Mehr als
jeder vierte Jugendliche mit Behinderung ist weder in Ausbildung
noch im Job. Während die Quote bei jungen Menschen ohne
gesundheitliche Einschränkungen bei 7,5 Prozent liegt, ist sie
bei Jugendlichen mit Behinderungen auf 26,8 Prozent gestiegen!
Der Unterstützungsbedarf nimmt zu, aber gleichzeitig steigt der
Spardruck bei Arbeitsmarktprojekten. 
Was bedeutet das für jene, deren Einstieg ins Berufsleben
ohnehin fragil ist und für Unternehmen die Inklusion als Chance
sehen und diese Jugendlichen beschäftigen wollen? 


Gleichzeitig gerät der Ausgleichstaxfonds (ATF)
unter budgetären Druck. Der ATF finanziert
Unterstützungsangebote zur beruflichen Inklusion von Menschen mit
Behinderungen – etwa Arbeitsassistenz, Qualifizierungsmaßnahmen,
Lohnkostenzuschüsse und andere begleitende Hilfen am
Arbeitsplatz. Der finanzielle Bedarf übersteigt die Einnahmen.
Zusätzliche Mittel aus dem Bundesbudget für 2026 sollen ab 2027
schrittweise reduziert werden.  Das gefährdet die Stabilität
bestehender Unterstützungsangebote und könnte zu weiter
steigenden Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Behinderungen
führen. Es braucht daher eine nachhaltige Sicherung des
Ausgleichtaxfonds. 


Über all das spreche ich in dieser Folge mit Eva
Skergeth-Lopič, sie ist Vorsitzende von dabei-austria,
dem Dachverband für berufliche Inklusion und mit
dabei-austria-Geschäftsführerin Christina
Schneyder. 


 


 

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