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Was passiert, wenn Arbeit sich dem Menschen anpasst?

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25:04
Der erste Beitrag beleuchtet den Alltag von Menschen mit ME/CFS
und die Herausforderungen beruflicher Teilhabe. Astrid
Edinger von der WUK-Arbeitsassistenz und Verena
Hackl von der Medizinischen Universität Wien erklären,
wie die chronische Erkrankung erkannt wird, welche Symptome
typisch sind und warum ME/CFS oft unsichtbar bleibt. Ein
zentraler Ansatz im Umgang mit der Erkrankung ist das sogenannte
Pacing – ein bewusstes Energiemanagement, das Überlastung
vermeiden soll. Psychotherapie und arbeitsbezogene
Unterstützungsangebote können Betroffene dabei begleiten, ihre
Belastungsgrenzen einzuhalten und Arbeit – wenn möglich – zu
erhalten. Gleichzeitig machen die Expertinnen deutlich, dass es
in Österreich nach wie vor an ausreichenden
Versorgungsstrukturen, Forschung und Aufklärung fehlt.

Der zweite Beitrag zeigt, wie Künstliche Intelligenz neue
inklusive Arbeitsmöglichkeiten schafft. Am Beispiel der
Datenannotation bei KapschTrafficCom wird
deutlich, wie Menschen – insbesondere aus dem Autismus-Spektrum
oder mit anderen Beeinträchtigungen – ihre Stärken in Präzision,
Detailgenauigkeit und Ausdauer in den KI-Trainingsprozess
einbringen. Die Arbeit besteht darin, Bilddaten zu markieren und
zu prüfen, um KI-Systeme zuverlässig zu trainieren. Der Verein
„Responsible Annotation“ ist aus einem Pilotprojekt
hervorgegangen und verfolgt das Ziel, nachhaltige Arbeitsplätze
im KI-Umfeld zu schaffen. Neben klaren Strukturen, verständlichen
Regeln und einem reizarmen Arbeitsumfeld zeigt der Beitrag vor
allem: Wenn Arbeitsbedingungen angepasst werden, entstehen neue
berufliche Chancen – und ein Gewinn für Menschen wie für
Unternehmen. 

 

Foto: meine Gesprächspartner vom Annotation-Team
von Kapsch-TrafficCom 

v.l. Martin, Angelo, Daniel, Julian, Kadir und mit dem Mikrofon
Sandra 

Copyright: Kapsch TrafficCom AG
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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