Podcaster
Episoden
06.03.2026
21 Minuten
Wer sind eigentlich die Studierenden, die Unterstützung im Studium brauchen – und warum?
In dieser Folge sprechen wir mit Barbara darüber, welche Gruppen sich besonders häufig an Beratungsstellen wenden. Dabei zeigt sich: Viele Studierende bringen Herausforderungen mit, die im Hochschulalltag oft unsichtbar bleiben – etwa im Bereich Neurodivergenz oder psychischer Belastungen.
Ein Thema ist dabei auch die Frage, welche Barrieren es für Frauen mit Behinderung an Universitäten gibt - und warum viele ihre Diagnose, etwa im Bereich ADHS oder Autismus, erst an der Universität erhalten.
Doch auch Studierende mit Seh-, Hör- oder Bewegungsbehinderungen brauchen passende Rahmenbedingungen, um ihr Studium erfolgreich absolvieren zu können. Wir sprechen über die Bildungsbiografie von Barbara Levc, die als blinde Frau ihr Hochschulstudium hart erkämpft hat, über Hürden im Schulsystem und darüber, was es braucht, damit mehr Menschen mit Behinderung den Weg an die Hochschule finden und dort erfolgreich studieren können.
In dieser Folge sprechen wir mit Barbara darüber, welche Gruppen sich besonders häufig an Beratungsstellen wenden. Dabei zeigt sich: Viele Studierende bringen Herausforderungen mit, die im Hochschulalltag oft unsichtbar bleiben – etwa im Bereich Neurodivergenz oder psychischer Belastungen.
Ein Thema ist dabei auch die Frage, welche Barrieren es für Frauen mit Behinderung an Universitäten gibt - und warum viele ihre Diagnose, etwa im Bereich ADHS oder Autismus, erst an der Universität erhalten.
Doch auch Studierende mit Seh-, Hör- oder Bewegungsbehinderungen brauchen passende Rahmenbedingungen, um ihr Studium erfolgreich absolvieren zu können. Wir sprechen über die Bildungsbiografie von Barbara Levc, die als blinde Frau ihr Hochschulstudium hart erkämpft hat, über Hürden im Schulsystem und darüber, was es braucht, damit mehr Menschen mit Behinderung den Weg an die Hochschule finden und dort erfolgreich studieren können.
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06.03.2026
25 Minuten
Wirtschaftliche Unsicherheit, Aufnahmestopps, steigender Druck in Unternehmen – und trotzdem braucht es Perspektiven für Mädchen und Frauen mit Behinderungen. Wie kann das gelingen?
Gerda Reiter, Projektleiterin des NEBA-Betriebsservice Key Account Tirol und Vorstandsmitglied von dabei-austria, berät Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, chronischen und psychischen Erkrankungen. Christina Spanner, Projektleiterin von „Jobfit für Mädels“ bei Innovia in Innsbruck, begleitet junge Frauen mit Beeinträchtigungen am Übergang von Schule in Beruf – in kleinen Gruppen, mit viel Empowerment und klarer Perspektive auf den ersten Arbeitsmarkt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Praktikumsplätze schwerer zu bekommen sind, weshalb Lehrstellen aktuell teils bessere Chancen bieten – und warum gerade jetzt mutige Unternehmen gefragt sind.
Gerda und Christina bringen auch konkrete Beispiele mit: Eine junge Frau, die sich eigentlich „nur“ beworben hatte – und schließlich über einen kreativen Jobdesign-Prozess eine Teilqualifizierung in einer Bankzentrale begann. Und eine zweite, die gleich mit zwei Stereotypen brach – und ihren Weg zur Berufskraftfahrerin einschlug.
Eine Folge über Selbstvertrauen, neue Blickwinkel, offene Betriebe – und darüber, wie aus Chancen echte berufliche Wege werden.
Fotocredit Gerda Reiter: Lisi Lehner für dabei Austria
Christiana Spanner: Innovia
Gerda Reiter, Projektleiterin des NEBA-Betriebsservice Key Account Tirol und Vorstandsmitglied von dabei-austria, berät Unternehmen zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, chronischen und psychischen Erkrankungen. Christina Spanner, Projektleiterin von „Jobfit für Mädels“ bei Innovia in Innsbruck, begleitet junge Frauen mit Beeinträchtigungen am Übergang von Schule in Beruf – in kleinen Gruppen, mit viel Empowerment und klarer Perspektive auf den ersten Arbeitsmarkt.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Praktikumsplätze schwerer zu bekommen sind, weshalb Lehrstellen aktuell teils bessere Chancen bieten – und warum gerade jetzt mutige Unternehmen gefragt sind.
Gerda und Christina bringen auch konkrete Beispiele mit: Eine junge Frau, die sich eigentlich „nur“ beworben hatte – und schließlich über einen kreativen Jobdesign-Prozess eine Teilqualifizierung in einer Bankzentrale begann. Und eine zweite, die gleich mit zwei Stereotypen brach – und ihren Weg zur Berufskraftfahrerin einschlug.
Eine Folge über Selbstvertrauen, neue Blickwinkel, offene Betriebe – und darüber, wie aus Chancen echte berufliche Wege werden.
Fotocredit Gerda Reiter: Lisi Lehner für dabei Austria
Christiana Spanner: Innovia
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06.03.2026
18 Minuten
Als Manuela Lanzinger im Jahr 2004 die Diagnose Multiple Sklerose bekam, war sie als Umweltberaterin bei den Wiener Volkshochschulen tätig. Sie hatte Glück: ein verständnisvoller Chef, ein Betriebsklima, in dem sie offen über ihre Erkrankung sprechen konnte. Kündigungsangst? Nein. Unterstützung? Ja.
Und trotzdem: Teilzeit bedeutete weniger Lohn – und später weniger Pension. Projekte wurden ihr zunächst nicht mehr zugetraut. Im Team brauchte es Sensibilisierungsarbeit. Lanzinger musste argumentieren, überzeugen, sich Zuständigkeiten zurückholen. Am Ende führte genau das zu besseren Strukturen für alle– etwa klar geregelten Stellvertretungen bei Projekten.
Heute ist sie Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrates – und sieht die größeren Zusammenhänge. Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung steigt massiv. Besonders Frauen mit Behinderung sind von Mehrfachdiskriminierung betroffen – viele scheinen in keiner Statistik auf.
Was es braucht, damit ihr Potenzial nicht verloren geht –darüber sprechen wir jetzt.
Und trotzdem: Teilzeit bedeutete weniger Lohn – und später weniger Pension. Projekte wurden ihr zunächst nicht mehr zugetraut. Im Team brauchte es Sensibilisierungsarbeit. Lanzinger musste argumentieren, überzeugen, sich Zuständigkeiten zurückholen. Am Ende führte genau das zu besseren Strukturen für alle– etwa klar geregelten Stellvertretungen bei Projekten.
Heute ist sie Vizepräsidentin des Österreichischen Behindertenrates – und sieht die größeren Zusammenhänge. Die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung steigt massiv. Besonders Frauen mit Behinderung sind von Mehrfachdiskriminierung betroffen – viele scheinen in keiner Statistik auf.
Was es braucht, damit ihr Potenzial nicht verloren geht –darüber sprechen wir jetzt.
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05.03.2026
20 Minuten
In den kommenden vier Podcastfolgen stelle ich Ihnen Frauen mit Behinderungen vor, die andere dabei unterstützen ihren eigenen beruflichen Weg zu finden. Sie erzählen von ihrem Lebensweg, wie sie Barrieren überwunden haben und wie sie wurden, was sie sind. Wir sprechen darüber, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit mehr Frauen mit Behinderung einen Job finden und warum es gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten einen inklusiven Fokus braucht.
Sie ist Dame in einem Ritterorden, sie wurde vor kurzem mit dem Bregenzer Frauenpreis ausgezeichnet– und sie hat sich das Autofahren nicht ausreden lassen. Viele hätten ihr das aufgrund ihrer Körpergröße nicht zugetraut. Karin Stöckler ist seit 2009 Präsidentin des ÖZIV-Vorarlberg. Im Gespräch, das wir auf der ZERO-Conference 2026, in der UNO-City aufgenommen haben, erzählt sie von ihrem Aufwachsen im "Ländle" und wie sie Inklusion in der Schulzeit erlebt hat, wie es dazu kam, dass sie an der Spitze einer Interessensvertretung steht und wie sie sich nach einem schweren Unfall wieder zurück kämpfte. Wir sprechen darüber, warum Selbstbestimmung kein Luxus ist, weshalb Sparmaßnahmen sie auf die Barrikaden bringen – und warum man Frauen mit Behinderung niemals unterschätzen sollte.
Sie ist Dame in einem Ritterorden, sie wurde vor kurzem mit dem Bregenzer Frauenpreis ausgezeichnet– und sie hat sich das Autofahren nicht ausreden lassen. Viele hätten ihr das aufgrund ihrer Körpergröße nicht zugetraut. Karin Stöckler ist seit 2009 Präsidentin des ÖZIV-Vorarlberg. Im Gespräch, das wir auf der ZERO-Conference 2026, in der UNO-City aufgenommen haben, erzählt sie von ihrem Aufwachsen im "Ländle" und wie sie Inklusion in der Schulzeit erlebt hat, wie es dazu kam, dass sie an der Spitze einer Interessensvertretung steht und wie sie sich nach einem schweren Unfall wieder zurück kämpfte. Wir sprechen darüber, warum Selbstbestimmung kein Luxus ist, weshalb Sparmaßnahmen sie auf die Barrikaden bringen – und warum man Frauen mit Behinderung niemals unterschätzen sollte.
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02.03.2026
27 Minuten
Die Arbeitslosigkeit unter Menschen mit Behinderungen ist hoch – und bei jungen Menschen spitzt sich die Lage weiter zu. Mehr als jeder vierte Jugendliche mit Behinderung ist weder in Ausbildung noch im Job. Während die Quote bei jungen Menschen ohne gesundheitliche Einschränkungen bei 7,5 Prozent liegt, ist sie bei Jugendlichen mit Behinderungen auf 26,8 Prozent gestiegen! Der Unterstützungsbedarf nimmt zu, aber gleichzeitig steigt der Spardruck bei Arbeitsmarktprojekten. Was bedeutet das für jene, deren Einstieg ins Berufsleben ohnehin fragil ist und für Unternehmen die Inklusion als Chance sehen und diese Jugendlichen beschäftigen wollen?
Gleichzeitig gerät der Ausgleichstaxfonds (ATF) unter budgetären Druck. Der ATF finanziert Unterstützungsangebote zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen – etwa Arbeitsassistenz, Qualifizierungsmaßnahmen, Lohnkostenzuschüsse und andere begleitende Hilfen am Arbeitsplatz. Der finanzielle Bedarf übersteigt die Einnahmen. Zusätzliche Mittel aus dem Bundesbudget für 2026 sollen ab 2027 schrittweise reduziert werden. Das gefährdet die Stabilität bestehender Unterstützungsangebote und könnte zu weiter steigenden Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Behinderungen führen. Es braucht daher eine nachhaltige Sicherung des Ausgleichtaxfonds.
Über all das spreche ich in dieser Folge mit Eva Skergeth-Lopič, sie ist Vorsitzende von dabei-austria, dem Dachverband für berufliche Inklusion und mit dabei-austria-Geschäftsführerin Christina Schneyder.
Gleichzeitig gerät der Ausgleichstaxfonds (ATF) unter budgetären Druck. Der ATF finanziert Unterstützungsangebote zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen – etwa Arbeitsassistenz, Qualifizierungsmaßnahmen, Lohnkostenzuschüsse und andere begleitende Hilfen am Arbeitsplatz. Der finanzielle Bedarf übersteigt die Einnahmen. Zusätzliche Mittel aus dem Bundesbudget für 2026 sollen ab 2027 schrittweise reduziert werden. Das gefährdet die Stabilität bestehender Unterstützungsangebote und könnte zu weiter steigenden Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Behinderungen führen. Es braucht daher eine nachhaltige Sicherung des Ausgleichtaxfonds.
Über all das spreche ich in dieser Folge mit Eva Skergeth-Lopič, sie ist Vorsitzende von dabei-austria, dem Dachverband für berufliche Inklusion und mit dabei-austria-Geschäftsführerin Christina Schneyder.
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Über diesen Podcast
Der Podcast „dabei sein im Arbeitsleben-Chancen für alle“ zeigt
auf, wie ein inklusiver Arbeitsmarkt funktionieren kann. Der
Dachverband dabei-austria vertritt derzeit bundesweit knapp 200
Projekte, die von 90 Organisationen umgesetzt werden. In unseren
Podcast-Episoden blicken wir hinter die Kulissen der dabei-austria
Mitgliedsorganisationen in ganz Österreich, die es sich zum Ziel
gesetzt haben Menschen mit Behinderungen und
Vermittlungseinschränkungen beim Einstieg ins Berufsleben zu
begleiten und zu unterstützen. In unseren Audiobeiträgen erzählen
unterschiedlichste Menschen ihre Geschichte. Bei uns geht es darum
zu zeigen, wozu sie mit gezielter Förderung in der Lage sind, warum
ein fairer Job für alle Menschen wichtig ist – und wie es möglich
ist seine Kindheitsträume wahr zu machen.
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