Studie legt Autismus ADHS Gesamtspektrum nahe - DMN/TPN Zusammenspiel
vor 1 Monat
Die Episode beleuchtet die Verbindung zwischen ADHS und Autismus
als Spektrum, analysiert Informationsverarbeitung in
unterschiedlichen Gehirnen und fordert ein Umdenken in der
Diagnostik für neurodivergente Erfahrungen.
Podcast
Podcaster
Dein Podcast zu Neurodiversität, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie und mentaler Entwicklung www.evomentis.de
Beschreibung
vor 1 Monat
In dieser Episode von Evomentes widmen wir uns den Themen ADHS und
Autismus, wobei ich die Sichtweise vertrete, dass es sich hierbei
nicht um strikt getrennte Diagnosen handelt, sondern um ein
zusammenhängendes Spektrum. Die bisherigen diagnostischen
Rahmenbedingungen, die ADHS und Autismus traditionell als
Ausschlussdiagnosen betrachtet haben, werden zunehmend hinterfragt.
Insbesondere die Einführung der ICD-11 erlaubt es nunmehr, eine
Doppeldiagnose zu stellen, was die Realität vieler Betroffener
widerspiegelt. Ich bespreche eine aktuelle Studie des Child Mind
Institutes, die eine neue Perspektive auf die Beziehung zwischen
diesen beiden Diagnosen eröffnet. In dieser Untersuchung, die 166
Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren einbezieht, wird die
Überlappung der beiden Diagnosen und deren Symptomatiken
beleuchtet. Diese Studie bietet fundierte Ergebnisse, die
bestätigen, dass die Symptome, und nicht die diagnostischen
Kategorien, im Mittelpunkt stehen sollten. Ich erläutere, dass die
Konnektivität zwischen verschiedenen Gehirnnetzwerken, insbesondere
dem Frontoparietalen Netzwerk und dem Default-Mode-Network,
entscheidend für das Verständnis der Symptomatik ist. Zudem
analysiere ich, wie neurotypische und neurodivergente Gehirne
funktionieren und welche unterschiedlichen Denk- und
Wahrnehmungsmuster sich daraus ergeben. Während neurotypische
Personen dazu tendieren, in klaren, fokussierten Bahnen zu denken
und zu handeln, hingegen neurodivergente Personen eine andere Form
der Informationsverarbeitung und Kreativität zeigen. Dies kann
sowohl als Vorteil in kreativen Berufen als auch als Nachteil in
traditionellen Arbeitsszenarien betrachtet werden. Ich gehen auf
die Rolle der Evolution ein und erkläre, wie frühere
Lebensbedingungen in kleinen Gruppen die Entwicklung unserer
kognitiven Funktionen und Sozialverhaltens beeinflusst haben. Im
Zuge dieser Betrachtung wird deutlich, dass die Anpassung an
moderne Lebensbedingungen für viele Menschen herausfordernd ist,
insbesondere für solche mit ADHS und Autismus. Ich argumentiere,
dass ein Umdenken in der Diagnostik notwendig ist, um den
vielfältigen und oft wechselhaften Erfahrungen der Betroffenen
gerecht zu werden. Die Schlussfolgerung ist, dass ADHS und Autismus
nicht als separate Diagnosen behandelt werden sollten, sondern als
Teil eines größeren Spektrums von neurodivergenten Erfahrungen.
Dieses integrative Verständnis könnte nicht nur die Therapie und
Diagnostik verbessern, sondern auch das soziale Miteinander und die
Akzeptanz von neurodivergenten Menschen in unserer Gesellschaft
fördern. Ich lade die Zuhörer dazu ein, kritisch zu denken und die
gewonnenen Erkenntnisse in die Diskussion über Neurodivergenz
einzubringen. In Zukunft wird mein Fokus auf dem Thema "Neurix A"
liegen, um die gemeinsamen Herausforderungen und Perspektiven von
ADHS und Autismus zu beleuchten.
Autismus, wobei ich die Sichtweise vertrete, dass es sich hierbei
nicht um strikt getrennte Diagnosen handelt, sondern um ein
zusammenhängendes Spektrum. Die bisherigen diagnostischen
Rahmenbedingungen, die ADHS und Autismus traditionell als
Ausschlussdiagnosen betrachtet haben, werden zunehmend hinterfragt.
Insbesondere die Einführung der ICD-11 erlaubt es nunmehr, eine
Doppeldiagnose zu stellen, was die Realität vieler Betroffener
widerspiegelt. Ich bespreche eine aktuelle Studie des Child Mind
Institutes, die eine neue Perspektive auf die Beziehung zwischen
diesen beiden Diagnosen eröffnet. In dieser Untersuchung, die 166
Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren einbezieht, wird die
Überlappung der beiden Diagnosen und deren Symptomatiken
beleuchtet. Diese Studie bietet fundierte Ergebnisse, die
bestätigen, dass die Symptome, und nicht die diagnostischen
Kategorien, im Mittelpunkt stehen sollten. Ich erläutere, dass die
Konnektivität zwischen verschiedenen Gehirnnetzwerken, insbesondere
dem Frontoparietalen Netzwerk und dem Default-Mode-Network,
entscheidend für das Verständnis der Symptomatik ist. Zudem
analysiere ich, wie neurotypische und neurodivergente Gehirne
funktionieren und welche unterschiedlichen Denk- und
Wahrnehmungsmuster sich daraus ergeben. Während neurotypische
Personen dazu tendieren, in klaren, fokussierten Bahnen zu denken
und zu handeln, hingegen neurodivergente Personen eine andere Form
der Informationsverarbeitung und Kreativität zeigen. Dies kann
sowohl als Vorteil in kreativen Berufen als auch als Nachteil in
traditionellen Arbeitsszenarien betrachtet werden. Ich gehen auf
die Rolle der Evolution ein und erkläre, wie frühere
Lebensbedingungen in kleinen Gruppen die Entwicklung unserer
kognitiven Funktionen und Sozialverhaltens beeinflusst haben. Im
Zuge dieser Betrachtung wird deutlich, dass die Anpassung an
moderne Lebensbedingungen für viele Menschen herausfordernd ist,
insbesondere für solche mit ADHS und Autismus. Ich argumentiere,
dass ein Umdenken in der Diagnostik notwendig ist, um den
vielfältigen und oft wechselhaften Erfahrungen der Betroffenen
gerecht zu werden. Die Schlussfolgerung ist, dass ADHS und Autismus
nicht als separate Diagnosen behandelt werden sollten, sondern als
Teil eines größeren Spektrums von neurodivergenten Erfahrungen.
Dieses integrative Verständnis könnte nicht nur die Therapie und
Diagnostik verbessern, sondern auch das soziale Miteinander und die
Akzeptanz von neurodivergenten Menschen in unserer Gesellschaft
fördern. Ich lade die Zuhörer dazu ein, kritisch zu denken und die
gewonnenen Erkenntnisse in die Diskussion über Neurodivergenz
einzubringen. In Zukunft wird mein Fokus auf dem Thema "Neurix A"
liegen, um die gemeinsamen Herausforderungen und Perspektiven von
ADHS und Autismus zu beleuchten.
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