Auf dem Weg zum weiblichen Zeitalter?
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch:
Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen
Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser
ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der antifemin
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58 Minuten
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Beschreibung
vor 14 Stunden
Weltweit verschlechtert sich die Lage der Frau dramatisch:
Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen
Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser
ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der
antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden,
in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen
prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im
Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: Gegen
Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen
Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in
Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran.
Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss
ins Zentrum: die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die
Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution»)
vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches
Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind
Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der
Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die
Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute
Frauen - Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren
Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch
weibliche Geschichte verdrängt wurde: Wäre überliefert, was Frauen
in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich
geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und
natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des
Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit
den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie
die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich
gewesen sein werden, wo die solidarischen Männer sind, und wie sich
die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
Abtreibungsverbote, Bildungsverbote, brutales Vorgehen gegen
Demonstrantinnen. Ausgerechnet in dem Moment, in dem Frauen besser
ausgebildet sind und mehr Rechte einfordern, droht der
antifeministische und autoritäre Backlash. Ob auf den Barrikaden,
in geheimen Netzwerken oder mit leiser Beharrlichkeit – Frauen
prägen weltweit Revolutionen. Und aktuell kämpfen sie vielerorts im
Umfeld autoritärer, antifeministischer Gesellschaften: Gegen
Abtreibungsverbote in Teilen der USA und in Polen, gegen
Bildungsverbote und massive Einschränkungen für Frauen in
Afghanistan oder brutales Vorgehen gegen Demonstrierende im Iran.
Zum Internationalen Frauentag rückt ihr oft übersehener Einfluss
ins Zentrum: die Frauen sind laut, vernetzt und unaufhaltsam. Die
Autorin und Journalistin Shila Behjat («Frauen und Revolution»)
vermutet trotzdem einen Übergang in ein neues, ein weibliches
Zeitalter. Überall dort, wo heute um Demokratie gerungen wird, sind
Frauen an der Front. Und Autokraten scheinen die Freiheit der
Frauen ebenso zu fürchten wie die Freiheit selbst. Die
Historikerin, Journalistin und Autorin Leonie Schöler («Beklaute
Frauen - Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen: Die unsichtbaren
Heldinnen der Geschichte») zeigt zugleich, wie systematisch
weibliche Geschichte verdrängt wurde: Wäre überliefert, was Frauen
in Revolutionen, Wissenschaft, Kunst und Alltag tatsächlich
geleistet haben, wäre das alte Bild vom überlegenen Mann und
natürlichem Hausherrn so mächtig geblieben? Anlässlich des
Internationalen Frauentages am 8. März spricht Olivia Röllin mit
den beiden darüber, was dieses weibliche Zeitalter sein soll, wie
die Welt aussehen kann, wenn diese Freiheitsbewegungen erfolgreich
gewesen sein werden, wo die solidarischen Männer sind, und wie sich
die Zukunft verändern würde, wenn Frauen sichtbarer wären.
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