Gesundheitsplan auf dem Prüfstand: Bevölkerung im Stich gelassen?

Gesundheitsplan auf dem Prüfstand: Bevölkerung im Stich gelassen?

21 Minuten
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Beschreibung

vor 6 Tagen
Der Gesundheitsplan 2040+ spaltet Niederösterreich. In Gmünd,
Hollabrunn und anderen Regionen wächst der Widerstand gegen
angekündigte Klinikschließungen und den Abbau von
Notarztstützpunkten – und das, bevor funktionierende Alternativen
bereitstehen. In dieser Folge spricht Georg Ecker mit der Grünen
Gesundheitssprecherin im NÖ Landtag Silvia Moser über die
Schwachstellen des umstrittenen Gesundheitsplans 2040+: fehlende
Transparenz, unrealistische Zeitpläne und Schließungen ohne Ersatz.
Warum wurden die Krankenhäuser in Gmünd und Hollabrunn bereits
heruntergefahren, obwohl das versprochene Ärztezentrum noch nicht
einmal existiert? Weshalb sollen 32 Notarztstützpunkte auf 21
reduziert werden, obwohl die dafür nötigen diplomierten
Notfallsanitäter:innen noch gar nicht ausgebildet sind? Silvia
Moser kritisiert die Doppelzüngigkeit der FPÖ, die den Plan
mitbeschlossen hat und gleichzeitig mit Plakaten gegen
Klinikschließungen protestiert. Sie fordert: Alternativen müssen
stehen, bevor Leistungen abgebaut werden – alles andere ist ein
Verrat an der Bevölkerung. Eine Folge über den Kampf für eine faire
Gesundheitsversorgung in Niederösterreich – und darüber, warum
echter Bürgerdialog nicht verhandelbar ist.

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