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Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Folge von „Land auf, Land ab" sprechen Klubobfrau Helga
Krismer und Landtagsabgeordneter Georg Ecker über zwei alarmierende
Fallbeispiele aus dem NÖ Gesundheitssystem. Im Mittelpunkt steht
die umstrittene Standortentscheidung für das neue Klinikum
Weinviertel Süd: Drei Spitäler – Hollabrunn, Korneuburg und
Stockerau – sollen zu einem einzigen Haus zusammengelegt werden.
Der gewählte Standort in der Alten Au in Stockerau liegt jedoch in
einem Hochwassergebiet. Beim Hochwasser im September 2024 waren
sowohl Teile des Geländes als auch künftige Zufahrtsstraßen
betroffen. Georg Ecker hat die zugrundeliegende Standortstudie
analysiert und kritisiert massive wissenschaftliche Mängel:
fehlende Quellen, keine nachvollziehbare Kriteriengewichtung, keine
Datengrundlage. Er hat auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes
einen umfangreichen Fragenkatalog an die NÖ
Landesgesundheitsagentur gestellt – und wartet noch immer auf
Antworten. Das zweite Thema zeigt, wohin mangelnde Planung führen
kann: Das NÖ Universitätsklinikum Wiener Neustadt. Seit dem ersten
Beschluss 2015 ist das Projekt zum Symbol für politisches Chaos
geworden. Ein aktueller Landesrechnungshofbericht attestiert
Kostenexplosion, chaotische Projektentwicklung, fehlende
Planungsgrundlagen und unklare Zuständigkeiten. Dazu kommt ein
teurer Fehlervertrag mit einem privaten Reha-Zentrum in Bad Erlach,
der das Land seit 2015 jährlich mehr als 6 Millionen Euro kostet.
Eine Folge über Milliardenprojekte, fehlende Transparenz,
Hochwasserrisiken.
Krismer und Landtagsabgeordneter Georg Ecker über zwei alarmierende
Fallbeispiele aus dem NÖ Gesundheitssystem. Im Mittelpunkt steht
die umstrittene Standortentscheidung für das neue Klinikum
Weinviertel Süd: Drei Spitäler – Hollabrunn, Korneuburg und
Stockerau – sollen zu einem einzigen Haus zusammengelegt werden.
Der gewählte Standort in der Alten Au in Stockerau liegt jedoch in
einem Hochwassergebiet. Beim Hochwasser im September 2024 waren
sowohl Teile des Geländes als auch künftige Zufahrtsstraßen
betroffen. Georg Ecker hat die zugrundeliegende Standortstudie
analysiert und kritisiert massive wissenschaftliche Mängel:
fehlende Quellen, keine nachvollziehbare Kriteriengewichtung, keine
Datengrundlage. Er hat auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes
einen umfangreichen Fragenkatalog an die NÖ
Landesgesundheitsagentur gestellt – und wartet noch immer auf
Antworten. Das zweite Thema zeigt, wohin mangelnde Planung führen
kann: Das NÖ Universitätsklinikum Wiener Neustadt. Seit dem ersten
Beschluss 2015 ist das Projekt zum Symbol für politisches Chaos
geworden. Ein aktueller Landesrechnungshofbericht attestiert
Kostenexplosion, chaotische Projektentwicklung, fehlende
Planungsgrundlagen und unklare Zuständigkeiten. Dazu kommt ein
teurer Fehlervertrag mit einem privaten Reha-Zentrum in Bad Erlach,
der das Land seit 2015 jährlich mehr als 6 Millionen Euro kostet.
Eine Folge über Milliardenprojekte, fehlende Transparenz,
Hochwasserrisiken.
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