Psychische Gesundheit: Was NÖ tun muss und warum kein Cent besser investiert ist!

Psychische Gesundheit: Was NÖ tun muss und warum kein Cent besser investiert ist!

vor 1 Woche
24 Minuten
0
0 0
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 1 Woche
Jede vierte Person in Österreich hat im Laufe ihres Lebens Bedarf
nach psychologischer oder psychiatrischer Unterstützung – und
dennoch fehlt es an allen Ecken und Enden: zu wenig Kassenstellen
für Psychotherapie, zu wenig Betten in der Kinder- und
Jugendpsychiatrie, ganze Bezirke ohne Kassenarzt für Kinder. In der
22. Folge von „Land auf, Land ab" sprechen Helga Krismer und Georg
Ecker über den Zustand der psychischen Gesundheitsversorgung in
Niederösterreich. Sie starten mit einer guten Nachricht: Die
Suizidrate in Österreich ist in den letzten 30 Jahren deutlich
gesunken – von über 2.000 auf rund 1.200 Fälle pro Jahr. Aber was
hat sich wirklich verändert? Helga Krismer schildert eindrücklich,
wie fehlende Unterstützungsangebote in der Schule schon in ihrer
eigenen Kindheit tiefe Spuren hinterließen – und warum
psychosomatische Symptome damals einfach nicht als das erkannt
wurden, was sie wirklich waren. Georg Ecker bringt eine spannende
Forderung der Schülerinnen- und Schülervertretung NÖ ins Spiel: ein
verpflichtendes Jahresgespräch mit der Schulpsychologin für jedes
Kind – ohne Stigma, ohne Hemmschwelle. Dazu diskutieren die beiden,
warum Mobbing durch soziale Medien gefährlicher geworden ist, was
Österreich als Geburtsland der Psychotherapie besser machen müsste
– und warum am Ende eine strukturelle Lösung unausweichlich ist:
eine Kasse, eine Zuständigkeit, klare Finanzierung.
15
15
Close