Folge 158: Navigieren im spätzyklischen Bullenmarkt – CIO-Gespräch mit Dr. Robert Wiesner
1 Stunde 18 Minuten
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Beschreibung
vor 6 Tagen
In dieser Folge des Podcasts diskutieren Christian Hammes und Dr.
Robert Wiesner, Leiter Asset Management der BTV Vier Länder Bank,
die Kapitalmarktperspektiven für das Jahr 2026 vor dem Hintergrund
geopolitischer Unsicherheiten, geldpolitischer Zyklen und
struktureller Marktrotationen. Ausgangspunkt ist die anhaltende
handelspolitische Unsicherheit rund um US-Zölle, die
Investitionsentscheidungen von Unternehmen verzögert und die
Planbarkeit globaler Lieferketten beeinträchtigt, ohne jedoch einen
unmittelbaren Konjunktureinbruch erwarten zu lassen. Erstens steht
die makroökonomische Robustheit trotz politischer Risiken im Fokus:
Moderate Inflation, potenzielle Zinssenkungen in den USA sowie eine
leichte konjunkturelle Belebung sprechen aus Sicht Wiesners
weiterhin für konstruktive Aktienmärkte, wenngleich erhöhte
Volatilität und Bewertungsrisiken bestehen bleiben. Zweitens
analysieren die Gesprächspartner eine strukturelle Rotation an den
Kapitalmärkten weg von kapitalleichten Technologie- und
Softwaremodellen hin zu Real-Asset-Sektoren, industriellen
Wertschöpfungsketten sowie Small- und Mid-Caps, die von
Produktivitätsgewinnen und zyklischer Nachfrage profitieren
könnten. Drittens wird die strategische Asset Allocation im
globalen Kontext diskutiert: Während Europa kurzfristig von
fiskalischen Impulsen und Bewertungsaufholpotenzial profitiert,
bleiben die USA aufgrund ihrer Innovationskraft strukturell
relevant, und Emerging Markets gewinnen als Wachstumstreiber
zunehmend an Gewicht – idealerweise umgesetzt über eine Kombination
aus aktiven und passiven Strategien. Insgesamt zeichnet das
Gespräch das Bild eines konstruktiven, aber selektiven
Marktumfelds, in dem antizyklisches Handeln, regionale
Diversifikation und eine bewusste Mischung aus Wachstums- und
Substanzwerten entscheidend für den Portfolioerfolg sind.
Robert Wiesner, Leiter Asset Management der BTV Vier Länder Bank,
die Kapitalmarktperspektiven für das Jahr 2026 vor dem Hintergrund
geopolitischer Unsicherheiten, geldpolitischer Zyklen und
struktureller Marktrotationen. Ausgangspunkt ist die anhaltende
handelspolitische Unsicherheit rund um US-Zölle, die
Investitionsentscheidungen von Unternehmen verzögert und die
Planbarkeit globaler Lieferketten beeinträchtigt, ohne jedoch einen
unmittelbaren Konjunktureinbruch erwarten zu lassen. Erstens steht
die makroökonomische Robustheit trotz politischer Risiken im Fokus:
Moderate Inflation, potenzielle Zinssenkungen in den USA sowie eine
leichte konjunkturelle Belebung sprechen aus Sicht Wiesners
weiterhin für konstruktive Aktienmärkte, wenngleich erhöhte
Volatilität und Bewertungsrisiken bestehen bleiben. Zweitens
analysieren die Gesprächspartner eine strukturelle Rotation an den
Kapitalmärkten weg von kapitalleichten Technologie- und
Softwaremodellen hin zu Real-Asset-Sektoren, industriellen
Wertschöpfungsketten sowie Small- und Mid-Caps, die von
Produktivitätsgewinnen und zyklischer Nachfrage profitieren
könnten. Drittens wird die strategische Asset Allocation im
globalen Kontext diskutiert: Während Europa kurzfristig von
fiskalischen Impulsen und Bewertungsaufholpotenzial profitiert,
bleiben die USA aufgrund ihrer Innovationskraft strukturell
relevant, und Emerging Markets gewinnen als Wachstumstreiber
zunehmend an Gewicht – idealerweise umgesetzt über eine Kombination
aus aktiven und passiven Strategien. Insgesamt zeichnet das
Gespräch das Bild eines konstruktiven, aber selektiven
Marktumfelds, in dem antizyklisches Handeln, regionale
Diversifikation und eine bewusste Mischung aus Wachstums- und
Substanzwerten entscheidend für den Portfolioerfolg sind.
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