Vermeidungsverhalten

Vermeidungsverhalten

Aufschieberitis: Wer kennt das nicht?
30 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Jahr

Was versteht man unter Vermeidungsverhalten?


Wenn in der Psychologie von Vermeidungsverhalten die Rede ist,
dann versteht man darunter ein Verhalten, hinter dem die Absicht
steckt, einen belastenden Gedanken, ein belastendes Gefühl oder
eine belastende Situation zu vermeiden.


Fast hätten Inka & Anja diese Folge vermieden! Beim
Einstimmen auf das heutige Thema waren zunächst Leere und
Sprachlosigkeit da, gepaart mit Ungewissheit und Überforderung.


„Wir können doch nicht ernsthaft eine Folge mit dem Thema
Vermeidungsverhalten vermeiden!“ Nun hieß es, mutig zu sein und
auf den Aufnahemebutton zu klicken!


Wir alle vermeiden und das sehr wahrscheinlich gleich mehrmals am
Tag. Vermeidung kann zum Beispiel bedeuten, nicht ans Handy zu
gehen, wenn wir befürchten, dass der Anrufer uns in ein längeres
Gespräch verwickeln möchte. Vermeidung kann auch bedeuten, die
unangenehmen Aufgaben auf unserer To-do-Liste noch einen Tag
länger stehen zu lassen oder den Neujahrsvorsatz mehr Sport zu
machen, doch erst in der nächsten Woche anzugehen. Diese
alltägliche Art der Vermeidung ist ganz normal und nicht weiter
schlimm.


Problematisch wird es erst dann, wenn unser Vermeidungsverhalten
uns zu sehr einschränkt und belastet. Wenn wir zum Beispiel
wichtige Aufgaben nicht erledigt bekommen, weil wir sie immer
weiter aufschieben. Oder wenn wir uns immer gestresster fühlen,
weil wir das belastende Gefühl des gestresst seins so lange
vermeiden, bis wir irgendwann gar nicht mehr können.


Indem wir vermeiden, versuchen wir also einem belastenden
Gedanken oder Gefühl aus dem Weg zu gehen, vergessen dabei
jedoch, dass sich diese belastenden Gedanken oder Gefühle nur
kurzfristig beiseiteschieben lassen. Langfristig verschwinden
diese in der Regel nur, wenn wir uns ihnen zuwenden.


Der erste Schritt, um Vermeidungsverhalten zu überwinden, ist
immer das Erkennen. Wenn du erkennst, warum und wie du
vermeidest, bist du schon einen großen Schritt weiter in Richtung
Problembewältigung. Vielleicht kann dir diese Folge ein wenig
dabei helfen, dein Vermeidungsverhalten besser zu verstehen.
Manchmal braucht es jedoch auch etwas Zeit und Selbstbeobachtung.


Sobald du herausgefunden hast, warum und wie du vermeidest, gilt
es, sich der eigenen Angst zu stellen. Das heißt: mutig sein!
Denn nur wenn du dich traust, dich deiner Angst zu stellen,
kannst du neue Erfahrungen machen. Diese neuen Erfahrungen
ermöglichen dir, eine neue Perspektive einzunehmen. So kannst du
beispielsweise erkennen, dass du dazu in der Lage bist,
belastende Gefühle auszuhalten oder aber, dass eine bestimmte
Situation gar nicht so schlimm ist, wie du zuvor angenommen hast.


„Mutig sein” klingt so einfach, kann sich manchmal jedoch sehr
schwierig anfühlen. Wenn du merkst, dass es dir allein sehr
schwerfällt, dich deinen Ängsten und Themen zu stellen, dann
können Inka & Anja dir die benötigte Unterstützung bieten.


Wenn du mehr über unsere Arbeit wissen möchtest, oder wenn du
Kontakt zu uns aufnehmen möchtest, schreibe einfach in die
Kommentare oder schreibe uns persönlich:


Anja Renz: https://voiceanjarenz.com


www.facebook.com/AnjaRenzVoiceMusik


Instagram: musikrenzie


YouTube: www.youtube.com/@Musikrenzie


Inka Weber: www.luxlieder.com


Youtube: Luxlieder


www.facebook.com/luxlieder


Instagram: inkaweberofficial


Alles Liebe,


deine Anja und Inka


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