Folge 65: "Merzel-Festspiele" - Macht, Projektion und Aufbruch auf dem CDU-Parteitag
34 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Tag
Nach Cem Özdemirs vielbeachteter „Wahlkampf-Hochzeit“ diskutieren
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr.
Karl-Rudolf Korte, wie viel Pomp ein Wahlkampf eigentlich verträgt.
Anlass genug bietet auch der CDU-Bundesparteitag. Dort wird
Friedrich Merz als Vorsitzender deutlich bestätigt – doch die
meiste Aufmerksamkeit gilt einer anderen: Angela Merkel. Die
„Grande Dame der CDU“ stellt sich sichtbar in die Kontinuität der
Partei, und der „Merkelkult“ prägt, wie Korte es nennt, regelrechte
„Merkel-Festspiele“. Das wirke in Teilen sogar „merzlindernd“. Die
neu entstande Wortschöpfung „Merzel“ zeige für Korte trotz mancher
Konfliktlage, dass beide „nicht ins Lager der Unversöhnlichkeit
wechseln wollen“. Zugleich erinnert er daran: Macht entsteht über
Projektion und Wirkung. Merkel treffe nach wie vor „die
nostalgische, aufbruchsbereite Merkel-Mitte“. Doch gerade diese
Mitte fühle sich politisch verwaist. „So richtig kümmert sich
keiner um diese Mitte“, stellen Korte und Rink fest. Eine
enkelfähige Politik, die an das Gewissen appelliert,
zukunftsorientiert denkt und Bündnisse ermöglicht, werde kaum
betrieben. Was Bundeskanzler Merz tatsächlich noch vorhat, bleibt
vorerst offen. Ein Angebot der VRM. Nächste Woche gehen "Korte
& Rink" auf große Demokratie-Tour durch Rheinhessen. Die
nächste Folge "Korte & Rink" erscheint am 3. März. Hier eine
Übersicht über die Stationen unserer Demokratie-Tour: 3. März: -
Stand auf dem Markt in Mainz - Gesprächsangebot an Bürger:innen -
Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Nordpfalz-Gymnasium
in Kirchheimbolanden - Gespräch mit dem Lerchenberger Ortsvorsteher
Alper Kömür (SPD) - VRM-Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg
4. März: - Gespräch mit dem Bürgermeister der VG Eich, Maximilian
Abstein (parteilos) - Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des
Gymnasiums Nieder-Olm - Podcast mit Vertreterinnen von “Stricken
gegen rechts” in Nierstein
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr.
Karl-Rudolf Korte, wie viel Pomp ein Wahlkampf eigentlich verträgt.
Anlass genug bietet auch der CDU-Bundesparteitag. Dort wird
Friedrich Merz als Vorsitzender deutlich bestätigt – doch die
meiste Aufmerksamkeit gilt einer anderen: Angela Merkel. Die
„Grande Dame der CDU“ stellt sich sichtbar in die Kontinuität der
Partei, und der „Merkelkult“ prägt, wie Korte es nennt, regelrechte
„Merkel-Festspiele“. Das wirke in Teilen sogar „merzlindernd“. Die
neu entstande Wortschöpfung „Merzel“ zeige für Korte trotz mancher
Konfliktlage, dass beide „nicht ins Lager der Unversöhnlichkeit
wechseln wollen“. Zugleich erinnert er daran: Macht entsteht über
Projektion und Wirkung. Merkel treffe nach wie vor „die
nostalgische, aufbruchsbereite Merkel-Mitte“. Doch gerade diese
Mitte fühle sich politisch verwaist. „So richtig kümmert sich
keiner um diese Mitte“, stellen Korte und Rink fest. Eine
enkelfähige Politik, die an das Gewissen appelliert,
zukunftsorientiert denkt und Bündnisse ermöglicht, werde kaum
betrieben. Was Bundeskanzler Merz tatsächlich noch vorhat, bleibt
vorerst offen. Ein Angebot der VRM. Nächste Woche gehen "Korte
& Rink" auf große Demokratie-Tour durch Rheinhessen. Die
nächste Folge "Korte & Rink" erscheint am 3. März. Hier eine
Übersicht über die Stationen unserer Demokratie-Tour: 3. März: -
Stand auf dem Markt in Mainz - Gesprächsangebot an Bürger:innen -
Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des Nordpfalz-Gymnasium
in Kirchheimbolanden - Gespräch mit dem Lerchenberger Ortsvorsteher
Alper Kömür (SPD) - VRM-Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg
4. März: - Gespräch mit dem Bürgermeister der VG Eich, Maximilian
Abstein (parteilos) - Podcast mit dem Leistungskurs Sozialkunde des
Gymnasiums Nieder-Olm - Podcast mit Vertreterinnen von “Stricken
gegen rechts” in Nierstein
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