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Episoden
09.03.2026
36 Minuten
In der aktuellen Folge blicken Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und
VRM-Chefredakteur Dennis Rink zunächst auf ihre Demokratie-Tour
zurück – und teilen die Begeisterung ihrer Gesprächspartner:innen,
die sich Demokratie aktiv gestalten wollten. Am Ende, so Kortes
Fazit, sei es genau darum gegangen: „Freiheit inhaltlich
übersetzen.“ Eine Kernaufgabe, die diese journalistische
Sonderveranstaltung eindrucksvoll eingelöst habe. Dann geht es nach
Baden-Württemberg, wo Cem Özdemir gestern mit nur knapp 30.000
Stimmen Vorsprung zum Wahlsieger der Landtagswahl 2026 wurde. Die
CDU um Spitzenkandidat Manuel Hagel gewinnt zwar dazu, scheitert
aber denkbar knapp und Fraktionsvorsitzender Hagel räumt die
Niederlage überraschend schnell ein. Kurz darauf folgt bereits die
„Totalumarmung mit der CDU“ durch den neuen designierten
Ministerpräsidenten. War die „Schmutzkampagne“ gegen Hagel
ausschlaggebend? Und was verriet die Körpersprache der beiden
Spitzenkandidaten, als sie erstmals nach dem Wahlabend hinter den
ZDF-Kulissen aufeinandertrafen? Korte & Rink liefern
Insider-Einblicke zur Landtagswahl in Baden-Württemberg – jetzt in
der neuen Folge. Ein Angebot der VRM.
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04.03.2026
32 Minuten
Die letzte Station der Demokratie-Tour führt Korte & Rink nach
Nierstein-Schwabsburg – zu einer Gruppe, die Woche für Woche
sichtbares Zeichen für Demokratie setzt. Jeden Freitag sitzen die
Frauen des Handarbeitsbüros der Initiative „Nierstein gegen
Rechtsextremismus“ vor der Kirche, mit direktem Blick auf das
AfD-Büro im Ort. Ihr Ansatz: Farbe zeigen – im wahrsten Sinne des
Wortes. Bunt, freundlich, zugewandt, interessiert. Gegenprotest
nicht mit Lautstärke, sondern mit Haltung. Sabine Rieß beschreibt,
warum sich die Gruppe gegründet hat: „Weil wir uns alle Sorgen um
die Demokratie machen. Das war ausschlaggebend.“ Mit Korte &
Rink sprechen die Frauen über Mut im Alltag, über politische
Präsenz in kleinen Gemeinden – und darüber, wie wichtig es ist,
dass Demokratie sichtbar bleibt. Ein Angebot der VRM.
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04.03.2026
40 Minuten
Die vorletzte Station der Demokratietour steht an.
VRM-Chefredakteur Dennis Rink und Politikwissenschaftler Prof. Dr.
Karl-Rudolf Korte besuchen den Sozialkunde-Leistungskurs der 11.
Klasse am Gymnasium Nieder-Olm. Dort sprechen sie mit Schülerinnen
und Schülern von Sozi-Lehrer Mario Spieker über die Sicht junger
Menschen auf Politik, Weltlage und Zukunftsaussichten. Rink stellt
die zentrale Frage des Tages: Macht euch die Weltlage Sorgen – oder
fühlt sich das alles noch weit weg an? Eine Schülerin formuliert,
was viele in der Klasse bewegt: „Es ist egal, wie viele Krisen es
gibt, jede Krise ist etwas Schlimmes. Es ist zwar kaum vorstellbar,
dass es in Deutschland einen Krieg gibt, aber natürlich macht man
sich Sorgen und Gedanken, wenn man die Nachrichten hört.“ Korte und
Rink diskutieren mit den Jugendlichen darüber, wie politische
Bildung helfen kann, Orientierung zu geben, warum Krisenwahrnehmung
von Generation zu Generation unterschiedlich ist – und wie wichtig
Räume sind, in denen junge Menschen ihre Perspektiven einbringen
können. Ein Angebot der VRM.
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04.03.2026
53 Minuten
Die Demokratietour von Korte & Rink führt uns weiter nach Eich
– und damit direkt zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit:
Welche Probleme kann der Staat für uns eigentlich noch lösen?
Gerade in der Daseinsvorsorge sind die Erwartungshaltung enorm. Für
Maximilian Abstein, den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eich,
bedeutet das vor allem eines: sehr viel Arbeit. Kommunen, so
schildert er im Gespräch, „ersticken an Aufgaben“. Jeden Tag gehe
es darum, pragmatische Lösungen zu finden – trotz begrenzter
Mittel, wachsender Ansprüche und komplexer Zuständigkeiten.
Abstein, früher CDU, heute parteilos, regiert ohne den Rückhalt
einer Partei. Entscheidungen trifft er gemeinsam mit Verwaltung,
Ortsbürgermeistern und Ortsbeirat. Sein Erfolgsrezept klingt
simpel, hat aber große Wirkung: „Einfach nah bei de Leut’ sein.“
Wie viel Nähe braucht lokale Demokratie? Wo stößt sie an Grenzen?
Und was bedeutet es, im Alltag eines überlasteten Systems
handlungsfähig zu bleiben? Antworten darauf – in dieser Folge der
Demokratietour. Ein Angebot der VRM.
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03.03.2026
1 Stunde 20 Minuten
Bergfest unserer Demokratie-Tour: Chefredakteur und
Politikwissenschaftler lassen den Tag bei einem besonderen
Podiumsgespräch auf dem Mainzer Lerchenberg ausklingen – vor
Live-Publikum. In Anekdoten blicken die beiden auf ihre bisherige
Tour durch Rheinhessen zurück. „Sie können ja Autofahren“, neckt
Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte seinen Mitreisenden, während Dennis
Rink das brillante Wetter und die vielen begeisterten Podcast-Fans
hervorhebt. Verschiedene Demokratie-Orte wurden an diesem Tag schon
angesteuert, jeder mit eigener Atmosphäre und eigenen Impulsen. Im
Zentrum des Abends steht schließlich die große Frage: Wie steht es
um die Demokratie – in Rheinhessen, in Deutschland, in der Welt?
Ein roter Faden zieht sich durch alle Gespräche: „Demokratie
funktioniert nur analog“, sagt Korte. Begegnungen vor Ort, echte
Gespräche, persönliche Nähe – all das sei unverzichtbar, um in den
Dialog zu kommen. Immer wieder berichten Menschen aller
Altersgruppen, die Politik beschäftige sich zu wenig mit ihrem
Alltag. Für den Experten ist klar: „Politik ist Handlungsauftrag
eines gelungenen Lebens.“ Womöglich liege ein Teil des Problems in
der zunehmenden Professionalisierung und der von Umfragen
getriebenen Tagespolitik. Natürlich geht es an diesem Abend auch um
Wählermärkte – thematisch, aber auch ganz haptisch: Korte signiert
im Anschluss noch lange Bücher für die Besucherinnen und Besucher
dieses atmosphärischen Live-Events. Ein Angebot der VRM.
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Über diesen Podcast
In dem wöchentlich erscheinenden Podcast „Korte & Rink“
analysiert Dennis Rink, Chefredakteur der VRM, gemeinsam mit dem
renommierten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte
jeweils ein politisches Thema, das die Menschen in Hessen und
Rheinland-Pfalz bewegt. Produktion: Mike Dornhöfer Ein Angebot der
VRM.
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