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  4. Ludwig Bamberger - Deutschland und der Sozialismus
Frühjahr 1878: Zwei Attentate auf Kaiser Wilhelm I. erschüttern
das Kaiserreich. Bismarck nutzt den Schock für seine
Sozialistengesetze. Doch einer hatte gewarnt – Wochen bevor die
Schüsse fielen.

Ludwig Bamberger war kein weltfremder Theoretiker. Als junger
Mann hatte er 1848 auf den Barrikaden gestanden, wurde zum Tode
verurteilt und floh ins Exil. In Paris machte er als Bankier
Karriere, kehrte nach Deutschland zurück und wurde zum
Architekten der Reichswährung. Er gilt als „Vater der Mark". Er
kannte Marx und Lassalle persönlich – und er durchschaute sie.

In dieser Streitschrift entlarvt Bamberger den Widerspruch im
Herzen der sozialistischen Bewegung: Privilegierte
Intellektuelle, die vom „sicheren Port" ihrer Studierstuben aus
den Klassenkampf kommandieren. Professoren, die Champagner
trinken und den „frugalen Proletarierstaat" predigen. Das
deutsche Bürgertum, das wie der französische Adel vor 1789 selbst
das Holz zum Scheiterhaufen herbeiträgt.

Das Bemerkenswerte: Bamberger schrieb dies, bevor Bismarcks
Verbote die Debatte erstickten. Hier spricht noch der unzensierte
Liberalismus – selbstbewusst, polemisch, hellsichtig.

Eine Schrift, die nach fast 150 Jahren nichts von ihrer Brisanz
verloren hat.

 Hier geht´s zum Buch:

Ludwig Bamberger – Deutschland und der Sozialismus

weitere Bücher zum Thema:Eugen Richter – Sozialdemokratische
Zukunftsbilder

Yves Guyot - Die Tyrannei des Sozialismus

Yves Guyot – Sozialistische Irrtümer

Gustave le Bon – Psychologie des Sozialismus

Frédéric Bastiat - Protektionismus und Kommunismus

Gustave de Molinari – Die Gesellschaft von morgen

Für mehr Literatur zur individuellen Freiheit und
Wirtschaftsgeschichte klicke ⁠hier (oeconimus.com)⁠
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„Ludwig Bamberger - Deutschland und der Sozialismus“

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