Neu im Petersdom: Künstler Manuel Dürr gestaltet Kreuzweg
Für den Petersdom in Rom malte der Bieler Reformierte Manuel Dürr
14 Kreuzweg-Bilder. Von jetzt an hängen sie neben Michelangelo,
Raffael und Bernini, immer zur Fastenzeit: Denn sie erzählen vom
Leiden und Sterben Jesu Christi. Darauf fällt bei Dürr i ...
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Beschreibung
vor 6 Tagen
Für den Petersdom in Rom malte der Bieler Reformierte Manuel Dürr
14 Kreuzweg-Bilder. Von jetzt an hängen sie neben Michelangelo,
Raffael und Bernini, immer zur Fastenzeit: Denn sie erzählen vom
Leiden und Sterben Jesu Christi. Darauf fällt bei Dürr immer etwas
Licht: das Licht von Ostern. Manuel Dürr ist Jahrgang 1989,
Künstler aus Biel und gläubiger evangelischer Christ. Für seine
Arbeit fühlte er sich nun tief ein in die «typisch katholische»
Kreuzweg-Frömmigkeit. Auch stilistisch passte sich der Künstler ins
Umfeld des Petersdoms ein. Dürr hat in Italien Malerei studiert und
liebt die alten Meister. Im klassisch katholischen Kreuzweg kommen
Szenen vor, die in der evangelischen Frömmigkeit und Kunst keine
Rolle spielen, etwa weil sie nicht in der Bibel stehen. Gerade die
fand Manuel Dürr besonders spannend. Beispielsweise das Motiv der
Heiligen Veronika: Auf dem Schweisstuch, das sie dem leidenden
Jesus reicht, bildet sich dessen Gesicht ab. Die tiefe Bild-Mystik
dieses Motivs könne er erst jetzt durch seine Arbeit für den
Petersdom richtig nachvollziehen, erzählt Dürr in seinem Atelier in
Biel. In «Perspektiven» spricht der junge Künstler Manuel Dürr über
seine Idee von christlicher Kunst im 21. Jahrhundert. Dabei
scheinen ihm Niederschwelligkeit für die Gläubigen und «die gute
Botschaft» wichtiger zu sein als Anerkennung durch die
Kunst-Avantgarde. Das Kreuz an sich sei schon «Intervention» genug.
Autorin: Judith Wipfler
14 Kreuzweg-Bilder. Von jetzt an hängen sie neben Michelangelo,
Raffael und Bernini, immer zur Fastenzeit: Denn sie erzählen vom
Leiden und Sterben Jesu Christi. Darauf fällt bei Dürr immer etwas
Licht: das Licht von Ostern. Manuel Dürr ist Jahrgang 1989,
Künstler aus Biel und gläubiger evangelischer Christ. Für seine
Arbeit fühlte er sich nun tief ein in die «typisch katholische»
Kreuzweg-Frömmigkeit. Auch stilistisch passte sich der Künstler ins
Umfeld des Petersdoms ein. Dürr hat in Italien Malerei studiert und
liebt die alten Meister. Im klassisch katholischen Kreuzweg kommen
Szenen vor, die in der evangelischen Frömmigkeit und Kunst keine
Rolle spielen, etwa weil sie nicht in der Bibel stehen. Gerade die
fand Manuel Dürr besonders spannend. Beispielsweise das Motiv der
Heiligen Veronika: Auf dem Schweisstuch, das sie dem leidenden
Jesus reicht, bildet sich dessen Gesicht ab. Die tiefe Bild-Mystik
dieses Motivs könne er erst jetzt durch seine Arbeit für den
Petersdom richtig nachvollziehen, erzählt Dürr in seinem Atelier in
Biel. In «Perspektiven» spricht der junge Künstler Manuel Dürr über
seine Idee von christlicher Kunst im 21. Jahrhundert. Dabei
scheinen ihm Niederschwelligkeit für die Gläubigen und «die gute
Botschaft» wichtiger zu sein als Anerkennung durch die
Kunst-Avantgarde. Das Kreuz an sich sei schon «Intervention» genug.
Autorin: Judith Wipfler
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