Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"
Sie wurde zur Ikone, als sie vor Gericht ihren Vergewaltigern
gegenübertrat. Gisèle Pelicot über Selbstbehauptung – und warum sie
sich heute erlaubt, glücklich zu sein
18 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht
Gisèle Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und
darüber, warum ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt.
Jahrelang hatte ihr Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt,
missbraucht und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten. Im
Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20 Jahren Haft verurteilt, 50
Mitangeklagte erhielten ebenfalls Gefängnisstrafen. In dieser
Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja Stelzer
über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die ihren
Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die
Spuren, die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja
heißt Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische
Bezugsperson. Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe
und einen Satz, der nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich
erlaube mir, glücklich zu sein." Das gesamte Interview von Tanja
Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie hier lesen. Host: Hannah
Grünewald Redaktion: Constanze Kainz Die Redaktion erreichen Sie
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Gisèle Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und
darüber, warum ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt.
Jahrelang hatte ihr Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt,
missbraucht und anderen Männern zur Vergewaltigung angeboten. Im
Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20 Jahren Haft verurteilt, 50
Mitangeklagte erhielten ebenfalls Gefängnisstrafen. In dieser
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über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die ihren
Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die
Spuren, die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja
heißt Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische
Bezugsperson. Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe
und einen Satz, der nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich
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