Daoismus heute: Was wir von Zhuangzi über Gelassenheit lernen
«Der Weg entsteht, indem er gegangen wird» – das ist einer der
vielen Sinnsprüche des chinesischen Gelehrten Zhuangzi, der vor
rund 2400 Jahren daoistische Texte weiterentwickelt hat. Das Buch
«Zhuangzi besser verstehen» zeigt, wie hilfreich die Lehre ...
29 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
«Der Weg entsteht, indem er gegangen wird» – das ist einer der
vielen Sinnsprüche des chinesischen Gelehrten Zhuangzi, der vor
rund 2400 Jahren daoistische Texte weiterentwickelt hat. Das Buch
«Zhuangzi besser verstehen» zeigt, wie hilfreich die Lehren des Dao
heute sein können. Der Daoismus ist neben dem Konfuzianismus und
dem Buddhismus eine der drei grossen Lehren, die China massgeblich
geprägt haben. Im Zentrum des Daoismus steht die Idee eines
allumfassenden Wirkprinzips, das die Geschicke des Universums
lenkt. Gleichzeitig dient das «Dao» – zu Deutsch «der grosse Weg» –
auch als Anleitung für ein gelingendes und langes Leben. Der
Ursprung des Dao liegt über 2500 Jahre zurück und wird dem
chinesischen Gelehrten Laotse zugeschrieben, der der Legende nach
Weisheiten im sogenannten «Daodejing», der Gründungsschrift des
Daoismus, gesammelt haben soll. Rund hundert Jahre nach Laotse
taucht der chinesische Dichter und Philosoph Zhuangzi auf, der die
teilweise schwer verständlichen Texte aus dem Daodejing in kurzen,
lebhaften Geschichten greifbarer macht. Der Deutsche Didaktiker und
Autor Michael Wittschier wagt nun in seinem neuen Buch «Zhuangzi
besser verstehen» eine weitere Verständnisstütze, mit der das
Prinzip des Dao noch besser ins heute transportiert werden kann.
Was können uns die klugen und teilweise auch humorvollen
Gleichnisse von Zhuangzi heute vermitteln? Und wie kann uns in
Zeiten von Leistungsdruck und Selbstoptimierung die daoistische
Kunst des «Nicht-Tuns» Inspiration für mehr Gelassenheit geben?
Diesen und anderen Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach.
Autor: Igor Basic
vielen Sinnsprüche des chinesischen Gelehrten Zhuangzi, der vor
rund 2400 Jahren daoistische Texte weiterentwickelt hat. Das Buch
«Zhuangzi besser verstehen» zeigt, wie hilfreich die Lehren des Dao
heute sein können. Der Daoismus ist neben dem Konfuzianismus und
dem Buddhismus eine der drei grossen Lehren, die China massgeblich
geprägt haben. Im Zentrum des Daoismus steht die Idee eines
allumfassenden Wirkprinzips, das die Geschicke des Universums
lenkt. Gleichzeitig dient das «Dao» – zu Deutsch «der grosse Weg» –
auch als Anleitung für ein gelingendes und langes Leben. Der
Ursprung des Dao liegt über 2500 Jahre zurück und wird dem
chinesischen Gelehrten Laotse zugeschrieben, der der Legende nach
Weisheiten im sogenannten «Daodejing», der Gründungsschrift des
Daoismus, gesammelt haben soll. Rund hundert Jahre nach Laotse
taucht der chinesische Dichter und Philosoph Zhuangzi auf, der die
teilweise schwer verständlichen Texte aus dem Daodejing in kurzen,
lebhaften Geschichten greifbarer macht. Der Deutsche Didaktiker und
Autor Michael Wittschier wagt nun in seinem neuen Buch «Zhuangzi
besser verstehen» eine weitere Verständnisstütze, mit der das
Prinzip des Dao noch besser ins heute transportiert werden kann.
Was können uns die klugen und teilweise auch humorvollen
Gleichnisse von Zhuangzi heute vermitteln? Und wie kann uns in
Zeiten von Leistungsdruck und Selbstoptimierung die daoistische
Kunst des «Nicht-Tuns» Inspiration für mehr Gelassenheit geben?
Diesen und anderen Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach.
Autor: Igor Basic
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