Spezial: Ein Mädchen in Epsteins System - die Klage der Jane Doe
Jahrelang sollen Jeffrey Epstein und Komplizen sie vergewaltigt
haben. In den Akten taucht sie nur anonym auf. Der Versuch einer
Rekonstruktion
31 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 2 Wochen
Ende Januar veröffentlichte das US-Justizministerium Millionen
Dokumente im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise
auf ein mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter
Gewalt – sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als
"Jane Doe" geführt wird. Aus E-Mails, Tagebüchern und einer
Zivilklage ergibt sich das Bild einer Jugendlichen, die nach
eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein soll. Sie erhebt
schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Finanzier und
gegen einen weiteren einflussreichen Investor. Gerichtsurteile gibt
es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten bestreiten die
Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. Epstein selbst wurde
2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für Prostitution
verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in
Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis
heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos
von ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill
Clinton und Donald Trump. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht
Helena Schmidt mit Paul Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT
hat gemeinsam mit Anna Meyer und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von
Jane Doe recherchiert und sich durch die Akten gearbeitet. Im
Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte und spricht über die
journalistischen Grenzen der Verdachtsberichterstattung, über Macht
und Straflosigkeit und darüber, was die neuen Akten politisch
bedeuten. Moderation und Skript: Helena Schmidt Redaktion:
Constanze Kainz, Elise Landschek Produktion: Markus Gläser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Fragen, Kritik, Anregungen? Sie
erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur
Folge: Timeline zu den Epstein-Files: Das sind die wichtigsten
Entwicklungen im Fall Epstein Klage gegen Jeffrey Epstein: Die
Klage der Jane Doe Epstein-Files: Trump soll bereits 2006
Informationen über Epsteins Taten gehabt haben Sie wollen mehr
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Dokumente im Fall Jeffrey Epstein. In ihnen finden sich Hinweise
auf ein mutmaßliches Netzwerk aus Menschenhandel und sexualisierter
Gewalt – sowie die Geschichte einer Frau, die in den Akten als
"Jane Doe" geführt wird. Aus E-Mails, Tagebüchern und einer
Zivilklage ergibt sich das Bild einer Jugendlichen, die nach
eigenen Angaben in Epsteins Umfeld geraten sein soll. Sie erhebt
schwere Vorwürfe gegen den inzwischen verstorbenen Finanzier und
gegen einen weiteren einflussreichen Investor. Gerichtsurteile gibt
es in ihrem Fall bislang nicht. Die Beschuldigten bestreiten die
Anschuldigungen, Verfahren laufen noch. Epstein selbst wurde
2008 wegen der Beschaffung von Minderjährigen für Prostitution
verurteilt und kam bald wieder frei. 2019 starb er in
Untersuchungshaft. Der Fall erregte weltweit Aufsehen und nährt bis
heute Verschwörungstheorien. Die Akten enthalten zahlreiche Fotos
von ihm mit Prominenten und hochrangigen Politikern wie Bill
Clinton und Donald Trump. In diesem Spezial von Was jetzt? spricht
Helena Schmidt mit Paul Middelhoff. Der US-Korrespondent der ZEIT
hat gemeinsam mit Anna Meyer und Kerstin Kohlenberg zu dem Fall von
Jane Doe recherchiert und sich durch die Akten gearbeitet. Im
Podcast rekonstruiert er ihre Geschichte und spricht über die
journalistischen Grenzen der Verdachtsberichterstattung, über Macht
und Straflosigkeit und darüber, was die neuen Akten politisch
bedeuten. Moderation und Skript: Helena Schmidt Redaktion:
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