RBA369 Im Interview: Adrian Janßen

RBA369 Im Interview: Adrian Janßen

Adrian Janssen diskutiert im Interview seine juristischen Interessen an Künstlicher Intelligenz und Datenschutz, die Herausforderungen im Studium und die Notwendigkeit klarer Richtlinien für KI im Recht.
45 Minuten
Podcast
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Im Interview auf dem Kanal „Sprechstück“ wird der junge Jurastudent
Adrian Janssen als Gast eingeladen, der sich durch seine
wöchentlichen Updates über KI-Recht, Datenrecht und Cybersicherheit
auf LinkedIn hervorgetan hat. Adrian erzählt, wie er zum
Jurastudium gekommen ist, wobei er zugibt, zunächst Planung für ein
Medizinstudium gehabt zu haben, bevor er durch eine Freundin, die
ihn auf die strategischen Elemente von Jura hinwies, umschwenkte.
Trotz anfänglicher Vorurteile über das Jurastudium entdeckte er
sein Interesse für die juristische Arbeit und die Verbindung von
Recht mit technischen Themen, insbesondere im Bereich Künstliche
Intelligenz (KI). Während des Gesprächs beschreibt Adrian die
Herausforderungen, die das Jurastudium mit sich bringt, und
erklärt, dass er sich für Zivilrecht und KI-Themen interessiert. Er
äußert den Wunsch nach mehr Flexibilität im Studium, um spezielle
Interessensgebiete wie Informatik integrieren zu können. Zudem
beleuchtet er, wie junge Menschen nach wie vor mit Vorurteilen
gegenüber dem Jurastudium konfrontiert sind, die bezüglich des
angeblich hohen Auswendiglernens und der Unsicherheit bezüglich der
Berufsaussichten bestehen. Das Interview geht weiter auf Adrians
Erfahrungen in der rechtlichen Praxis ein. Er arbeitet als
studentischer Mitarbeiter in der Kanzlei June Legal, wo er in einem
Legal Tech Projekt namens Juriscope mitwirkt. Seine Aufgaben
umfassen die Entwicklung von KI-Tools zur juristischen Beratung. Er
diskutiert die Herausforderungen und Erkenntnisse aus diesen
Projekten, beispielsweise die Notwendigkeit, juristische Logik in
KI-Modelle zu integrieren, um konsistente Ergebnisse zu
gewährleisten. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Diskussion ist
die Nutzung von KI im Studium. Adrian erklärt, dass an seiner
Universität noch keine klaren Richtlinien zur Verwendung von KI bei
Hausarbeiten bestehen, und er berichtet von einer steigenden
Unsicherheit bei Studierenden hinsichtlich der Zulässigkeit von
KI-gestützten Arbeiten. Diese Unsicherheit könnte durch eine
umfassendere und klarere Regulierung reduziert werden, meint er. Im
Gespräch über Datenschutz zeigt Adrian, dass dieses Thema für ihn
von großer Relevanz ist, insbesondere im Kontext der
Digitalisierung und der zunehmenden Datenproduktion. Er beschreibt
Datenschutz nicht als notwendiges Übel, sondern als spannendes
Feld, das in Anbetracht der aktuellen technologischen Entwicklungen
immer wichtiger wird. Abschließend äußert Adrian, dass er seine
Erfahrungen und das Wissen, das er in seiner Funktion als
Newsletter-Autor auf LinkedIn erwirbt, mit anderen teilen möchte.
Sein Newsletter soll eine Wissensquelle bieten, die aktuelle
Entwicklungen im Bereich KI-Recht zusammenfasst. Während des
Interviews wird deutlich, dass Adrian ein großes Interesse daran
hat, informierte Diskussionen über Neuerungen im Recht und den
Einfluss der Digitalisierung auf den juristischen Bereich
anzustoßen. Das Gespräch schließt mit einem positiven Ausblick auf
die Zukunft der juristischen Arbeit und der Integration von
Technologie im Rechtsbereich, wobei der menschliche Jurist trotz
technologischer Unterstützung weiterhin eine entscheidende Rolle
spielt.

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