Warum sehnen wir uns so oft nach der Vergangenheit?

Warum sehnen wir uns so oft nach der Vergangenheit?

52 Minuten

Beschreibung

vor 1 Woche

Manchmal reicht ein alter Karton – und zack bist du wieder 14.


Einer von uns hat sein altes Kinderzimmer ausgeräumt, weil die
Eltern das Haus verkaufen. Zwischen Liebesbriefen, alten
Spielsachen, Zeugnissen und VHS-Kassetten kam nicht nur Staub
hoch – sondern eine komplette Zeitreise. Dieses warme Gefühl im
Bauch. Ein bisschen Wehmut. Und dieser Gedanke: „Irgendwie war’s
früher einfacher.“


Aber war es das wirklich?


In dieser Folge sprechen wir darüber, warum wir uns so oft nach
der Vergangenheit sehnen. Warum alte Songs uns sofort
zurückkatapultieren. Warum wir Dinge nicht wegwerfen können,
obwohl wir sie seit Jahren nicht mehr brauchen. Und warum unser
Kopf das Damals oft schöner abspeichert, als es eigentlich war.
Als würden wir alles durch eine rosarote Brille sehen.


Wir fragen uns:Warum fühlt sich „früher“ oft nach Sicherheit
an?War früher wirklich alles besser?Und wann wird Nostalgie zur
Kraft – und wann zur Falle?


Außerdem schauen wir auf den aktuellen 2016-Trend auf Social
Media: Warum posten gerade so viele alte Bilder aus genau diesem
Jahr? Sehnen wir uns wirklich nach 2016 – oder nach dem Gefühl
von weniger Vergleich und mehr Gemeinschaft?


Es geht um Identität, Zugehörigkeit und um dieses besondere
Gefühl zwischen „Schön, dass es war!“ und „Hach schade, dass es
vorbei ist!“.


Und am Ende bleibt die Frage: Wie schaffen wir es, die Erinnerung
mitzunehmen – ohne in unserer Vergangenheit stecken zu bleiben?
Inkl. knallharter Tools, wie ihr es schafft, ordentlich
auszumisten, ohne euch selbst dabei wegzuwerfen. 


Viel Spaß, boys and girls! 🤍



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