Update: Was macht Julia Klöckner im Gazastreifen?
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat als erste deutsche
Politikerin wieder den Gazastreifen besucht. Was hat sie dort
gesehen? Und: Trumps republikanische Abweichler.
10 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner hat den Gazastreifen besucht.
Sie ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit
dem Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen
besucht hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner
habe auf ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und
Palästinensern gesprochen. Was hat Klöckner im Gazastreifen
gesehen? Und wieso ist gerade ihr der Besuch erlaubt worden? Diese
und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, stellvertretender
Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Donald Trumps Macht
innerhalb der republikanischen Partei scheint unüberwindbar.
Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei gegen
seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine
Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada
verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner
stimmten dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend
symbolisch: Auch der republikanisch dominierte Senat und Trump
selbst müssten noch zustimmen. Ob die Abweichler nur Einzelfälle
sind oder für einen größeren Trend innerhalb der Partei stehen,
weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Der
ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will
gerichtlich gegen seinen Ausschluss von den Olympischen
Winterspielen vorgehen. Das Internationale Olympische Komitee hatte
ihm die Teilnahme verwehrt, da er mit einem Helm an den Start gehen
wollte, auf dem Bilder von rund 20 gefallenen Athletinnen und
Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut dem IOC verstoßen die
Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des Wettbewerbs, das
"politische, religiöse oder rassistische Propaganda" nicht zulässt.
Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen. Welche
Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur der
ZEIT. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines
Palästinensers abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung
deutscher Rüstungsexporte nach Israel an das Gericht gewandt. Die
Richter sahen jedoch keinen Grund, die vorangegangenen
Entscheidungen zu beanstanden. Der Palästinenser hatte vor Gericht
argumentiert, Deutschland hätte ihn davor schützen müssen, dass
Waffen mit deutschen Bauteilen sein Leben bedrohten. Und sonst so?
Mutpost zur Suizidprävention. Hier außerdem der Kontakt zur
Telefonseelsorge, der Nummer gegen Kummer und der Deutschen
Depressionshilfe. Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald und Philip-Johann Moser Mitarbeit:
Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden
Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns
unter wasjetzt@zeit.de. Weitere Links zur Folge: Julia
Klöckner: "Die hält die zweite Reihe nicht aus" Republikaner: Immer
wieder diese Abweichler US-Republikaner: Hat Donald Trump seine
Partei noch unter Kontrolle? Wladyslaw Heraskewytsch: Er opferte
seinen Olympiatraum Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den
falschen Helm Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT
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Sie ist damit die erste deutsche Politikerin, die das Gebiet seit
dem Angriff der Hamas auf Israel und den darauffolgenden Kämpfen
besucht hat. Grünen-Chefin Franziska Brantner kritisierte, Klöckner
habe auf ihrer Reise nicht mit Palästinenserinnen und
Palästinensern gesprochen. Was hat Klöckner im Gazastreifen
gesehen? Und wieso ist gerade ihr der Besuch erlaubt worden? Diese
und weitere Fragen beantwortet Yassin Musharbash, stellvertretender
Leiter des Investigativressorts der ZEIT. Donald Trumps Macht
innerhalb der republikanischen Partei scheint unüberwindbar.
Dennoch stellen sich immer wieder Abgeordnete der Partei gegen
seine Pläne. Mit 219 zu 211 Stimmen haben die Abgeordneten eine
Resolution verabschiedet, um die von Präsident Trump gegen Kanada
verhängten Zölle wieder aufzuheben – auch sechs Republikaner
stimmten dafür. Die Resolution gilt jedoch als weitgehend
symbolisch: Auch der republikanisch dominierte Senat und Trump
selbst müssten noch zustimmen. Ob die Abweichler nur Einzelfälle
sind oder für einen größeren Trend innerhalb der Partei stehen,
weiß Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT. Der
ukrainische Skeleton-Fahrer Wladyslaw Heraskewytsch will
gerichtlich gegen seinen Ausschluss von den Olympischen
Winterspielen vorgehen. Das Internationale Olympische Komitee hatte
ihm die Teilnahme verwehrt, da er mit einem Helm an den Start gehen
wollte, auf dem Bilder von rund 20 gefallenen Athletinnen und
Athleten aus der Ukraine zu sehen waren. Laut dem IOC verstoßen die
Bilder auf dem Helm gegen das Regelwerk des Wettbewerbs, das
"politische, religiöse oder rassistische Propaganda" nicht zulässt.
Heraskewytsch will nun das Sportgericht CAS anrufen. Welche
Erfolgsaussichten er hat, schätzt Nico Horn ein, Sportredakteur der
ZEIT. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines
Palästinensers abgewiesen. Er hatte sich wegen der Genehmigung
deutscher Rüstungsexporte nach Israel an das Gericht gewandt. Die
Richter sahen jedoch keinen Grund, die vorangegangenen
Entscheidungen zu beanstanden. Der Palästinenser hatte vor Gericht
argumentiert, Deutschland hätte ihn davor schützen müssen, dass
Waffen mit deutschen Bauteilen sein Leben bedrohten. Und sonst so?
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Klöckner: "Die hält die zweite Reihe nicht aus" Republikaner: Immer
wieder diese Abweichler US-Republikaner: Hat Donald Trump seine
Partei noch unter Kontrolle? Wladyslaw Heraskewytsch: Er opferte
seinen Olympiatraum Symbolpolitik bei Olympia: Er trägt den
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