Kunst oder Politik: Was rettet die Welt, Sibylle Berg?
Sibylle Berg, vielfach ausgezeichnete Autorin und Kolumnistin
agiert wie eine literarische Alarmanlage: schrill, nervig – und
doch notwendig. Denn ihre Frage ist keine kleine: Ist die Welt noch
zu retten und welche Kraft haben Utopien?
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Sibylle Berg, vielfach ausgezeichnete Autorin und Kolumnistin
agiert wie eine literarische Alarmanlage: schrill, nervig – und
doch notwendig. Denn ihre Frage ist keine kleine: Ist die Welt noch
zu retten und welche Kraft haben Utopien? Ihre Bücher sind in über
30 Sprachen übersetzt, ihre Stücke werden weltweit gespielt. Für
ihr Werk wurde Sibylle Berg – oft als weibliche Antwort auf Michel
Houellebecq bezeichnet – vielfach ausgezeichnet: unter anderem mit
dem Schweizer Buchpreis, dem Bertolt Brecht Preis und dem Grand
Prix Literatur. Als Mitglied des EU-Parlaments für «Die Partei»
mischt sie neuerdings auch den politischen Betrieb auf – und zögert
nicht mit Kritik: Zu viel Bürokratie, zu wenig Gestaltungsraum, zu
viel Besitzstandwahrung, zu wenig Aufbruch und Mut. «Frau Berg»,
wie sich die Künstlerin nennt, will den Kapitalismus abschaffen und
der Überwachung den Kampf ansagen. Dabei agiert sie nicht nett,
nicht mild, nicht versöhnlich – sondern klug, wütend und
unterhaltsam. Barbara Bleisch fragt nach, wie ernst es der
Künstlerin ist mit ihren Vorstössen, Ratschlägen und Interventionen
und ob uns eher die Kunst oder die Politik zu retten vermögen.
agiert wie eine literarische Alarmanlage: schrill, nervig – und
doch notwendig. Denn ihre Frage ist keine kleine: Ist die Welt noch
zu retten und welche Kraft haben Utopien? Ihre Bücher sind in über
30 Sprachen übersetzt, ihre Stücke werden weltweit gespielt. Für
ihr Werk wurde Sibylle Berg – oft als weibliche Antwort auf Michel
Houellebecq bezeichnet – vielfach ausgezeichnet: unter anderem mit
dem Schweizer Buchpreis, dem Bertolt Brecht Preis und dem Grand
Prix Literatur. Als Mitglied des EU-Parlaments für «Die Partei»
mischt sie neuerdings auch den politischen Betrieb auf – und zögert
nicht mit Kritik: Zu viel Bürokratie, zu wenig Gestaltungsraum, zu
viel Besitzstandwahrung, zu wenig Aufbruch und Mut. «Frau Berg»,
wie sich die Künstlerin nennt, will den Kapitalismus abschaffen und
der Überwachung den Kampf ansagen. Dabei agiert sie nicht nett,
nicht mild, nicht versöhnlich – sondern klug, wütend und
unterhaltsam. Barbara Bleisch fragt nach, wie ernst es der
Künstlerin ist mit ihren Vorstössen, Ratschlägen und Interventionen
und ob uns eher die Kunst oder die Politik zu retten vermögen.
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