Folge 24 | Realismus zwischen Macht und Moral | Gast: Staatsministerin Serap Güler
59 Minuten
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Realismus statt Selbstberuhigung – Serap Güler über deutsche
Außenpolitik Lange lebte die deutsche Außenpolitik von der Annahme,
Werte und Interessen würden sich fast automatisch decken. Serap
Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hält diese Sicht nicht
für falsch – aber für unvollständig. In diesem Gespräch wirbt sie
für eine realistische Außenpolitik, die Glaubwürdigkeit
zurückgewinnt, ohne in Zynismus zu verfallen. Wir sprechen darüber,
warum interessengeleitete Politik nie neu war, weshalb Deutschland
lange gezögert hat, das offen auszusprechen – und warum
Außenpolitik heute bis an die Supermarktkasse wirkt. Güler erklärt,
weshalb internationales Recht gerade in Zeiten von Machtpolitik und
Annexionen unverzichtbar bleibt, warum Europa Grenzen markieren
muss – auch gegenüber engen Verbündeten – und weshalb „mehr Europa“
keine Floskel, sondern strategische Notwendigkeit ist. Ein weiterer
Schwerpunkt: Sicherheit und Verteidigung. Warum ein gesundes Maß an
Sorge angebracht ist, weshalb Abschreckung nichts mit
Kriegsrhetorik zu tun hat und warum Diplomatie kein Selbstzweck
ist, sondern Ergebnisse braucht. Auch der Blick auf die Ukraine,
auf Syrien und auf die Rolle der Vereinten Nationen zeigt:
Wertepolitik entsteht nicht durch moralische Distanz, sondern durch
Klarheit, Bedingungen und Handlungsfähigkeit. Ein Gespräch über
Außenpolitik ohne Illusionen – über Realismus ohne Zynismus, Werte
ohne Selbstgerechtigkeit und Interessen ohne Verdrängung. Jetzt
reinhören.
Außenpolitik Lange lebte die deutsche Außenpolitik von der Annahme,
Werte und Interessen würden sich fast automatisch decken. Serap
Güler, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, hält diese Sicht nicht
für falsch – aber für unvollständig. In diesem Gespräch wirbt sie
für eine realistische Außenpolitik, die Glaubwürdigkeit
zurückgewinnt, ohne in Zynismus zu verfallen. Wir sprechen darüber,
warum interessengeleitete Politik nie neu war, weshalb Deutschland
lange gezögert hat, das offen auszusprechen – und warum
Außenpolitik heute bis an die Supermarktkasse wirkt. Güler erklärt,
weshalb internationales Recht gerade in Zeiten von Machtpolitik und
Annexionen unverzichtbar bleibt, warum Europa Grenzen markieren
muss – auch gegenüber engen Verbündeten – und weshalb „mehr Europa“
keine Floskel, sondern strategische Notwendigkeit ist. Ein weiterer
Schwerpunkt: Sicherheit und Verteidigung. Warum ein gesundes Maß an
Sorge angebracht ist, weshalb Abschreckung nichts mit
Kriegsrhetorik zu tun hat und warum Diplomatie kein Selbstzweck
ist, sondern Ergebnisse braucht. Auch der Blick auf die Ukraine,
auf Syrien und auf die Rolle der Vereinten Nationen zeigt:
Wertepolitik entsteht nicht durch moralische Distanz, sondern durch
Klarheit, Bedingungen und Handlungsfähigkeit. Ein Gespräch über
Außenpolitik ohne Illusionen – über Realismus ohne Zynismus, Werte
ohne Selbstgerechtigkeit und Interessen ohne Verdrängung. Jetzt
reinhören.
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