Update: Merz sucht neue Allianzen in der Golfregion

Update: Merz sucht neue Allianzen in der Golfregion

Friedrich Merz sucht neue strategische Partner am Golf. Welche Rolle spielen dabei die Menschenrechte? Und: Russland und die USA nehmen militärischen Dialog wieder auf.
11 Minuten

Beschreibung

vor 3 Wochen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist erstmals nach
Saudi-Arabien gereist. In der Hauptstadt Riad hat er sich am
Mittwochabend mit Kronprinz Mohammed bin
Salman getroffen. Das mehrstündige Gespräch ist laut deutscher
Seite "herzlich und offen" verlaufen. Anschließend ist der
Bundeskanzler nach Katar und in die Vereinigten Arabischen Emirate
weitergereist. Am Golf will der Kanzler neue strategische
Partnerschaften aufbauen. Hintergrund ist die wachsende
Unsicherheit in den transatlantischen Beziehungen,
insbesondere unter US-Präsident Donald Trump. Wie genau könnte
eine solche Partnerschaft aussehen? Und welche Rolle spielen dabei
Demokratie und Menschenrechte? Diese und weitere Fragen
beantwortet Fabian Reinbold. Der politische Korrespondent der
ZEIT begleitet den Bundeskanzler auf seiner Reise. 
Russland und die Ukraine haben in Abu Dhabi eine weitere Runde
von Verhandlungen über ein Ende des
Krieges abgeschlossen. Beide Seiten sprachen von einem
"produktiven Treffen". An den Gesprächen hat auch der
US-Sondergesandte Steve Witkoff teilgenommen. Zu Beginn der
Runde hat Russland erneut seine Gebietsansprüche auf den Donbass
formuliert. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die Angriffe
würden andauern, bis die Regierung in Kyjiw entsprechende
Entscheidungen treffe. Von einem Frieden sind Russland und die
Ukraine also immer noch weit entfernt, zumindest haben die beiden
Länder sich auf einen Austausch von 314 Gefangenen geeinigt. 
Außerdem im Update:  - Russland hat einen Mitarbeiter der
deutschen Botschaft in Moskau zur persona non
grata erklärt und ausgewiesen. Das russische Außenministerium
bezeichnete dies als "symmetrische Antwort" auf die Ausweisung
eines russischen Diplomaten aus Berlin am 22. Januar.
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) nennt das Vorgehen
Russlands "völlig inakzeptabel" und ohne sachliche Grundlage. -
Nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter in der
Nähe von Kaiserslautern fordert das Personal
der Deutschen Bahn mehr Schutzmaßnahmen. Die
Eisenbahngewerkschaft Eisenbahn- und
Verkehrsgewerkschaft fordert unter anderem verpflichtende
Bodycams für Zugpersonal, mehr Sicherheitspersonal sowie
Doppelbesetzungen bei Fahrscheinkontrollen. - Der private Einsatz
von Streusalz auf Berliner Gehwegen ist ab sofort wieder verboten,
nachdem der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) erfolgreich dagegen
geklagt hatte. Grünen-Politikerin Ricarda Lang bezeichnete die
Entscheidung als realitätsfern und verwies auf ältere Menschen, die
aus Angst vor Stürzen ihre Wohnungen nicht mehr verließen. Und
sonst so? Florida ist zu kalt für Leguane   Moderation und
Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Moses Fendel
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle Fragen, Kritik, Anregungen?
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Washington, D. C.: Trump verteidigt saudischen Kronprinzen bei
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"herzlich und offen" Friedrich Merz in Saudi-Arabien: Friedrich
Merz strebt strategische Partnerschaft mit Golfstaaten an
Livestream: Deutscher Bundestag: Live: Friedrich Merz spricht über
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