Kurden in Syrien: Ihr Traum von Autonomie ist vorbei
17 Minuten
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Beschreibung
vor 3 Wochen
Was wie ein lauter Protestmarsch klingt, ist in Wahrheit eine
Beerdigung. In der syrischen Stadt Kamishli nehmen Hunderte
Menschen Abschied von Ahmed Omar, einem irakischen Kurden, der im
Kampf für die kurdische Sache gefallen ist, für die Verteidigung
des kurdischen Autonomiegebiets in Syrien. Doch noch am gleichen
Tag wird klar: Der Traum von diesem Gebiet im Nordosten Syriens ist
ausgeträumt. Nach Jahren der Selbstverwaltung endet mit der neuen
syrischen Regierung das Projekt Rojava, das für viele Kurden
Hoffnung auf politische Selbstbestimmung bedeutete. Korrespondent
Daniel Böhm war vor Ort unterwegs und erzählt, wie die Kurden große
Teile Nordostsyriens über ein Jahrzehnt lang selbst kontrollierten
- mit eigener Verwaltung, eigenen Sicherheitskräften und einer
multiethnischen Militärstruktur. Und wie es dort nun weitergehen
soll. Gast: Daniel Böhm, Nahost-Korrespondent der NZZ Host: Sarah
Ziegler Daniels Bericht aus Syrien findest du bei der
[NZZ](https://www.nzz.ch/international/syriens-kurden-verlieren-ihre-autonomie-die-letzten-tage-von-rojava-ld.1923003).
Und falls du mehr über Daniel und seine anderen Artikel wissen
willst, findest du sie
[hier](https://www.nzz.ch/impressum/daniel-boehm-ld.1861409). Lust
auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate
aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Informiere dich kurz, kompakt
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Beerdigung. In der syrischen Stadt Kamishli nehmen Hunderte
Menschen Abschied von Ahmed Omar, einem irakischen Kurden, der im
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des kurdischen Autonomiegebiets in Syrien. Doch noch am gleichen
Tag wird klar: Der Traum von diesem Gebiet im Nordosten Syriens ist
ausgeträumt. Nach Jahren der Selbstverwaltung endet mit der neuen
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Hoffnung auf politische Selbstbestimmung bedeutete. Korrespondent
Daniel Böhm war vor Ort unterwegs und erzählt, wie die Kurden große
Teile Nordostsyriens über ein Jahrzehnt lang selbst kontrollierten
- mit eigener Verwaltung, eigenen Sicherheitskräften und einer
multiethnischen Militärstruktur. Und wie es dort nun weitergehen
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