Transparente Justiz? Urteilsdatenbanken, aber nur wenige Urteile
39 Minuten
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Die Justizreporter*innen, der Jura Podcast der ARD-Rechtsredaktion direkt aus Karlsruhe. Wir berichten von den wichtigsten Gerichtsentscheidungen am Bundesverfassungsgericht, am Bundesgerichtshof, dem (…)
Beschreibung
vor 3 Wochen
Gerichte urteilen meist öffentlich, allerdings veröffentlicht die
Justiz später nur einen Bruchteil der Urteile in kostenlosen
staatlichen Datenbanken. Mit mehr Veröffentlichungen könnten Bürger
leichter ihre Erfolgsaussichten recherchieren und Anwälte ihre
Mandanten besser beraten. So könnte das Vertrauen in den
Rechtsstaat insgesamt gestärkt werden. Justizreporter Philip
Raillon und Robin Mai berichten von einer exklusiven Recherche der
ARD-Rechtsredaktion und des SWR-Data Lab zu
Gerichtsveröffentlichungen. Die ergab im Rahmen einer bundesweiten
Stichprobe: Die ausgewerteten Gerichte stellen nur 4 % ihrer
Urteile in den Datenbanken zur Verfügung. Dabei haben in den Jahren
2023 und 2024 von 194 ausgewerteten Gerichten 13 überhaupt keine
Entscheidung veröffentlicht. Die Redaktionen haben Zivil- und
Verwaltungsgerichte (ohne Amtsgerichte) analyisiert. Andere
Gerichtsbarkeiten, wie etwa Strafgerichte, haben sie nicht
betrachtet. In diesem Podcast sprechen die Moderatoren mit
Stephanie Jauss vom SWR Data Lab. Til Bußmann-Welsch von der
Initiative "Offene Urteile" stellt vor, wie er und seine
Mitstreiter 1 Millionen Entscheidungen an die Öffentlichkeit holen
wollen. Weitere Links zum Thema: tagesschau.de:
https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/gerichtsurteile-online-daten-100.html
swr.de mit weiteren Grafiken:
https://www.swr.de/swraktuell/gerichte-im-suedwesten-veroeffentlichen-wenige-urteile-100.html
Die Methodik der Datenrecherche hat das SWR Data Lab hier
zusammengefasst:
https://www.swr.de/swraktuell/methodenteil-veroeffentlichung-von-gerichtsurteilen-100.html
Podcast-Tipp: Die großen Fragen in 10 Minuten
https://www.ardaudiothek.de/sendung/grosse-fragen-in-zehn-minuten-von-mdr-wissen/urn:ard:show:2f15ca4c8cf12c23/
Justiz später nur einen Bruchteil der Urteile in kostenlosen
staatlichen Datenbanken. Mit mehr Veröffentlichungen könnten Bürger
leichter ihre Erfolgsaussichten recherchieren und Anwälte ihre
Mandanten besser beraten. So könnte das Vertrauen in den
Rechtsstaat insgesamt gestärkt werden. Justizreporter Philip
Raillon und Robin Mai berichten von einer exklusiven Recherche der
ARD-Rechtsredaktion und des SWR-Data Lab zu
Gerichtsveröffentlichungen. Die ergab im Rahmen einer bundesweiten
Stichprobe: Die ausgewerteten Gerichte stellen nur 4 % ihrer
Urteile in den Datenbanken zur Verfügung. Dabei haben in den Jahren
2023 und 2024 von 194 ausgewerteten Gerichten 13 überhaupt keine
Entscheidung veröffentlicht. Die Redaktionen haben Zivil- und
Verwaltungsgerichte (ohne Amtsgerichte) analyisiert. Andere
Gerichtsbarkeiten, wie etwa Strafgerichte, haben sie nicht
betrachtet. In diesem Podcast sprechen die Moderatoren mit
Stephanie Jauss vom SWR Data Lab. Til Bußmann-Welsch von der
Initiative "Offene Urteile" stellt vor, wie er und seine
Mitstreiter 1 Millionen Entscheidungen an die Öffentlichkeit holen
wollen. Weitere Links zum Thema: tagesschau.de:
https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/gerichtsurteile-online-daten-100.html
swr.de mit weiteren Grafiken:
https://www.swr.de/swraktuell/gerichte-im-suedwesten-veroeffentlichen-wenige-urteile-100.html
Die Methodik der Datenrecherche hat das SWR Data Lab hier
zusammengefasst:
https://www.swr.de/swraktuell/methodenteil-veroeffentlichung-von-gerichtsurteilen-100.html
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